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Racheherz Roman von Koontz, Dean R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.12.2010
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Racheherz

Dein Herz gehört mir

Innerhalb von nur 24 Stunden erleidet Ryan Perry zwei schreckliche Herzattacken. Wurde er vergiftet? Oder leidet er an einer tödlichen Krankheit? Jedenfalls scheint seine einzige Rettung eine Herztransplantation zu sein. Ryan ahnt nicht, dass der wahre Alptraum damit erst beginnt...

Dean Koontz wurde 1945 in Pennsylvania geboren und lebt heute mit seiner Frau in Kalifornien. Seine zahlreichen Romane - Thriller und Horrorromane - wurden in 38 Sprachen übersetzt und sämtlich zu internationalen Bestsellern. Weltweit wurden bislang über 400 Millionen Exemplare seiner Bücher verkauft. Zuletzt bei Heyne erschienen: 'Abgrundtief'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 03.12.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641052539
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Your Heart Belongs To Me
    Größe: 506 kBytes
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Racheherz

" 44 (S. 246-247)

Am späten Sonntagnachmittag war der bedeckte Himmel über Las Vegas so grau wie das Gesicht eines degenerierten Spielers, der von einem Baccara-Tisch aufsteht, nachdem er in den Bankrott getrieben worden ist. Über die Höhenzüge der Mojave-Wüste war eisige Kälte hereingebrochen.

Von den kahlen Berghängen herab, von den aufgegebenen Eisen- und Bleiminen, die längst in Vergessenheit geraten waren, von den zerklüfteten Hängen der Pyritcanyons und Feldspatschluchten, über ausgedörrte Wüstenniederungen, durch die hell erleuchteten Ödländer der Casinos kam ein feuchtkalter Wind, der noch nicht kräftig genug war, um Staubwolken von vertrockneten und unbebauten Parzellen zu peitschen oder Ratten aus den üppigen Kronen der Phönixpalmen zu schütteln, in denen sie nisteten. Aber mit Sicherheit würde der Wind mit dem ausklingenden Tag noch anschwellen.

Am Terminal für Privatflugzeuge wartete George Zane mit einer zwölfzylindrigen schwarzen Mercedes-Limousine. Der Mann sah sogar noch kräftiger aus als der Wagen mit dem starken Motor. Als er Ryan die hintere Tür aufhielt, sagte er: "Guten Abend, Mr Perry." "Schön, Sie wiederzusehen, George. Schlechtes Wetter im Anzug." "Ob wir es brauchen können oder nicht", erwiderte der kräftige Kerl. Als sie auf die Straße einbogen, die vom Flughafengelände wegführte, sagte Ryan: "Wissen Sie, ob Barghest heute Abend ausgehen wird? Werden wir in sein Haus hineinkönnen?" "Wir fahren gleich von hier aus hin", sagte Zane. "Es hat sich herausgestellt, dass er zu einer Spinnerkonferenz nach Reno gefahren ist und nicht vor Mittwoch zurückkommt." "Spinnerkonferenz?"

"So nenne ich das. Eine Horde unserer besten und klügsten Köpfe kommt zusammen, um über die Vorteile zu reden, die es mit sich brächte, die menschliche Bevölkerung auf fünfhundert Millionen zu reduzieren." "Was wäre das dann - sechs Milliarden Menschen weniger? Wie glauben diese Leute, das bewerkstelligen zu können?" "Ach", sagte Zane, "nach allem, was ich lese, haben sie einen Haufen Ideen, wie sich das machen ließe. Ihr Problem besteht darin, uns Übrigen das Programm schmackhaft zu machen.""

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