text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Saving Sophie - Ihr letzter Moment könnte auch Deiner sein. Thriller von Carrington, Sam (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2018
  • Verlag: Penguin Verlag
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Saving Sophie - Ihr letzter Moment könnte auch Deiner sein.

Die 17-jährige Sophie wird nach einem Abend im Club völlig betrunken von der Polizei aufgegriffen. Was für ihre Eltern zunächst nur nach einer zu wilden Party mit Freunden aussieht, wird 12 Stunden später zum Albtraum: Sophies beste Freundin Amy ist in dieser Nacht nicht nach Hause gekommen, und Sophie fehlt jede Erinnerung an den Abend. Als kurze Zeit später die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird und Sophie sich immer mehr zurückzieht, kommen ihrer Mutter Karen erste Zweifel: Was ist in der besagten Nacht wirklich geschehen? Weiß Sophie mehr, als sie zugibt? Oder ist sie womöglich in Gefahr?

Sam Carrington war nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester und einem Abschluss in Psychologie lange Zeit als Therapeutin im Strafvollzug tätig. Ihre Erfahrungen in diesem Bereich haben sie zum Schreiben inspiriert. "Saving Sophie" ist ihr Thrillerdebüt. Sam Carrington lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Devon.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 10.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641224967
    Verlag: Penguin Verlag
Weiterlesen weniger lesen

Saving Sophie - Ihr letzter Moment könnte auch Deiner sein.

5

Sophie

Warum fiel es ihr so schwer, den vergangenen Abend zu rekonstruieren? Sophie saß im Schneidersitz auf ihrem Bett. Mit geschlossenen Augen versuchte sie irgendwelche Erinnerungen an die Oberfläche zu zerren. Sie hatten bei Amy vorgeglüht - so viel wusste sie noch. Sie waren zu sechst gewesen, die übliche Mädels-Clique: sie selbst, Amy, Erin, Becks, Alice und Rosie. Dann waren noch ein paar der Jungs dazugestoßen - Dan, Jack und Tom. Sie hatten Shots gekippt und die Mädchen aufgefordert mitzumachen. Sophie hatte mindestens drei gehabt; das war nach dem Wein gewesen. Allerdings hatte sie die Flasche nicht ausgetrunken. Sie erinnerte sich, dass er irgendwie sauer geschmeckt hatte. Für die wenigen Stunden war das ziemlich viel Alkohol gewesen, aber sie hatte in der Vergangenheit schon viel mehr getrunken und trotzdem nie einen Blackout gehabt. Zumindest keinen, der sich über einen ganzen Abend erstreckt hatte.

Ihr Kopf tat weh. Ein stechender Schmerz direkt hinter den Augen. Sie rieb sich die Stirn und die Schläfen, in der Hoffnung, so den Druck zu lindern, doch es funktionierte nicht. Sie ließ sich zurück in die Kissen sinken, zog sich die Decke bis unter die Nase und schloss die Augen. Ihre Lider fühlten sich unglaublich schwer an. Igitt, warum hatte sie bloß diese Shots getrunken? Die waren eindeutig zu viel gewesen.

Immer wieder ging sie in Gedanken durch, was ihre Eltern am Morgen gesagt hatten. Wie kann es sein, dass du von der Polizei nach Hause gebracht wirst und nichts mehr davon weißt? Dass man sie alleine in der Nähe des Kreisverkehrs gefunden hatte, machte absolut keinen Sinn. War sie in dem Club gewesen, der sich dort in der Nähe befand? Aber eigentlich gingen sie nie vor Mitternacht dorthin. Ihr Vater würde mit seinen Fragen nicht lockerlassen. Aber wie sollte sie ihm von etwas erzählen, an das sie sich nicht erinnern konnte? Ihre einzige Hoffnung bestand darin, dass ihre Freunde ihr helfen konnten, die Lücken zu füllen.

Ihr Handy. Sie musste inzwischen mindestens eine Million Nachrichten haben. Was hatte ihre Mutter noch mal gesagt, wo es war? Oh, nein, verdammt. Unten. Mühsam setzte sie sich auf. Sie hatte das Gefühl, sich in Zeitlupe zu bewegen, als würde ihr Gehirn losgelöst von ihrem Körper existieren. Schwerfällig schleppte sie sich durchs Haus. Sie war alles andere als scharf darauf, ihren Eltern gegenüberzutreten, aber sie konnte ihre Stimmen in der Küche hören, und wenn sie ihr Handy haben wollte, würde ihr nichts anderes übrig bleiben. So langsam, wie sie sich fortbewegte, war nicht mal daran zu denken, dass sie in die Küche hinein- und hinausschlüpfen konnte, ohne bemerkt zu werden.

Als sie die Küche betrat, sprang ihre Mutter auf. "Amy ist letzte Nacht nicht nach Hause gekommen."

Ihr Dad verdrehte seufzend die Augen.

"Ich wollte gerade nachsehen, ob ich irgendwelche SMS bekommen habe. Wahrscheinlich hat sie bei jemandem auf dem Sofa übernachtet." Sophie fuhr mit dem Daumen über das Display, um es zu entsperren.

"Das versuche ich deiner Mutter auch schon die ganze Zeit klarzumachen", sagte ihr Dad mit einem genervten Kopfschütteln.

Sophies Puls beschleunigte sich, als sie die Dutzenden Nachrichten überflog, die sie in der Zwischenzeit erhalten hatte. Vier stammten von Tom. Geht es dir gut, Süße? Wo bist du? Ich kann dich nicht finden, mache mir Sorgen. Und die Letzte: Amy hat gesagt, Erin hat dir ein Taxi gerufen, und sie haben dich reingeschoben, damit du nach Hause fährst, haha! Im Ernst, ich hoffe, dir geht's einigermaßen.

Sophie scrollte weiter, um zu sehen, ob Erin ihr auch geschrieben hatte. Hatte sie nicht. Wahrscheinlich hatte sie ihr Handy ausgeschaltet, weil ihr die ganzen Nachrichten auf dem Gruppenchat auf den Geist gingen.

Sophie sah auf. Ihre Mutter und ihr Vater starrten sie an, warteten darauf, dass sie ihnen Antworten lieferte. Was sollte sie ihn

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen