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Remember Mia Thriller von Burt, Alexandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.04.2016
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
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Remember Mia

"Ich muss mich erinnern, um sie zu finden."

Eine junge Mutter kämpft darum, ihr Gedächtnis wiederzuerlangen - während die Welt sie für die Mörderin ihres Kindes hält.
Nach einem Autounfall erwacht Estelle Paradise im Krankenhaus und kann sich an nichts erinnern. Man hat sie in einer tiefen Schlucht aus dem Wrack ihres Wagens geborgen - schwer verletzt. Doch nicht alle Verletzungen stammen von dem Unfall: Es hat auch jemand auf Estelle geschossen. Wer? Nur sehr langsam dringt die wichtigste Frage in ihr Bewusstsein: Wo ist Mia, ihre sieben Monate alte Tochter? Sie war nicht mit im Unfallwagen. In einem schmerzlichen Prozess kehrt Estelles Erinnerungsvermögen zurück: Mia war schon drei Tage vor dem Unfall aus ihrem Apartment in New York verschwunden. Und Estelle wird auf einmal vom Opfer zur Hauptverdächtigen.

Alexandra Burt wurde in Fulda geboren und ging nach dem Studium in die USA. Sie lebt mit ihrer Familie in Texas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 22.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423429504
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Originaltitel: Remember Mia
    Größe: 839kBytes
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Remember Mia

2

Stimmen dringen wie dahinziehende Wolken in mein Bewusstsein, verschmelzen mit dem Geruch von Pfannkuchen, Sirup, Toast und Kaffee, und mir dreht sich der Magen um.

Eine Hand berührt sanft meinen Arm, dann eine Stimme: "Mrs. Paradise? Ich bin Dr. Baker."

Ich registriere nur sein Alter - er ist jung -, als ließe mein Gehirn nicht zu, dass ich mehr über ihn herausfinde. Habe ich ihn schon einmal gesehen? Ich weiß es nicht. Alles an mir, mein Körper und meine Sinne, ist gestört. Seit wann bin ich so vergesslich, so unfähig, mich zu konzentrieren?

Sein Name ist auf die Tasche seines weißen Kittels gestickt: Dr. Jeremy Baker . Er zieht einen Stift heraus und leuchtet mir damit in die Augen. Eine Explosion, so schmerzhaft, dass ich die Augen zukneifen muss. Ich drehe den Kopf weg, taste nach meiner Schläfe. Jetzt begreife ich, weshalb die Welt so gedämpft wirkt: Mein ganzer Kopf ist verbunden.

"Sie sind im County Medical. Ein Krankenwagen hat Sie hergebracht, das war ..." Er hält inne und schaut auf die Armbanduhr. Ich frage mich, warum ihm die Uhrzeit wichtig erscheint. Zählt er die Stunden, will er ganz präzise sein? "... am 4 ., vor drei Tagen."

Drei Tage. Und ich kann mich an keine einzige Minute erinnern. Frag ihn, los, frag schon. "Wo ist meine Tochter?"

"Sie hatten einen Autounfall. Sie haben eine Kopfverletzung und wurden in ein künstliches Koma versetzt."

Er hat meine Frage nicht beantwortet. Er spricht mit mir, als wäre ich ein Kind, als könnte ich keine längeren Sätze verstehen. Unfall? Ich kann mich an keinen Unfall erinnern.

"Man hat Sie in Ihrem Wagen in einer Schlucht gefunden. Sie haben eine Gehirnerschütterung, mehrere gebrochene Rippen und zahlreiche Hämatome am ganzen Körper. Außerdem haben Sie eine schwere Kopfverletzung. Ihr Gehirn war angeschwollen, darum das künstliche Koma."

Ich kann mich an keinen Unfall erinnern. Was ist mit Jack? Ja, Mia ist bei Jack. Es kann nicht anders sein.

Noch einmal.

"War meine Tochter bei mir im Wagen?"

"Sie waren allein."

"Ist sie bei Jack? Ist Mia bei meinem Mann?"

"Alles wird gut."

Das Blut war nur eine Halluzination, es war nicht echt. Sie ist bei Jack, in Sicherheit. Gott sei Dank.

Alles wird gut , hat er gesagt.

"Wir können noch nicht mit Sicherheit sagen, ob eine Hirnschädigung vorliegt, aber nun, da Sie bei Bewusstsein sind, können wir alle notwendigen Untersuchungen durchführen." Er gibt der Krankenschwester, die neben ihm steht, einen Wink. "Sie haben viel Blut verloren, und wir mussten Ihnen Flüssigkeit zuführen, um Sie zu stabilisieren. Die Schwellung wird in einigen Tagen zurückgehen, aber bis dahin müssen wir verhindern, dass sich Flüssigkeit in Ihrer Lunge sammelt."

Er hält mir ein Gerät vor die Nase. "Das ist ein Spirometer. Die Schwester wird es Ihnen genau erklären. Im Grunde müssen Sie nur hineinpusten und die rote Kugel so lange wie möglich oben halten. Alle zwei Stunden, bitte." Seine letzte Bemerkung richtet sich an die Schwester.

Das Gurgeln in meiner Brust ist unangenehm, ich versuche, nicht zu husten. Die Schmerzen in meiner linken Seite müssen von den gebrochenen Rippen stammen. Ich frage mich, wie ich zwei Stunden wach bleiben oder alle zwei Stunden aufwachen oder dieses Gerät zwei Stunden lang benutzen soll oder was immer er gerade gesagt hat.

"Bevor ich es vergesse." Dr. Baker schaut auf mich herunter. Er schweigt einen Augenblick, und ich frage mich schon, ob ich eine Frage überhört habe. Dann senkt er die Stimme. "Zwei Polizisten waren hier und wollten mit Ihnen sprechen. Das lasse ich aber nicht zu, bevor wir nicht einige Untersuchungen durchgeführt haben." Er nickt der Krankenschwester zu und geht in Richtung Tür, bleibt jedoch noch einmal stehen und liefert mir noch eine N

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