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Schmutziges Geheimnis von Schmidt, Andreas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2013
  • Verlag: CW Niemeyer Buchverlage GmbH
eBook (PDF)
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Schmutziges Geheimnis

Ein kaltblütiger Mord mitten im Sommerloch! Bernd Kaltenbach, der eigenwillige Reporter des Rhein Mosel Express, wittert eine heiße Story für die Zeitung. Noch ahnt er nicht, dass ihn viel mehr mit dem Toten verbindet ... Erschlagen in einem verlassenen Stollen der Festung Ehrenbreitstein - was trieb der Mann hier, bevor er hinterrücks umgebracht wurde? Kriminalhauptkommissar Udo Reuschenbach von der Kripo Koblenz ermittelt. Es gefällt ihm überhaupt nicht, dass sich sein alter Jugendfreund Kaltenbach in den Fall einmischt. Die blutige Spur führt über Mayen und Bad Breisig nach Maria Laach. Welches düstere Geheimnis bergen die Klostermauern? Das Wissen um einen vermeintlichen Umweltskandal nutzt Kaltenbach nichts mehr, als ein wichtiger Verbündeter stirbt, bevor er sein Geheimnis preisgeben kann. Der Reporter steht gemeinsam mit Udo Reuschenbach vor dem Nichts, doch in letzter Minute nimmt der Fall eine unerwartete Wende ... Im Jahr der ersten Mondlandung. 1969, in Wuppertal geboren, fühlte sich Andreas Schmidt schon in frühen Jahren zum Schreiben berufen: Waren es zunächst Kurzgeschichten und Artikel für Schülerzeitungen, strebte er seinen Traumberuf Schriftsteller schon recht früh an. Schon während seiner Ausbildung, die er - ganz bodenständig - als Kraftfahrzeugmechaniker absolvierte, verfasste Andreas Schmidt erste Heftromane für große Verlagshäuser. Hier arbeitete er an namhaften Romanreihen mit und lernte das Handwerk des Schriftstellers von der Pike auf. Sein Krimidebüt gab Schmidt im Jahr 1999 mit In Satans Namen. Darin ermittelte ein unkonventioneller Reporter namens Bernd Kaltenbach mit der Kriminalpolizei um die Wette. Ab 2002 folgten die Bergischen Krimis, in denen sich der mürrische Kommissar Norbert Ulbricht in die Herzen der Leser ermittelte. Nach verschiedenen Stationen im Berufsleben arbeitet Andreas Schmidt seit 2009 hauptberuflich als freier Texter, Redakteur und Schriftsteller in seiner Heimatstadt Wuppertal. Nachdem Andreas Schmidt auf der Frankfurter Buchmesse Carsten Holzendorff, Geschäftsführer der CW Niemeyer Verlage, kennen lernte, ermittelt Schmidts Hauptfigur nun auch jenseits des Bergischen Landes: Inzwischen hat Kommissar Ulbricht eine Freundin im Weserbergland gefunden. Oder er unterstützt seine Tochter Wiebke bei ihren spannenden Ermittlungen an der Nordsee-Küste. Im Herbst 2012 erlebt(e) der umtriebige Reporter Bernd Kaltenbach, Andreas Schmids erster Romanheld, ein mörderisches Comeback mit HahnBlues. Wenn Andreas Schmidt nicht gerade an einem neuen Krimi schreibt, ist er auf Lesereise. Termine und kriminelle Infos gibt es immer aktuell auf seiner Website www.andreasschmidt.org sowie auf Facebook.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 01.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783827196453
    Verlag: CW Niemeyer Buchverlage GmbH
    Größe: 2086 kBytes
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Schmutziges Geheimnis

