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Sodom Satanas Oder die Politik der Perversion, Band 1 von Larsson, Svenja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.09.2013
  • Verlag: gugra-Media-Verlag
eBook (ePUB)
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Sodom Satanas

"Geheimpolitik, okkulte Pädokriminalität und vertuschte Ritualmorde: Diese literarische Anklage konnte nur als Roman geschrieben werden. Ein Protest gegen die Perversion der Macht!" Hermann Steppenwolf In seiner größten persönlichen und privaten Krise wird der abgehalfterte Journalist Kevin Winter mit einem Verräter der 'Sodom Satanas' konfrontiert. In dieser einflussreichen Geheimgesellschaft leben hochrangige Mitglieder - EU-Politiker, Wirtschaftsbosse, Bankiers und prominente Künstler - nach den Maximen des Marquis de Sade eine Philosophie des Lasters, eine Politik der Perversion aus. Dazu bedienen sie sich verschiedener krimineller Netzwerke, die ihnen Kinder als Opfer zuführen. Diese werden in unvorstellbaren Ausschweifungen nicht nur psychisch, physisch und sexuell missbraucht, sondern auch gefoltert und im Namen Satanas getötet. Nur langsam kommt Kevin Winter diesem elitären und faschistischen Geheimzirkel auf die Spur. Von da an verwandelt sich nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Familie, in eine Hölle aus Wahnsinn, Angst, Gewalt und okkulten Riten; hart an der Grenze des Erträglichen. "Sodom Satanas ist die Hölle! Man kann dieses Buch hassen, aber man muss es gelesen haben!" Nico A. Winter Aus dem Vorwort der Autoren: Lange haben wir uns überlegt, in welche Form wir unsere jahrelangen und sehr gefährlichen Recherchen im religiösen Untergrund in Europa bringen sollen. Nachdem wir schon einige Sachbücher zu den Themen Okkultismus, Satanismus, Kinderhandel- und Kinderprostitution, Pädophilie-Netzwerke, Geheimpolitik und Staatsterror geschrieben und Filme dazu produziert haben, entschieden wir uns schließlich für eine fiktive Erzählung. Allerdings für Reality (Realistic) Fiction. Für einen Roman, der lebensecht, eben realistisch und glaubwürdig ist. Damit kleiden wir die Wahrheit, die Fakten und Informationen, die uns vorliegen, nicht nur in ein anderes Gewand als in das eines nüchternen Sachbuches, sondern bringen dem Leser auch die hilflose oder erschreckende und oft grauenhafte Emotionalität der Protagonisten so nahe wie möglich. Die Amerikaner sprechen in diesem Zusammenhang von der "real-to-life-fiction" (...) So konnten auch wir vieles, was wir wissen, nur im Rahmen eines Romans veröffentlichen. Sei es aus rechtlichen Gründen, aus denen des Opferschutzes oder anderen, über die wir hier nicht schreiben können. Dennoch haben wir viele unserer Erkenntnisse in Sodom Satanas mit einfließen lassen, auch wenn es im engeren Sinne "nur" eine (realistische) fiktive Erzählung ist. Anderes haben wir faktisch belegt und mit Fußnotenquellen angegeben. Am Schluss des Buches findet der interessierte Leser eine Auswahl der von uns verwendeten Literatur, die sozusagen den Stamm des Baumes dieser Erzählung bildet. Die einzelnen Äste haben wir mit eigenem Erleben, Recherchen und unserer Phantasie "modelliert". Wir sind davon überzeugt, dass wir nur so eine breite Leserschaft auf die tabuisierte Thematik des rituellen Kindesmissbrauchs und Kindermordes in elitären und damit auch politischen Kreisen aufmerksam machen können. Gewiss, Sodom Satanas ist ein grausames, in weiten Teilen sogar widerliches Buch. Donatien-Alphonse-François de Sade sagte einmal: "(...) so habe ich ein (Buch) geschrieben, das selbst den Teufel anwidern könnte." Vor allem jedoch ist Sodom Satanas ein gefährliches Buch. Dario Zamis & Svenja Larsson Schwedische investigative Journalistin, Jahrgang 1980. Schreibt unter Pseudonym, da sie aufgrund von Recherchen Morddrohungen erhalten hat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 04.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944651293
    Verlag: gugra-Media-Verlag
    Größe: 533 kBytes
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Sodom Satanas

