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Silent Victim Thriller von Mitchell, Caroline (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.06.2019
  • Verlag: Aufbau Verlag
eBook (ePUB)
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Silent Victim

Manches ist schlimmer als Mord. Emma ist eine liebende Ehefrau - und eine Mörderin. Vor Jahren hat sie ihren Lehrer, der sie als Teenager verführte, erschlagen und auf dem Grundstück ihres Elternhauses vergraben - so glaubt sie zumindest. Als ihr Ehemann Alex eine neue Stelle annimmt, muss Emma ihr Elternhaus verkaufen. Zuvor will sie die Leiche verschwinden lassen. Doch das vermeintliche Grab ist leer. In ihrer Not offenbart sie sich ihrem Ehemann und löst damit etwas aus, das ihre Familie zu zerstören droht... Psychologische Spannung vom Feinsten - der Bestseller aus Großbritannien. Carolin Mitchell hat lange Jahre als Polizistin gearbeitet und war auf Fälle von häuslicher Gewalt und besonders schweren sexuellen Vergehen spezialisiert. Sie stammt ursprünglich aus Irland und lebt nun mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem Dorf an der Küste von Essex. Mehr zur Autorin unter www.caroline-writes.com.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 14.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783841217226
    Verlag: Aufbau Verlag
    Originaltitel: Silent Victim
    Größe: 4128 kBytes
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Silent Victim

Kapitel 12
Emma - 2017

Winzige Regentropfen bohrten sich wie Nadeln in mein Gesicht, als ich durch das Gras, die Blätter und den Schlamm ging, um den Graben zu bedecken, den ich soeben freigelegt hatte. Ich arbeitete wie auf Autopilot, als ich die zerbrochenen Zweige wieder an ihre Stelle zurückzog. Ich keuchte vor Anstrengung, weil ich mich beeilte, um alle meine Spuren zu beseitigen. Der eisige Wind drang durch meine Kleidung, und meine Finger und Zehen waren betäubt vor Kälte. In meinem Kopf herrschte blankes Chaos, während ich versuchte zu verstehen, was aus Luke geworden war. Als ich endlich zum Haus zurückkam, hatte ich nur noch wenige Minuten Zeit. Aber ich hatte nicht erwartet, meinen Ehemann vorzufinden, als ich die Hintertür öffnete.

Ich weiß nicht, wer von uns beiden überraschter war. Aber der Ausdruck des Schreckens auf Alex' Gesicht sagte mir, in welchem Zustand ich mit meinen schlammverschmierten Klamotten und meinem zerzausten Haar sein musste. Er verschwendete keine Zeit und bombardierte mich sofort mit Fragen.

"Wo bist du gewesen? Ich habe versucht, dich zu erreichen! Warum hast du dein Telefon nicht mitgenommen?"

Ich warf einen Blick auf mein Handy. Es lag auf dem Küchentisch. In der Hast meines Aufbruchs hatte ich es dort liegen lassen. Stammelnd versuchte ich eine Antwort herauszubringen. "Entschuldige. Ich bin mit dem Quad gefahren und - heruntergefallen."

"Sieh dir deine Hände an!" Er drehte meine zitternden Hände mit den Handflächen nach oben. "Sie bluten, und du bist vollkommen schmutzig."

"Ich bin über einen Buckel gefahren und in einen Graben gefallen." Es erleichterte mich, dass meine blutenden Blasen auch durch einen Sturz zu erklären waren.

Alex glättete mein Haar; sein Runzeln verstärkte sich, als er sich auf mein Gesicht konzentrierte. "Sweetheart, du stehst ja völlig neben dir. Vielleicht hast du eine Gehirnerschütterung. Soll ich dich in eine Notaufnahme fahren?"

"Nein." Ich stützte mich Halt suchend auf eine Stuhllehne und bedauerte das sofort, weil meine Blasen schmerzhaft protestierten. Ich versuchte immer noch damit klarzukommen, was ich gefunden hatte. "Ich - ich muss Jamie vom Kindergarten abholen."

"Er ist oben in seinem Zimmer. Ich habe ihn auf dem Heimweg abgeholt." Alex betrachtete mich immer noch von Kopf bis Fuß. "Ich habe früher Schluss gemacht und bin in das Geschäft gefahren. Ich dachte, wir könnten zusammen als Belohnung einen Besuch bei McDonald's machen. Dann sagte mir Theresa, dass du früher Schluss gemacht hättest, und ich habe versucht, dich anzurufen. Ich habe mir Sorgen gemacht, als du nicht ans Telefon gegangen bist."

"Entschuldige." Ich war immer noch benommen. Meine Gesichtshaut spannte sich an den Stellen, wo der Schlamm getrocknet war. Ich zog den Schal aus meinem Haar, das durch den Fahrtwind zerzaust und verfilzt war. "Ich brauche eine Dusche. Es geht ganz schnell."

"Ich habe dir etwas zu essen gekauft." Er deutete auf die Mikrowelle. "Ich habe es auf einen Teller gestellt. Soll ich es warmmachen? Ich kann dir auch etwas Gesünderes zubereiten, wenn dir das lieber ist."

"Ich habe schon gegessen", antwortete ich tonlos. "Wir können über den Umzug reden, wenn ich geduscht und umgezogen bin. Warum zeigst du mir nicht einfach die Häuser, die du in Leeds ins Auge gefasst hat?"

Sein Gesicht hellte sich auf, und ich gratulierte mir zu dieser geschickten Ablenkung. Als ich an Jamies Zimmer vorbeiging, warf ich einen kurzen Blick hinein. Sein Haar war noch feucht, er hatte gebadet und trug seinen Pyjama, während er auf seinem Bett saß, umringt von seiner Armee aus Teddys, während er sein neues Buch über den Feuerwehrmann Sam durchblätterte. Er konnte eine sehr introvertierte kleine Seele sein, und er genoss das Alleinsein, wenn die Stimmung ihn packte. Ich zog mich vorsichtig von der Tür zurück, nachdem ich mich in dem Flurspiegel gesehen hatte. Mein Ausseh

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