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Schatten über der Serenissima - Carusos vierter Fall von Martini, Christiane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.01.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Schatten über der Serenissima - Carusos vierter Fall

Ein Meisterdetektiv auf vier Pfoten: Der heitere Katzenkrimi "Schatten über der Serenissima" von Christiane Martini jetzt als eBook bei dotbooks. Er ist der Schatten der Lagunenstadt - entlang der stillen Kanäle und dämmrigen Säulengänge folgt er der Spur der Schuldigen ... Als Meisterdetektiv von Venedig hat Kater Caruso einen Ruf zu verteidigen. Als ihn eine Katzendame in Not um Hilfe bittet, stürzt er sich darum Hals über Kopf in die Aufklärung einer haarsträubenden Mordserie: Im Kloster der Stadt geht der Tod um, und einzig Caruso scheint ihm das Handwerk legen zu können. Einen Schuldigen hat die Polizei zwar schon gefunden, doch Caruso ermittelt getreu seinem Motto: Menschen haben keine Ahnung - hier braucht es einfach den richtigen Riecher! Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Schatten über der Serenissima" von Christiane Martini, der vierte Band der erfolgreichen Serie rund um den charismatischen Kater Caruso. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Christiane Martini, geboren in Frankfurt am Main, ist Diplom-Musiklehrerin und Absolventin des Konzertexamens. Sie leitet ihre eigene Musikschule 'CasaMusica' und ist Dozentin für Blockflöte, Querflöte und Klavier. Neben eigenen Kompositionen hat sie auch zahlreiche musikalische Lehrwerke verfasst. Christiane Martini ist nicht nur Musikerin, sondern als Autorin in verschiedenen Genres zu Hause. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Frankfurt und wurde von ihrer Heimatstadt Dreieich mit einem kulturellen Förderpreis für Musik und einem Stipendium ausgezeichnet. Christiane Martini veröffentlichte bei dotbooks bereits ihre Romane "Mops Maple" und "Saitensprung mit Kontrabass", den historischen Roman "Die Meisterin aus Mittenwald", die Katzenkrimis um Kater Caruso sowie die heiteren Kriminalromane "Tote Oma im Weihnachtsfieber", "Tote Oma mit Schuss", "Tote Oma auf Eis" und "Tote Oma Ahoi!". Die letzten drei "Tote Oma'-Bände sind im Sammelband "Mord mit Seebrise" erhältlich. "Tote Oma mit Schuss" ist zudem Teil des Sammelbands "Morden im Norden - Vier Krimis in einem eBook". Die Reihe um den schlauen Kater Caruso und seine Katzenbande umfasst die folgenden Bände: "Meisterdetektiv auf leisen Pfoten - Carusos erster Fall" "Venezianischer Mord - Carusos zweiter Fall" "Die venezianische Schachspielerin - Carusos dritter Fall" "Schatten über der Serenissima - Carusos vierter Fall" Alle vier Fälle sind auch im Sammelband erhältlich: "Mord in der Lagunenstadt - Kater Caruso ermittelt in Venedig"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 182
    Erscheinungsdatum: 27.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244696
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 296 kBytes
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Schatten über der Serenissima - Carusos vierter Fall

Kapitel 1

Commissario Castello schlug den Kragen seiner Jacke hoch und zog sich die Mütze tiefer ins Gesicht, denn es nieselte unangenehm. Unzählige feine Tropfen fielen unermüdlich auf die Lagunenstadt nieder. Es regnete seit Tagen, und das bedeutete für Venedig nichts Gutes. Feindlich durchdrang die Feuchtigkeit die alte Serenissima, und jeder Tropfen trug zu ihrem unaufhaltsamen Zerfall bei. Acqua alta , das alljährlich wiederkehrende Hochwasser, stand an einigen Stellen kurz bevor.

Castello war im Sestiere San Polo unterwegs, um sich in der Nähe der Oper La Fenice eine Wohnung anzusehen. Nachdem er den letzten Fall erfolgreich abgeschlossen hatte, war er von seinem Chef Benedetto Venuto zum Vice Commissario befördert worden. Das hatte ihm ein höheres Gehalt eingebracht und ermöglichte ihm nun, sich nach einer etwas komfortableren Behausung für sich und seine Katze Camilla umzuschauen. Castello hoffte, dass auch Carla, seine neue Freundin, mit einziehen würde, wenn ihr die Wohnung gefiel. Ihre Beziehung war noch recht frisch, er konnte sich aber eine gemeinsame Zukunft mit ihr sehr gut vorstellen. Carla war nicht nur hübsch und intelligent, sondern auch sehr amüsant. Castello liebte ihren knackigen Po und ihren wundervollen Humor.

Camilla war natürlich auch dabei, sie sollte ihr zukünftiges Zuhause schließlich mit auswählen. Commissario Castello hielt große Stücke auf seine kleine, schlaue Katze, die die Gefährtin von Caruso, dem roten venezianischen Katzenmeisterdetektiv, war. Allerdings hätte Camilla die Besichtigung fast verpasst. Sie hatte eine Verabredung mit Caruso gehabt, und da konnte sie schon mal die Zeit vergessen. Zum Glück traf sie Castello noch auf der Calle Locande an. Er war bereits losmarschiert, weil er Verspätungen nicht ausstehen konnte. Commissario Castello freute sich, als seine Katze um die Ecke bog und maunzend auf ihn zueilte. Er steckte sie behutsam unter seine Jacke. Ihr nasses Fell störte ihn nicht im Geringsten, er trug eine warme Weste, die so einiges abhalten konnte.

Castello hatte sich vorgenommen, auf ein Wassertaxi zu verzichten und den ganzen Weg zu Fuß zurückzulegen. Etwas Bewegung konnte ja nicht schaden, er saß schließlich oft genug an seinem Schreibtisch. Venedig hatte heute eine ganz besondere Atmosphäre, die viele seiner Kollegen gar nicht mochten. Castello aber empfand sie als authentisch und durchaus behaglich. Die Serenissima war nicht in ein märchenhaftes Lichtgewand gehüllt, das ihre Vorteile durch Glitzern und Leuchten hervorhob und ihre morbiden Schattenseiten verbarg. Nein, sie zeigte ihr wahres Gesicht: verblichene, verwitterte Häuserfassaden, uralte, abgetretene Brücken, dunkle Gassen, unheimliche Durchgänge, abgewetzte Steine, auf denen er entlanglief, und unangenehme Gerüche, die die Kanäle hinaufkrochen und sich wie unsichtbare Geister über die Straßen und Plätze legten.

"Na, meine Kleine, alles klar bei dir?"

"Aber ja", dachte Camilla, für sie war es unter Castellos Jacke herrlich angenehm, seine Schritte und sein gleichmäßig pochendes Herz lullten sie regelrecht ein.

Bisher hatte der Commissario in einem sehr gemütlichen Teil Venedigs gewohnt, passenderweise im Sestiere Castello . Touristen verirrten sich eher selten dorthin, und die Ruhe, die dieses Viertel ausstrahlte, war für Commissario Castello nach der Arbeit pure Entspannung. Die Vorstellung, zukünftig in einer großen Wohnung über einer Vergolderwerkstatt zu leben und von dort aus einen Blick auf die Oper La Fenice zu genießen, reizte Castello sehr. Er wollte sich die Wohnung auf jeden Fall einmal unverbindlich anschauen.

Nachdem er das Sestiere Castello verlassen hatte, war er an einem wunderschönen Park vorbeigekommen, der bei gutem Wette

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