DRITTER AKT

"Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich mich nach einem Verbrechen sehne, das all meine Leidenschaften auf einen Schlag befriedigen würde; doch unter jenen Verbrechen, die ich kenne, finde ich schwerlich Nahrung, um die Leidenschaften zu stillen, die mich verzehren; alles bleibt hinter meinen Vorstellungen zurück, und nichts befriedigt meine Gelüste."
Marquis de Sade

Ich treffe mich mit dem unbekannten Anrufer am vereinbarten Ort: Auf einem Hochsitz in der Nähe eines versteckt liegenden Pfades irgendwo in einem gottverdammten Wald. Wahrscheinlich kennen den sonst nur noch Jäger und Liebespaare. So sitze ich seit einer halben Stunde auf dem harten Holzsitz und schaue von oben auf die Waldlichtung. Es ist später Nachmittag. Die Sonne schmilzt allmählich dahin. Der blaue Himmel versteinert sich und ich habe schon fünf Fluppen geraucht.

Verflucht, wo bleibt der Typ bloß?

Kaum ausgedacht, klingelt mein Handy. "Ja?"

"Wo sind Sie?" fragt der anonyme Anrufer ohne großes Blabla.

"Da wo Sie mich hinbestellt haben! Sie sind bereits seit zwanzig Minuten überfällig!"

"Steigen Sie vom Hochsitz und fahren Sie den Waldweg soweit, bis es nicht mehr geht. Dann gehen Sie ungefähr fünfhundert Meter nach Osten. Dort treffen Sie auf eine alte, vom Blitz gespaltene Linde. Rechterhand sehen Sie dann einen alten Bauwagen. Dort warte ich."

"Warum haben Sie mich erst hierherbestellt?"

"Ich wollte sicher gehen, dass Sie alleine sind!"

"Aber ... "

Klick. Der Anrufer hat aufgelegt. Verärgert klettere ich vom Hochsitz, setze mich in meinen weißen Chevrolet Cruze, fahre auf dem Waldweg bis nichts mehr geht, steige aus, passiere die beschriebene Linde und sehe rechts von ihr tatsächlich einen verwitterten Bauwagen. Holzfäller haben ihn wohl vor vielen Jahren vergessen. Denn genau so sieht er auch aus: Verwittert und verhurt wie eine Siebzigjährige auf dem Straßenstrich.

Vorsichtig gehe ich darauf zu. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich mir richtig Ärger einhandle. Schließlich habe ich mich als Journalist schon mit so vielen Leuten herumgeschlagen, dass ich mehr Feinde als Freunde habe. Viel mehr. Und einige von denen würden mir garantiert gerne eins über die Rübe geben oder mir gleich ganz den Schädel einschlagen.

Trotz äußerster Wachsamkeit zucke ich zusammen, als neben mir plötzlich ein Mann auftaucht. Mitten aus dem Gestrüpp. Ich habe ihn nicht mal annähernd gehört.

"Verflucht, haben Sie mich jetzt erschreckt!" fahre ich ihn an.

Doch er ignoriert mich einfach, bugsiert mich zu dem Bauwagen, drückt die Tür auf, schiebt mich hinein und schließt hinter sich ab.

Der Mann ist klein. Etwa ein Meter siebzig, grauer Haarkranz, Brille. Schmächtig. Mitte fünfzig.

"Entschuldigen Sie, " sagt er jetzt. "Ich muss aufpassen! Verdammt aufpassen! Noch sind sie nicht hinter mir her!" Er lächelt ein schwaches, aufgesetztes Lachen. Sieht irgendwie wie ein jüngeres Double von "Bunga-Bunga-König" Berlusconi aus.

"Ich heiße Gilles Hugo ... "

" ... seltsamer Name. Französisch ... "

"Hören Sie, Winter, jetzt gibt es wichtigeres als das! Sie werden alles erfahren. Auch über mich. Später."

Gilles setzt sich auf einen alten klapprigen Stuhl, deutet mit der Hand auf einen zweiten. Nachdem ich mich neben ihn gepflanzt habe, scheint er sich etwas zu beruhigen.

"Sie heißen Kevin Winter, sind fünfundvierzig, verheiratet, haben eine fünfjährige Tochter und sind freier Journalist. Ein verdammt guter!" Der Mann kichert unecht. "Nun schön, Sie haben Ihre Aufgaben gemacht, Gilles. Wenn auch nicht ganz. Meine Familie lebt nicht mehr bei mir. Aber von Ihnen weiß ich nichts. Also?"

"Ich werde Ihnen nach und nach alles erzählen was ich weiß. Und ich werde Ihnen Beweise bringen für die

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