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So tödlich wie die Liebe Roman von Robb, J. D. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.08.2020
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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So tödlich wie die Liebe

Wenn Liebe tödlich wird, ist Eve Dallas nie weit entfernt ...
Der Fitnesstrainer Trey Ziegler war in bester körperlicher Verfassung -, wenn man von dem Küchenmesser in seiner schön gebräunten Brust absieht. Lieutenant Eve Dallas übernimmt die Ermittlung - und sie muss nicht lang recherchieren, bis sie auf eine ganz Reihe von Frauen aufmerksam wird, die von ihm geliebt und verlassen wurden: Trey war der Inbegriff eines Machos. Während Eve eine lange Liste an potenziellen Feinden bearbeitet, muss sie ihre Abneigung gegen das Opfer verdrängen, um das Geheimnis seines Todes zu entschlüsseln - und schließlich den kaltblütigen Mörder zu stoppen ...

J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 576
    Erscheinungsdatum: 17.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641250119
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Festive in Death (Death 39)
    Größe: 1861 kBytes
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So tödlich wie die Liebe

1

Männer, dachte Sima. Frauen konnten nicht mit ihnen leben, aber sie deshalb mit einem Neuner-Eisen totzuschlagen, ging dann doch zu weit.

Ein gewisses Maß an Rache aber wäre durchaus angemessen, und die würde sie jetzt nehmen, denn wahrscheinlich hatte niemand diese Rache - oder einen Schlag mit einem Neuner-Eisen - mehr verdient als Trey. Trey Ziegler war ein Arschloch, denn obwohl sie mindestens denselben Anspruch wie er auf die Wohnung hatte, hatte er sie einfach vor die Tür gesetzt.

Während ihres fast achtwöchigen Zusammenlebens hatte sie die halbe Miete und die Hälfte aller anderen Ausgaben bestritten, alle Einkäufe getätigt, staubgesaugt, geputzt, ihm hinterhergeräumt und einen Haufen Zeit ihres Lebens in den Blödmann investiert.

Plus jede Menge Sex.

Sie hatte gründlich nachgedacht, tiefschürfende Gespräche mit Vertrauten und mit engen Freundinnen geführt, zweimal zehn Minuten meditiert, versucht, ihr Leid in sechs Tequilas zu ertränken, und sich einen Racheplan zurechtgelegt, bei dem es um besagtes Neuner-Eisen, Juckpulver und eine Sammlung teurer Kaschmirsocken ging. Die kleine Wohnung lag über Little Mikes Tattoo- und Piercingstudio im West Village.

Die Schlösser hatte der verdammte Geizhals sicherlich nicht ausgewechselt, und da sie kurz nach ihrem Einzug für den Fall, dass sie mal ihre Schlüsselkarte in der Wohnung liegen lassen würde, einer ihrer engen Freundinnen, die gleichzeitig ihre Chefin war, eine Zweitschlüsselkarte zur Aufbewahrung übergeben hatte, käme sie jetzt bestimmt problemlos rein.

Falls er doch die Schlösser ausgewechselt hatte, kannte diese Freundin Leute, die wiederum andere Leute kannten, und ein Anruf würde reichen, damit sie auch ohne Schlüssel in die Wohnung kam.

Sima war sich nicht ganz sicher, ob sie solche Leute wirklich kennen wollte, doch sie wusste, dass sie in die Wohnung musste, ganz egal auf welchem Weg.

Weshalb sie jetzt, moralisch unterstützt von eben dieser Freundin, ihre Schlüsselkarte aus der Tasche nahm und durch den Schlitz neben der Haustür zog.

Als das Schloss mit einem leisen Klicken aufsprang, wurde ihr vom Tequila inspiriertes Grinsen noch ein bisschen breiter, sie juchzte: »Wusste ich es doch! Das Geld für eine neue Schlüsselkarte hat er sich gespart.«

»Für diese Tür jedenfalls. Wir müssen erst noch sehen, ob du mit der Karte auch in seine Wohnung kommst.« Die Freundin sah sie forschend an. »Und du bist dir völlig sicher, dass er nicht zu Hause ist?«

»Hundertpro«, sicherte Sima ihrer Spießgesellin zu. »Seine Chefin hat ihn doch zu diesem Seminar geschickt, auf das er sich bereits seit Wochen freut. Die freie Unterkunft, das Gratisessen und dazu die Chance, ein ganzes Wochenende lang nach Kräften anzugeben, lässt er sich ganz sicher nicht entgehen.«

Sima zog an ihren Handschuhen und wandte sich dem winzig kleinen, altersschwachen Fahrstuhl zu, doch ihre Freundin schüttelte den Kopf.

»Wir gehen zu Fuß, und lass die Handschuhe bloß an. Wir wollen schließlich nicht, dass du dort irgendwelche Spuren hinterlässt.«

»Richtig, stimmt. Aber dies ist schließlich mein erster Einbruch, da vergisst man so etwas schon mal.« Mit einem nervösen Kichern stapfte Sima auf die Treppe zu.

»Das ist kein Einbruch. Du hast einen Schlüssel, und du hast die Miete für die Bruchbude bezahlt.«

»Die halbe«, schränkte Sima ein.

»Er hat gesagt, dass es die Hälfte ist, aber hast du jemals den Mietvertrag gesehen?«

»Hm, nein, aber ich ...«

»Sima, du musst endlich aufhören, dich derart rumschubsen zu lassen. Was du für diesen Schuhkarton bezahlt hast, hat wahrscheinlich alle Kosten, die er hatte, abgedeckt.«

»Ich weiß. Ich weiß.«

»Du wirst dich deutlich besser fühlen, wenn du die Zehen aus seinen Socken rausgeschnitten hast. Aber halt dich an unseren Plan - von jedem Paar nur ei

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