VIER
Eine knappe Stunde später war am Fuße des Ehrenbreitsteins ein Verkehrschaos ausgebrochen. Einsatz- und Zivilfahrzeuge der Zentralen Kriminalinspektion Koblenz parkten kreuz und quer und behinderten die Autofahrer, die talwärts auf der Charlottenstraße unterwegs waren. Gaffer hatten sich eingefunden, waren in hitzige Diskussionen verwickelt, verbreiteten Halbwahrheiten und ?lmten mit ihren Handys.
Längst hatten sich auch Kaltenbachs Kollegen von der Presse eingefunden und versuchten vergeblich, Informationen zu bekommen. Doch die Polizei mauerte, und von ihm, Kaltenbach, würden die Kollegen nichts erfahren. Wenn überhaupt, würde er daraus eine große Story für die Zeitung machen. Kaltenbach hatte nicht vor, sich von der Konkurrenz die Butter vom Brot nehmen zu lassen und machte einige Aufnahmen mit der Nikon.
Die Beamten der Kriminaltechnik hatten sich Unterstützung vom Technischen Hilfswerk kommen lassen, um den stillgelegten Stollen mit leistungsstarken Scheinwerfern auszuleuchten.
Männer und Frauen in weißen Einmaloveralls waren in ihre Arbeit vertieft. Solange die Spurensicherung noch nicht abgeschlossen war, mussten sich Udo und seine Kollegen gedulden, bevor sie den Tatort selbst in Augenschein nehmen durften. Die Gefahr, dass die Beamten der ZKI Spuren hinterließen, war zu groß.
Kaltenbach hatte seine Aussage gemacht und war erkennungsdienstlich behandelt worden. Der Stollen war übersät von den Abdrücken seiner derben Lederstiefel. Nachdem er die Bürokratie über sich ergehen lassen hatte, suchte Kaltenbach die Nähe von Udo Reuschenbach, der am Rand der schraffierten Polizeiabsperrung stand und in ein Gespräch mit einer jungen Frau verwickelt war, die offenbar eben erst zu den Kollegen gestoßen war.
"Das ist Ihr Bereich", sagte Udo gerade zu der Unbekannten. "Wäre schön, wenn Sie sich darum kümmern könnten."
Sie nickte und kritzelte etwas auf einen Notizblock.
Kaltenbach musterte sie von Weitem: Die Frau war fast gleich groß wie Udo, keine dieser dürren Hippen, sondern eine Frau von Mitte dreißig mit Rundungen an den richtigen Stellen. Auf Anhieb fand Kaltenbach sie durchaus hübsch - sie trug eine hellgrüne Bluse und eine knallenge Jeans, die ihre Figur betonte, dazu grasgrüne Chucks. Das etwa schulterlange rotblonde Haar hatte sie zu einem kleinen Pferdeschwanz gebunden; ihr Make-up war dezent und betonte ihre grünen Augen, in die Kaltenbach sich auf der Stelle verliebte.
Als Udo bemerkte, dass Kaltenbach zu ihnen trat, wandte er sich dem Freund zu.
"Und?"
"Was - und? Der Mann wurde mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen, viel mehr wissen wir auch noch nicht."
"Erschlagen", murmelte Kaltenbach mit betroffener Miene. "Wer wartet in einem längst vergessenen Tunnel auf ein Opfer, dem er eins überbraten kann - und zwar so heftig, dass der Mann gleich ins Gras beißt?"
Udo warf der jungen Kollegin einen entschuldigenden Blick zu. "Bernd - bitte." Seine Stimme klang vorwurfsvoll. "Hast du deine Aussage schon gemacht?"
Kaltenbach nickte der Unbekannten zu. "Schon mehrfach. Aber ich meine, was, wenn der Killer anstatt auf den armen Kerl auf mich losgegangen wäre? Ich musste doch kurz vorher auch durch diesen Stollen latschen, um an mein Motiv zu kommen."
"Vielleicht haben Mörder auch so etwas wie einen Ehrenkodex - was weiß ich?" Udo seufzte. "Immerhin wissen wir schon, um wen es sich bei dem Toten handelt."
"Er hatte also Papiere bei sich?"
Udo nickte. "Also können wir davon ausgehen, dass er ni

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