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Remexan Der Mann ohne Schlaf (Thriller, Kriminalthriller) von Kowa, Thomas (eBook)

  • Verlag: digital publishers
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Remexan

Der erste Fall von Kommissar Erik Lindberg
Jetzt auch als Taschenbuch erhältlich Lesermeinungen 'So sollten Bücher sein!' 'Der Schreibstil ist locker, flüssig, temporeich und spannend, ein absoluter Pageturner.' 'ein Highlight des Genres' 'Beim Lesen wäre Remexan echt hilfreich gewesen, denn ich wollte einfach nur dranbleiben. Lesen!' 'Ein spannender und fesselnder Thriller mit gefühlvollen Momenten. Einfach grandios.' 'Eine echte Meisterleistung!'
Über Remexan
Der Pharmakonzern GENEKNOV bringt mit 'Remexan' ein Medikament auf den Markt, das den täglichen Schlafbedarf auf eine einzige Stunde verkürzt. Inmitten einer sich unter dem Diktat der Effizienz rasant verändernden Welt versucht Kommissar Erik Lindberg, den brutalen Mord an einem ehemaligen GENEKNOV-CEO aufzuklären. Der Boss des Pharmakonzerns wurde wie ein Versuchstier mit offenem Schädel und applizierten Elektroden aufgefunden wurde. Waren es militante Tierschützer im Kampf gegen Tierversuche?
Auch der Mord an einer Prostituierten landet auf Lindbergs Schreibtisch, und als er herausfindet, dass sie an einer Remexan-Studie teilgenommen hat, scheinen beide Fälle miteinander verbunden zu sein. Für Leser von Der ewige Gärtner von John Le Carré oder Eistod von Michael Theurillat ist Remexan - Der Mann ohne Schlaf eine spannungsgeladene Ergänzung im Buchregal!
Bereits erschienen in der Kommissar Lindberg-Reihe: Remexan - Der Mann ohne Schlaf ISBN 9783945298800 (E-Book) ISBN 9783960879992 (Taschenbuch) Redux - Das Erwachen der Kinder 9783945298817 (E-Book)

Über den Autor
Thomas Kowa ist Autor, Poetry-Slammer, Musikproduzent, manchmal Weltreisender und Mitglied der Schweizer Fußballnationalmannschaft der Autoren. Sein bei Lübbe erschienener Debütroman Das letzte Sakrament konnte gleichermaßen Leser, Kritiker und das Finanzamt begeistern. Während in seinen Thrillern fleißig gestorben werden darf, schafft er es in seinen Kurzkrimis, die Leser gleichzeitig zum Lachen und Fürchten zu bringen, und das ohne eine einzige Leiche.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783945298800
    Verlag: digital publishers
    Größe: 784 kBytes
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Remexan

13

Lindberg erwachte erst, als die Nachtschwester ihn um sechs Uhr morgens weckte. "Ich hab Sie natürlich schon vorher bemerkt", sagte sie. "Aber ich dachte, das schafft vielleicht eine Vertrautheit bei Paula, wenn Sie neben ihr liegen."

Lindberg rieb sich den Schlaf aus den Augen. Irgendwann in der Nacht war er nassgeschwitzt aufgewacht, nach dem üblichen Alptraum, doch dann hatte er Paula neben sich gespürt und war wieder eingeschlafen.

In der irrigen Annahme, das alles gut sei.

Daher war das Erwachen in der Realität umso desillusionierender.

Er verabschiedete sich von Paula, fuhr nach Hause, stellte sich unter die Dusche, wechselte die Kleider und dann erst fiel ihm ein, dass er sein Auto in Bern hatte stehen lassen.

War heute Morgen um acht nicht die Rede von Graf, dem neuen Bundespolizeidirektor? Bei der alle Mitarbeiter anwesend sein mussten?

Lindberg fluchte, hetzte aus dem Haus und verpasste doch den nächsten Zug nach Bern.

Eine halbe Stunde zu spät kam er bei der fedpol an. So leise wie möglich öffnete er die Tür zur Cafeteria und lugte hinein. Beat Graf stand schon auf der Bühne. Er war groß, durchtrainiert, sah trotz seiner Glatze jünger aus als die fünfzig Jahre, die in seinem im Intranet veröffentlichten Lebenslauf standen. Auf den ersten Blick wirkte der Polizeidirektor, als hätte er lieber einen Tarnanzug angezogen, als einen von Brioni. "Für Nachzügler haben wir extra die erste Reihe reserviert", sagte er, als Lindberg den Versammlungsraum betrat.

Neugierig blickten sich die Kollegen nach ihm um. In einigen Gesichtern spiegelte sich Schadenfreude. Lindberg setzte sich direkt neben Carla Frey, die anscheinend auch zu spät gekommen war. "Was habe ich verpasst?", flüsterte Lindberg ihr zu.

"Bin auch erst seit Kurzem hier", antwortete sie. "Hatte Wichtigeres zu tun."

Lindberg blickte auf die Bühne. Graf verglich gerade die Schweizer Kriminalstatistik mit anderen Ländern. Dafür hätten wir auch noch später kommen können, dachte Lindberg. Dann erst sah er sie.

"Was machen die drei Männer auf der Bühne?", fragt er Carla Frey.

"Keine Ahnung, die lagen schon da, als ich kam."

Lindberg musterte die Männer, sie trugen ihre normale Kleidung und lagen auf je einer Krankenliege. "Schlafen die etwa?", fragt er.

Carla Frey wollte etwas antworten, doch Graf kam ihr zuvor. "Da die Damen und Herren in der ersten Reihe die Kriminalstatistik anscheinend so gut kennen, dass Sie mein Vortrag langweilt, können Sie mir vielleicht eine Frage beantworten." Graf schaute Lindberg an. "Ich habe vorhin erklärt, dass ich die Zahl der Fälle, die wir pro Jahr und Mitarbeiter aufklären, binnen zwei Jahren um fünfzig Prozent erhöhen möchte. Bei gleichzeitiger Senkung der Kosten. Da Sie ja anscheinend schon alles wissen, Herr Lindberg, sagen Sie mir bitte, wie würden Sie dieses Ziel erreichen?"

Wieso weiß der schon, wer ich bin?

"Und, wie lautet Ihre Antwort?", fragte Graf.

"Ich habe keine Ahnung, wie Sie das bewerkstelligen wollen", antwortete Lindberg, nur um irgendetwas gesagt zu haben.

"Dann sollten Sie besser mal zuhören", erklärte Graf und widmete sich wieder seinem Vortrag. Im Publikum war es jetzt so still, dass man nur noch das Surren der Klimaanlage hörte. "Man sagt von mir, ich sei ein Mann mit Visionen", erklärte Graf. "Und ja, ich habe eine Vision für die Bundespolizei. Erlauben Sie mir, diese mit Ihnen zu teilen."

Auf der Leinwand erschien das Bild einer violett-schwarzen Medikamentenschachtel. Aus ihr lugte ein Blisterstreifen heraus, der leuchtend rote Kapseln enthielt. Auf der Schachtel prangte der Name des Medikaments: Remexan.

"Wie Sie sicher wissen, hat dieses Arzneimittel vor gut einer Woche die Zulassung in der Schweiz erhalten", erklärte Graf. "Mit Remexan ist es für jeden Menschen möglich, seine Schlafperiode selbst einzuleiten und a

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