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Rachestunde Thriller von Rayne, Sarah (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Rachestunde

Erschreckend, fesselnd, abgründig! Der eiskalte Psychothriller »Rachestunde« von Sarah Rayne jetzt als eBook bei dotbooks. Die Idylle eines englischen Dorfes wird für sie zum Albtraum ... Im beschaulichen Amberwood hofft die Psychologin Antonia Weston auf einen Neuanfang. Als sie am Rand des Dorfes eine alte Mühle entdeckt, fühlt sie sich auf unheimliche Weise angezogen und will unbedingt mehr erfahren. Doch die Anwohner sprechen nur im Flüsterton über das, was sich dort zugetragen haben soll. Wurden tatsächlich über viele Jahrzehnte junge, unerfahrene Mädchen dort hingelockt, um einem düsteren Zweck zu dienen? Antonia verstrickt sich immer tiefer in der grausamen Geschichte von Amberwood ... und übersieht dabei, dass ihre eigene Vergangenheit sie längst eingeholt hat. Wird die Mühle für sie zur tödlichen Falle? »Spannung, Horror und Gefühle spielen auf meisterhafte Weise zusammen.« Publishers Weekly Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der packende Thriller »Rachestunde« mit Gänsehaut-Garantie von Sarah Rayne. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Sarah Rayne ist das Pseudonym von Bridget Wood, einer erfolgreichen britischen Autorin von Horror- und Fantasyromanen. Unter den Namen Sarah Rayne schreibt sie eiskalte Psychothriller, denen ihre Leidenschaft für alte Gebäude, deren Atmosphäre und Geschichte deutlich anzumerken ist. Bei dotbooks erscheinen folgende Thriller von Sarah Rayne: »Blutfrost« »Rachestunde« »Todeskammer«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 512
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961484263
    Verlag: dotbooks GmbH
    Originaltitel: Spider Light
    Größe: 1359 kBytes
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Rachestunde

Kapitel 1

Nach fünf Jahren fernab von der Welt war der Lärm das Erste, was unvermittelt über Antonia Weston hereinbrach. Sie hatte vergessen, wie laut und ungestüm Menschen sich unterhielten, dass Läden und Speiselokale von aufdringlicher Musik erfüllt waren. Es war gefährlich leicht, sich einzureden, man sei auf dem Laufenden geblieben. Doch wenn die Stunde der Wahrheit nahte, kam man sich vor, als hätte man auf dem Mond gelebt.

Selbst etwas so Einfaches wie das Betreten des Restaurants, in dem sie mit Jonathan Saxon verabredet war, war für sie mit enormer Anstrengung verbunden. Es gelang ihr nur mit Mühe, nicht vor dem Geräuschpegel zurückzuweichen, den sie wie eine undurchdringliche Mauer empfand, und zu vermeiden, die Leute an den benachbarten Tischen anzustarren. Sie hatte nicht nur vergessen, wie laut die Welt war, sondern auch, wie sich die Mode veränderte, selbst bei gewöhnlichen Sterblichen. Nicht so drastisch wie bei Prominenten oder Fernsehstars, aber doch unterschwellig. Hatten diese gepflegten grazilen jungen Frauen, die hier zu Mittag aßen und vermutlich in einer Unternehmensberatung, einer PR-Firma oder in der noch immer verwirrenden Welt des Internet arbeiteten, schon immer dunkle, beinahe maskulin anmutende Hosenanzüge getragen und lässige Frisuren bevorzugt?

Was Antonia indessen nicht vergessen hatte, war Jonathans Gewohnheit, die Tür mit einer ungeduldigen Wucht aufzustoßen, so dass alle Anwesenden innehielten und den Blick hoben, um zu sehen, wer den Raum betreten hatte. Diesen Trick hatte er sich schon bei Mitarbeiterbesprechungen zunutze gemacht, wie Antonia sich erinnerte, wo er sich absichtlich verspätete und dann genau im richtigen Moment eine Ladung geballter männlicher Energie freisetzte. Das hatte sie von jeher geärgert und ärgerte sie auch jetzt. Vor allem, weil mindestens sechs Leute im Restaurant reagierten, als hätte jemand unsichtbare Fäden gezogen. Zugegeben, der Trick war wirkungsvoll. Aber deshalb nicht minder unangenehm.

»Tut mir leid, dass hier ein solcher Betrieb herrscht«, sagte Jonathan zur Begrüßung, nahm Platz und musterte Antonia eindringlich. »Wahrscheinlich ein bisschen zu viel für deinen Geschmack. Aber ich habe dich erst nächste Woche erwartet, und mir fiel auf die Schnelle kein anderes Lokal ein, das so leicht erreichbar ist.«

»Datumsänderung in letzter Minute«, erwiderte Antonia lässig. Sie vertiefte sich in die Speisekarte. »Ich habe keine Ahnung, was ich bestellen soll«, sagte sie mit einem plötzlichen Anflug von Gereiztheit.

»Pochierter Lachs?«

»Oh Gott, frischer Lachs! Ich hatte ganz vergessen, dass es so etwas gibt. Ja, bitte.«

»Und dazu ein Glas Wein? Chablis?«

»Ich - nein, besser nicht.«

»Früher hast du gerne Wein getrunken.« Jonathan runzelte die Stirn. »Oder hast du Angst vor den Folgen?«

»Ich habe Angst, schon nach einem Glas unter dem Tisch zu liegen. Wenn man fünf Jahre lang keinen Tropfen Alkohol angerührt hat, steigt er einem mit Sicherheit gleich zu Kopf.«

»Stimmt«, pflichtete er ihr gleichmütig bei und bestellte Mineralwasser für sie und eine Karaffe Wein für sich selbst.

Als das Essen kam, leerte er seinen Teller zügig und mit sparsamen Bewegungen. Das war eine Eigenart von ihm, die Antonia wiederum vergessen hatte. Trotz aller Tricks und Effekthascherei waren seine Bewegungen immer von einer natürlichen Anmut gewesen. Katzenhaft. Nein, wölfisch war zutreffender. Gerüchten zufolge hatte dieser Mann systematisch alle Frauen vernascht, die ihm während des Medizinstudiums über den Weg gelaufen waren, und diese Gepflogenheit beibehalten, als er Chefarzt der Psychiatrie in dem großen Lehrkrankenhaus wurde, wo Antonia ihm zum ersten Mal begegnet war.

»Ich dachte, es wäre dir lieb, erst einmal eine Weile abzutauchen. Deshalb habe ich dir geschrieben. Jemand aus der Klinik erwähnte ein leer stehendes Cottage, das man für ein paar Monate mieten k

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