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Ringo 3 Romane Nr. 4 - Western Todeskommando Fort Bliss von Ringo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.05.2016
  • Verlag: Kelter
eBook (ePUB)
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Ringo 3 Romane Nr. 4 - Western

Tauchen Sie ein in die aufregende Pionierzeit Amerikas. Speziell für Sie ausgesuchte, hervorragend recherchierte Wild West Romane, rau und doch voller Emotionen, geprägt von den Helden ihrer Zeit. 'Captain, sie kommen!' 'Ruhig, Dick!', zischte Rosco. Captain Rosco lag hinter einem Strauch in völliger Deckung. Er konnte alles deutlich sehen, was sich unter ihm auf dem Weg abspielte. Es war Zeit! Eine Kolonne Nordarmisten näherte sich langsam der Brücke. Titel 1: Hannagan hetzt Pferdediebe Titel 2: Heißes Blei in Sundown Wells Titel 3: Die Herdenwölfe

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 24.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740902605
    Verlag: Kelter
    Größe: 461kBytes
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Ringo 3 Romane Nr. 4 - Western

"Captain, sie kommen!"

"Ruhig, Dick!", zischte Rosco.

Captain Rosco lag hinter einem Strauch in völliger Deckung. Er konnte alles deutlich sehen, was sich unter ihm auf dem Weg abspielte.

Es war Zeit! Eine Kolonne Nordarmisten näherte sich langsam der Brücke. An ihrer Spitze ritt ein Zivilist. Er hielt den Kopf gesenkt und suchte den Weg aufmerksam nach Spuren ab. Ihm folgten in einiger Entfernung die beiden Wagen mit den Waffen- und Munitionsladungen. Halb verdeckt vom ersten Gespann konnte Rosco einen Lieutenant und einen Sergeanten erkennen, die aufmerksam den Hang absuchten.

"Jetzt kann der Zauber losgehen!", flüsterte Dan Rosco und gab das Zeichen, das sein tödliches Spiel einleitete.

Lacy zog seinen Revolver, zählte bis fünf und drückte ab. Noch war die braungraue Pulverwolke nicht verflogen, da schoss er noch einmal. Für die Näherkommenden sollte es sich nach einem Zweikampf anhören. Zusammen mit dem zweiten Schuss stieß Lacy einen entsetzlichen und markerschütternden Schrei aus. Den Schrei eines zu Tode getroffenen Mannes. Lacy hatte seine Stimmbänder nicht geschont. Man hatte ihn mindestens bis auf dreihundert Schritte Entfernung vernommen. Rosco sah aus schmalen, zusammengekniffenen Augen auf die beiden Wagen hinab, die jetzt an der Brücke standen.

Seine Rechnung war aufgegangen. Der Sergeant in der letzten Reihe hob jäh die Hand. Der Zivilist drehte sich um und sprach auf den Lieutenant ein.

"Kolonne - haaalt!", kommandierte der Lieutenant. Das hatte Daniel Rosco gewusst. Schüsse brachten jede Kolonne zum Halten.

"Sergeant, was ist da hinten los?"

Die Frage klang scharf und laut zu den versteckt liegenden Rebellen am Hang empor. Alle blickten nach hinten.

"Zwei Schüsse, dann ein Schrei, Sir!", meldete ein Sergeant. "Aber niemand zu sehen!"

"Drei Mann zurück. Stevens, Sangers, Grubb - nach hinten! Seht nach, was los ist!"

Dick Younger hielt den einen Draht in der Hand. Das Ende, blankgeschabt und glänzend, schwebte keinen Zoll mehr über dem Minuspol der Batterie, die die Rebellen Stunden vorher, geschickt getarnt, in der Nähe der Brücke aufgestellt hatten.

"Captain, kann's losgehen?", fragte Younger leise.

"Ja, gleich!", flüsterte Rosco. "Gerade reiten drei Männer zurück. Die anderen setzen sich wieder in Bewegung."

In dieser Sekunde sah der Zivilist zum Hang hoch. Er hob das Gesicht, das sein breitrandiger Hut bis jetzt beschattet hatte.

Es war der Augenblick, in dem eine Hand nach Captain Roscos Herzen zu greifen schien.

Mein Gott, dachte Rosco, das ist doch ...

Er musste seinen Befehl geben - zögerte - dann schrie er: "Los!"

Das eine Wort genügte. Dick Younger presste den Finger auf den Pol der Batterie. Jetzt kam der Beweis, ob er gute Arbeit geleistet hatte.

In derselben Sekunde, in der der blankgeschabte Draht den Pol berührte, gab es einen Knall, der den Weltuntergang einzuleiten schien.

Was er sah, kam ihm wie ein unwirkliches Bild vor. Die Brücke hob sich mehr als drei Yards weit aus ihren Lagern. Der Luftdruck packte den Lieutenant, der am letzten Wagen vorbeigeritten und gerade bei den ersten Bohlen der Brückenauffahrt angelangt war, mit unverminderter Wucht. Meterlange Blitze schossen in allen Richtungen unter der Brücke hervor und ließen Rosco für Sekunden den Blick geblendet abwenden. Holzteile wirbelten schlagartig durch die Luft. Sie verschwanden in der gelbbraunen Staubwolke losgerissenen Sandes, aus der Steine mit der Gewalt von Geschossen fegten.

Der Lieutenant war nicht mehr zu sehen. Eine Wagenplane zerfetzte unter der Gewalt des Explosionsdrucks. Zwei der fünf Rundbögen des schweren Armeetransporters brachen in Stücke. Die Pferde stiegen schrill trompetend. Der Wagen zog so hart an, dass der Fahrer nach hinten flog. Der Mann sackte zusammen, als hätte ihm jemand mit einem Hammer vor die Brust gestoßen. Dann sauste er vom Bock, fi

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