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Schattenbraut Thriller von Black, Lisa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.07.2011
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Schattenbraut

24 Stunden, 8 Geiseln und 1 verhängnisvolle Entscheidung - eine Frau im Kreuzfeuer zwischen Pflicht und Liebe

Als die Forensikerin Theresa MacLean an diesem Morgen die Leiche eines ermordeten Bankers untersucht, ahnt sie nicht, dass die nächsten 24 Stunden ihr Leben dramatisch verändern werden. Kurz darauf gerät ihr Verlobter Detektiv Paul Cleary in der Bank, für die der Tote arbeitete, in eine Geiselnahme und wird schwer verletzt. Als der Polizeiunterhändler sich weigert, auf die Forderungen der kaltblütigen Geiselnehmer einzugehen, trifft Theresa eine folgenschwere Entscheidung und begibt sich in die Gewalt der Bankräuber, um Paul zu retten. Doch wie viel Zeit bleibt ihr noch?

Lisa Black hat einen Universitätsabschluss in Biologie und arbeitet seit mehreren Jahren als Gerichtsmedizinerin in Ohio und Florida, wo sie mit ihrem Mann lebt. In ihrer Thriller-Reihe um Theresa MacLean erschienen bereits Schattenbraut und Eisbraut bei Blanvalet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 15.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641058234
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Theresa MacLean Bd.1
    Originaltitel: Takeover
    Größe: 1186 kBytes
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Schattenbraut

26 (S. 222-223)

14:35 Uhr

"Was haben Sie mit der Tochter gemacht?", fragte Cavanaugh. Patrick, Cavanaugh und Jason saßen am Schreibtisch der Bibliothekarin. Assistant Chief Viancourt saß auf einem Klappstuhl, einen Fuß über das andere Knie gelegt. Er schien seinen Groll auf Patrick vergessen zu haben – er war noch nie nachtragend gewesen –, doch gleichzeitig wirkte er auch nicht mehr interessiert an der ganzen Situation. Patrick konnte sich nicht erinnern, wann er zum letzten Mal so müde gewesen war.

Er hatte nicht einmal die Kraft, sich eine Zigarette anzuzünden; seine Kleider, selbst seine Unterhose, klebten an seinem verschwitzten Körper. Doch bei Cavanaughs Ton sträubte sich jede Faser in ihm. "Rachael. Sie heißt Rachael." "Okay, Rachael. Wo ist sie?" "Sie sitzt an dem Monitor im Kartenraum."

Der Unterhändler musterte ihn eindringlich. "Wenn das hier hochgeht ..." "... dann wird sie vielleicht die Ermordung ihrer Mutter mit ansehen, ja, das weiß ich. Aber was soll ich sonst tun? Sie in einen Schrank sperren und ihr sagen, dass sie ein braves Mädchen und ruhig sein soll? Wenn das da draußen meine Mutter wäre, würde ich unter allen Umständen sehen wollen, was passiert." "Sie wird für den Rest ihres Lebens Albträume haben. Warum schicken Sie sie nicht ins Krankenhaus zu dem Verlobten? Paul meine ich", fügte er hastig hinzu, angesichts Patricks mörderischen Blicks.

"Er war schließlich beinahe ihr Stiefvater." Wird es sein, dachte Patrick, auch wenn dieses Beharren reiner Aberglaube war. Er fürchtete sich davor, Cavanaughs Benutzung der Vergangenheitsform für Paul Cleary anzuerkennen. "Daran habe ich auch gedacht. Sie hat bisher nicht viel nach ihm gefragt, doch ich werde ihr sagen müssen, in welchem Zustand er sich befindet. Ich werde sie nicht zwingen hinzufahren, weil ich die ganze Zeit Theresa vor Augen habe, wie sie da auf dem Boden der Bank verblutet. Ja, es würde Rachael ein lebenslanges Trauma verpassen, wenn sie es mit ansehen müsste.

Doch zu wissen, dass sie vielleicht noch die Chance gehabt hätte, sich von ihrer Mutter zu verabschieden, wenn ich sie nicht ins Metro-Krankenhaus geschickt hätte ... Nun, sie würde mich bis an ihr Lebensende hassen." "Diese Entscheidung basiert auf Rachaels Gefühlen oder auf Ihren?" Patrick verfluchte den Mann. Wahrscheinlich machte ihn das zu einem so guten Unterhändler – die Fähigkeit, zum Kern der Worte vorzudringen. "Genau das ist der Punkt – es muss ihre Entscheidung sein." Cavanaugh zuckte mit den Schultern. "Wie auch immer. Halten Sie sie bloß von diesem Raum fern."

Er wählte erneut. "Er geht immer noch nicht ran. Das ist kein gutes Zeichen." Alles war besser, als über sich selbst oder Theresa zu sprechen. "Was ist sein Plan?" "Das ist das Problem, ich weiß es nicht. Nach dem Eindringen ist der Abgang die gefährlichste Zeit, wo alles bis ins letzte Detail geplant sein muss. Wenn Sie glauben, dass sie bis jetzt schon aggressiv waren ... Die beiden sollten sich noch viel mehr Sorgen machen als ich. Ich verstehe es nicht. Haben wir etwas von dem Unternehmen gehört, wo Bobby sein Auto eingelagert hatte?" "Wer auch immer das Auto abgeliefert hat, hat sich als Bobby Moyers ausgegeben.

Die Überwachungsbänder sind längst überspielt, und der Angestellte, der den Lagerraum damals vermietet hat, ist vor drei Monaten entlassen worden. Die Polizei von Decatur versucht ihn ausfindig zu machen, falls er uns wider

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