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Sein eisiges Herz Thriller von Brown, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.11.2020
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Sein eisiges Herz

"Eines der besten Bücher von Sandra Brown!" Huffington Post. Der neue "New York Times"-Nr.1-Bestseller!
Rye Mallett verdient sein Geld als Auftragspilot, er ist bekannt dafür, Tag und Nacht und bei ungünstigstem Wetter zu fliegen und keine Fragen zu stellen. Sein nächster Auftrag: Eine mysteriöse schwarze Kiste muss in eine völlig vom Nebel eingeschlossene Stadt in Georgia gebracht werden. Auf der Landebahn im Nirgendwo wartet Dr. Brynn O'Neal auf die wertvolle Fracht. Rye mischt sich für gewöhnlich nicht in die Geschäfte seiner Kunden ein - doch die rätselhafte Brynn übt eine unerklärliche Anziehungskraft auf ihn aus. Als den beiden klar wird, dass es Menschen gibt, die für den Inhalt der schwarzen Kiste über Leichen gehen würden, müssen sie einander vertrauen, um die Fracht, und sich selbst zu schützen ...

Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman "Trügerischer Spiegel" auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der "New York Times"-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman "Die Zeugin", der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 560
    Erscheinungsdatum: 23.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641256012
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Tailspin
    Größe: 3193 kBytes
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Sein eisiges Herz

Kapitel 1

»Nein. Kommt nicht infrage.«

»Als ich angerufen habe, waren Sie noch zu jeder Schandtat bereit.«

»Da wusste ich das mit dem Wetter noch nicht. Das ist wie eine Wand, Dash.«

»Nebel ist keine Wand. Man kann hindurchfliegen, wussten Sie das? Genau wie durch Wolken. Oder hat man Ihnen das in Ihrer Online-Flugschule nicht beigebracht?«

Der junge Pilot verdrehte die Augen. »Atlanta wurde geschlossen. Geschlossen. Wie oft kommt so was vor? Es muss schlimm sein, sonst schließt man keinen Flughafen am Abend vor Thanksgiving. Seien Sie vernünftig.«

Dash presste die fleischige Hand auf sein Herz. »Ich bin vernünftig. Aus mir spricht nichts als die reine Vernunft. Mein Kunde andererseits ... Dem ist es egal, ob der Flughafen geschlossen ist. Er will, dass dieses Ding hier« - er schlug mit der Hand auf die schwarze Eisenschatulle, die zwischen ihnen auf der Theke stand - »noch heute Nacht dort« - er deutete mehr oder weniger nach Süden - »ankommt. Und ich habe ihm pünktliche Lieferung garantiert.«

»Dann haben Sie eindeutig ein Problem mit Ihrer Customer Relationship.«

Er wurde Dash genannt, weil erstens die wenigen Menschen, die seinen wahren Namen gekannt hatten, ihn längst vergessen hatten und zweitens die ihm gehörende Charter- und Luftfrachtgesellschaft Dash-It-All hieß. Und bisher hatte er noch immer alles und jeden blitzschnell ans Ziel gebracht.

Dash war älter, als er je zugegeben hätte, und trug einen Bierbauch vor sich her, der dieselben Dienste leistete wie ein Kuhfänger an einem Auto: Er räumte so gut wie alles beiseite, was ihm im Weg war. Der Termindruck hatte Dashs Gesicht in einer dunklen Gewitterwolke erstarren lassen.

Doch so finster dieses Grollen auch aussah, bislang hatte es den Piloten nicht einschüchtern können, der auf keinen Fall von Columbus, Ohio, nach Atlanta fliegen wollte, wo vor den Feiertagen das Wetter den Reisenden einen Strich durch die Rechnung machte und ihre knapp bemessenen Termine und sorgsam ausgetüftelten Flugpläne torpedierte.

Und wenn man im Luftfrachtgeschäft war, mit Liefergarantie, torpedierte es auch das eigene Einkommen.

Frustriert kaute Dash auf seiner kalten Zigarre und schob sie zwischen den gelben Zähnen hin und her. Rauchen war auf dem Gelände des Flugplatzes nicht erlaubt. Seine Regeln. Aber auch seine Zigarren. Darum kaute er auf einer, wann immer ihm jemand unnötigen Ärger machte. So wie jetzt.

»Ein echter Flieger würde sich wegen dem bisschen Nebel nicht in die Hose machen«, sagte er.

Der Blick des Piloten sprach Bände.

Okay. Im Stillen musste Dash zugeben, dass es mehr als ein bisschen Nebel war. Es war ein Nebel, wie ihn kein lebendes Wesen je gesehen hatte. In den Städten und Dörfern entlang der Atlantikküste waren die Menschen unter einer dichten grauen Decke aufgewacht. Der Nebel hatte die Straßen unbefahrbar gemacht und das östliche Drittel der Vereinigten Staaten ins Chaos gestürzt. Bis jetzt machte er keine Anstalten, sich wieder zu verziehen.

Der Wetterkanal hatte Einschaltquoten wie noch nie. Meteorologen begeisterten sich über das Phänomen, das die einen als »biblisch« und die anderen als »epochal« beschrieben. Dash wusste nicht recht, was das bedeuten sollte, aber es klang übel. Für ihn persönlich bedeutete dieser verflixte Nebel vor allem einen Verdienstausfall.

Am Flughafen Hartsfield-Jackson und an anderen größeren Flughäfen in einer zweistelligen Anzahl von Bundesstaaten saßen Passagiermaschinen wie Frachtflugzeuge fest, und das ausgerechnet am Abend vor Thanksgiving, an dem praktisch jeder im Land von seinem gegenwärtigen Aufenthaltsort woandershin wollte. Dash hatte sich schon ausgerechnet, dass die Fluglinien bis Weihnachten brauchen würden, um das Chaos zu beheben, aber das sollte nicht seine Sorge sein.

Er hatte genug d

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