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SONNE, STRAND UND TOD Rügen-Krimi von Bieling, Emma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.05.2017
  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
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SONNE, STRAND UND TOD

'Das Buch kann ich eingefleischten Insel- und Krimi-Fans nur weiterempfehlen!' [Lesermeinung] 'Ein absolut gelungener Krimi, der sich leicht und locker liest und trotzdem spannend und real ist.' [Lesermeinung] 'Mit Sonne, Strand und Tod legt Emma Bieling nun einen Titel vor, in dem sie jene beiden Elemente, die so deutlich zusammengehören, dass es schon fast wieder übersehen werden kann, an die Plätze fügt, an die sie gehören: einander scheinbar widersprechende Pole, wohlig miteinander kuschelnd.' [Stephan M. Rother - Autor] Inhalt: Ein mysteriöser Mord durchkreuzt die Urlaubspläne der Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald. Zurück auf Rügen steht sie nicht nur vor einer Mordermittlung ohne jeglichen Ansatz, sondern auch vor einem privaten Desaster. Ihr Exfreund und Vater der gemeinsamen Tochter Marcia lässt sich spontan auf der Insel nieder und dringt zunehmend in Lunas Leben ein. Kein guter Zeitpunkt also, um sich in den vertretungsweise zum Leiter der Rechtsmedizin berufenen Ingmar Wolff zu verlieben, der mit Luna Hand in Hand an der Aufklärung des Falles arbeitet. Als ein weiteres Mordopfer gefunden wird, ist die Katastrophe komplett und die Jagd nach einem Serientäter eröffnet, an den scheinbar nur die Ermittlerin selbst glaubt. Regional, spannend und strandkorbtauglich, mit einem Hauch Chick Lit a la Emma Bieling. Emma Bieling, die sich als Autorin der 'Chick Lit' einen Namen gemacht hat, arbeitet als freie Redakteurin und Journalistin für verschiedene Printmedien. Ihre Romane, meist märchenhafte Liebesromane, platziert sie gerne auf deutschen Inseln, wie Rügen oder Sylt. Ihre wenige Freizeit genießt die Autorin am liebsten im Kreise ihrer Familie. Sie träumt sich gerne ans Meer, mag Zocker-Chips-Abende mit ihrem Sohn und schreibt wahnsinnig gerne Oster- u. Weihnachtsmärchen in alttraditioneller Form für Kinder.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 376
    Erscheinungsdatum: 12.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958350946
    Verlag: Luzifer Verlag
    Größe: 1517 kBytes
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SONNE, STRAND UND TOD

Kapitel 1 - Sonntag

A1-Rastplatz, Richtung Hamburg-Reinfeld, 20. Juli, 10.17 Uhr

"Nun mach schon!", mahnte Luna ihre Tochter. "Wenn wir noch länger Pause machen, stehen wir im allergrößten Stau."

"Ich mach ja schon!", maulte Marcia, würgte den letzten Bissen ihres Hotdogs hinunter und stieg zurück in den Wagen. Sie kannte die Rastlosigkeit ihrer Mutter in der Urlaubszeit. Als würde sie ganz schnell die freien Tage hinter sich bringen wollen, damit sich die Rügener Kriminellen nicht zu lange in Sicherheit wiegen.

Wie jedes Jahr zuvor steuerte Luna die Eifel an, um Marcia in der Ferienzeit bei ihrem Vater abzuliefern und um selbst ein paar Tage vorm überschäumenden Störtebeker-Tourismus zu fliehen, der die Insel Rügen vereinnahmt hatte.

Luna blickte in den Rückspiegel. Ihre Tochter war seit dem letzten Urlaub um einiges gewachsen, ja fast schon zur jungen Frau geworden. Wie doch die Zeit vergeht , dachte Luna und knipste das Radio an. Ihre Gedanken schweiften wie unzählige Male zuvor in die Vergangenheit, an den Tag zurück, an dem Fred ihr einen Ring an den Finger steckte, auf die Knie fiel und in alttraditioneller Form um ihre Hand anhielt, mitten im Hafen von Ralswiek, einen der romantischsten Orte auf Rügen, wie Luna fand. Das Feuer in seinen Augen, das Funkeln der Bootslichter, die sich auf den Wellen brachen, das hintergründige Open Air, das sich mit der Geräuschkulisse unzähliger Störtebeker-Fans vermischte. Ein unglaublicher Augenblick, in dem ihr Herz für wenige Sekunden schneller schlug. Luna seufzte. Oftmals hatte sie bereut, nicht "Ja" gesagt zu haben, damals vor fünfzehn Jahren, als Fred gottverloren zu ihren Füßen kniete, ihren Babybauch küsste und sie erwartungsvoll anstarrte. Stattdessen hatte sie nach Luft gerungen, nach Gründen gesucht, weshalb sie den Antrag nicht annehmen konnte. Letztendlich hatte sie ihren Karrierewunsch davorgeschoben, aber in Wirklichkeit war alles weitaus komplizierter.

Immer noch in Gedanken versunken drückte sich Luna durch die Radiosender ihres Wagens. Bei einer Ballade von Silbermond stoppte sie.

"Untersteh dich, diesen Herz-Schmerz-Mist zu hören", protestierte Marcia und riss Luna aus dem schönsten Augenblick ihres Lebens. "Du hast versprochen, meine CDs einzulegen, und zwar bis zum bitteren Ende der Fahrt."

Ein Anruf auf dem Diensthandy unterbrach die Einwände ihrer Tochter und den Song des Familienzwists.

Marcia verdrehte die Augen und ließ sich zurück ins Sitzpolster fallen.

"Maiwald."

"Wir haben hier einen Fall, den Sie sich ansehen sollten", tönte es aus der Lautsprecheranlage des Autos. "Keine verwertbaren Spuren, keine Zeugen, nichts als Muscheln und Sand."

"Was ist passiert, Schröder?"

"Ein junges Mädchen, nicht älter als siebzehn-achtzehn, mit aufgeschnittener Kehle, obwohl man hier nicht wirklich von einem Schnitt reden kann."

Luna atmete tief ein. "Sie wissen, dass ich gerade auf dem Weg in die Eifel bin?"

Stille.

"Schröder?"

"Ja, aber dieser Fall ist genau Ihre Kragenweite. Mysteriös und ohne jeglichen Ansatz für eine Ermittlung."

"Weiß man schon, wer das Opfer ist?"

"Noch nicht."

"Keine Papiere oder Hinweise?"

"Sie trug einen Bikini, ohne Taschen."

"Sehr witzig, Schröder. Schon die Vermisstenanzeigen abgecheckt?"

"Gerade dabei."

Luna steuerte ihr Auto auf einen nahegelegenen Rastplatz.

"Das kannst du nicht bringen, hörst du, Mom? Du hast versprochen ..."

"Ich bin Kriminalhauptkommissarin, verdammt noch mal! Und dieses Mäd

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