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Spionin wider Willen Fall 1 für Markus Neumann und Janna Berg von Roth, Mila (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2012
  • Verlag: Mila Roth
eBook (ePUB)
2,99 €
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Spionin wider Willen

Janna Berg, 32, Pflegemutter von achtjährigen Zwillingen, will eigentlich nur ihre Schwester vom Flughafen Köln-Bonn abholen. Doch plötzlich steht ein gut aussehender Fremder vor ihr und drängt ihr einen Umschlag mit einer DVD auf. Widerwillig nimmt sie den Umschlag an, nicht ahnend, dass sie sich damit ins Fadenkreuz einer internationalen Terrorvereinigung begibt. Der attraktive Geheimagent Markus Neumann setzt alles daran, die DVD zurückzubekommen und das Rätsel um deren Inhalt zu lösen. Doch dann scheint ausgerechnet Janna den Schlüssel zur Lösung des Geheimnisses zu kennen. Und das bringt die beiden in Lebensgefahr ... Action, Romantik und Humor - Mila Roth verbindet diese Elemente zu einer spannenden und unterhaltsamen Mischung, die Lust auf mehr macht. "Spionin wider Willen" ist der Auftakt zu einer neuen "Vorabendserie in Buchform". Die Autorin Mila Roth ist ein Pseudonym der erfolgreichen Autorin Petra Schier. Ihre historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening und MIRA Taschenbuch. Mit der Serie um den Geheimagenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg betritt sie nun die Bühne eines für sie neuen Genres.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 179
    Erscheinungsdatum: 01.06.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943797367
    Verlag: Mila Roth
    Größe: 2477 kBytes
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Spionin wider Willen

3

Außenbezirk von Rheinbach

Gut Tomberg

Sonntag, 17. Juli, 12:10 Uhr

"Warum ist Feli denn nicht gleich mit hierhergekommen?", beschwerte sich Jannas Mutter. "Ich habe mich schon so gefreut, sie wiederzusehen, und für eine Person mehr ist auch immer genug zu essen da. Du hättest sie wirklich überreden sollen, Janna. Immerhin ist das Kind jetzt schon mehr als zwei Monate in der Weltgeschichte herumgejettet. Da hätte ihr ein ordentliches, selbst gekochtes Mittagessen bestimmt gutgetan. Janna? Janna, hörst du mir überhaupt zu?" Linda drehte sich vom Herd weg, an dem sie eifrig hantierte, und blickte mit gerunzelter Stirn auf ihre Tochter, die sich über ein Telefonbuch beugte. Dann wandte sie sich an ihren Mann, der neben Janna am Küchentisch saß und in der Sonntagszeitung las. "Nun sag doch auch mal was, Bernhard! Findest du nicht auch, dass Janna ihre Schwester hätte mitbringen müssen?"

Bedächtig ließ Bernhard Berg seine Zeitung sinken und faltete sie ordentlich zusammen, bevor er antwortete. "Sicher, Linda, das hätte sie. Wie ich sie kenne, hat sie es auch bestimmt versucht. Aber du kennst doch unsere Feli. Wenn sie sich etwas in den Kopf setzt, bringt sie so leicht niemand davon ab. Eine typische Eigenart der Berg-Frauen, wie ich anfügen möchte." Liebevoll lächelte er seiner Frau zu. Er war ein Mann von mittlerer Größe, schlank mit ehemals blonden, nunmehr ergrauten Locken, die er seiner älteren Tochter vererbt hatte. Das leuchtende Kupferrot hingegen hatte sie von ihrer Mutter, ebenso wie ihre offene, zupackende und stets fröhliche Art. Momentan jedoch wirkte sie alles andere als heiter. Bernhard sah seiner Tochter an, dass etwas sie beschäftigte. "Wen oder was suchst du denn im Telefonbuch, Schätzchen?"

Janna hob kaum den Kopf. "Nichts Besonderes", antwortete sie etwas zerstreut. "Sag mal, Papa, weißt du zufällig, wo in Bonn die Angelbisstraße ist?"

"Die Angelbisstraße?" Bernhard rieb sich das Kinn. "Die müsste in der Nordstadt sein. Beim Sportpark Nord. Warum? Musst du da hin?"

Janna nickte vage.

"Hast du einen neuen Kunden dort?", hakte nun auch Linda nach. "Du sagtest doch, dass du eine neue Anzeige für deinen Büroservice in der Bonner Rundschau und im General-Anzeiger aufgegeben hättest."

Janna wollte schon verneinen, hielt sich aber gerade noch zurück und nickte erneut unbestimmt. "Hm. Ich muss noch mal weg, Mama." Sie klappte das Telefonbuch zu und stand auf.

"Jetzt?" Ihre Mutter blickte sie verwundert an. "Aber mein Essen ist in einer halben Stunde fertig. Ich habe extra für dich und die Kinder mitgekocht! Und hast du vergessen, dass Sander heute Nachmittag herkommt? Ihr wolltet doch zusammen in den Freizeitpark gehen. Obwohl ich nicht sicher bin, ob sich das Wetter bis dahin hält. Es sieht sehr nach dem Regen aus, den sie gemeldet haben. Willst du nicht lieber ..."

"Ich bin zurück, bevor er da ist", unterbrach Janna sie hastig. "Entschuldige bitte, Mama, aber ich muss dringend was erledigen." Erneut schnappte sie sich die Strickjacke ihres Vaters, warf sie sich über, griff nach ihrer Tasche und war mit einem "Bis später!" zur Tür hinaus.

Linda tauschte einen irritierten Blick mit ihrem Mann aus. "Was ist denn mit Janna los? Seit sie vom Flughafen zurück ist, benimmt sie sich so merkwürdig."

"Merkwürdig?" Bernhard schmunzelte. "Sie wird einfach noch etwas vorhaben, das uns nichts angeht. Sie ist erwachsen, Linda, und nicht verpf

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