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Spur in die Dunkelheit Kriminalroman von Schott, Tilmann (eBook)

  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Spur in die Dunkelheit

Sie hat einen Traum - und wird zum Opfer: Der fesselnde Kriminalroman 'Spur in die Dunkelheit' von Tilmann Schott jetzt als eBook bei dotbooks. Was muss man aufgeben, um seinen großen Traum zu erfüllen? Die junge Moldauerin Irina hofft auf ein besseres Leben im 'Goldenen Westen' - und erkennt zu spät, dass sie sich den Falschen anvertraut hat: Geschunden und missbraucht wird sie in eine deutsche Hafenstadt verschleppt. Durch einen Zufall kreuzt ihr Weg den des Dozenten Frank Thervall. Er will Irina helfen und sie aus diesem Albtraum befreien. Aber wer sich mit den skrupellosen Schleppern des modernen Sklavenhandels anlegt, riskiert sein Leben ... Bewegend und gnadenlos offen erzählt: Ein packender Kriminalroman, der Licht auf das dunkle Geschäft mit dem Leid wirft! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Spur in die Dunkelheit' von Tilmann Schott. Wer liest, hat mehr vom Leben. dotbooks - Der eBook-Verlag. Tilmann Schott, Jahrgang 1963, wuchs in Hamburg auf und zog 1990 nach Berlin. Er war als Richter am Kriminalgericht Berlin-Moabit sowie in der kriminologischen Forschung tätig. Seit 2004 ist er Professor an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Lübeck. Zu seinen Unterrichtsgebieten gehören unter anderen das Visa- und Einreisesystem der EU und die Bekämpfung der Schleuserkriminalität. Tilmann Schott ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und deren Kindern an der Ostsee. Der Autor im Internet: www.tilmann-schott-luebeck.de Bei dotbooks erschien Tilmann Schotts Kriminalroman 'Spur der Tränen".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943835090
    Verlag: dotbooks
    Größe: 549 kBytes
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Spur in die Dunkelheit

Malmö, Ribersborgs Strand, 20. Oktober

Hätte er sich nur nicht umgesehen! Es waren dunkle Wolken aufgezogen, um die strahlende Sonne dieses Herbsttages zu verdecken, der Wellengang auf dem Öresund wurde deutlich unruhiger, und das Signal einer aus dem Hafen auslaufenden Fähre ließ Frank Thervall sich noch einmal umdrehen. Dabei erblickte er etwas Eckiges im feinen Sand des Strandes, beugte sich herab und hob es auf. Es war eine Klarsichthülle, in der sich eine Plastikkarte, ein Kørekort, befand, ein dänischer Führerschein von der anderen Seite des Sundes, aus Kopenhagen. Unwillkürlich warf Frank Thervall einen Blick auf die Öresundbrücke, die sich majestätisch hinter den Klippen im Stadtteil Limhamn über die Ostsee erhob, um die südschwedische Region Skåne mit der dänischen Hauptstadt zu verbinden. In seinem Rücken lag die in Malmös Norden neu geschaffene Hafencity von Västra Hamnen mit Sundpromenade, Neubauten und ihrem alles überragenden Wahrzeichen Turning Torso, das Geschäfte und Wohnungen in mehr als 50 Etagen beherbergte. Vermutlich war der Führerscheininhaber von Kopenhagen aus herübergefahren, in Malmö am Strand gewesen und hatte seinen Kørekort hier verloren. Thervall steckte den Führerschein in die Tasche seiner Jeans, um ihn bei nächster Gelegenheit bei der Polizei abzugeben. Hätte er nur geahnt, welche Kette von Zufällen er in Gang setzen würde, die sein eher belangloses und halbwegs geordnetes Leben aus den Angeln heben würde - er hätte das Dokument zurück in den Sand fallen lassen. Er verließ Ribersborgs Strand und stieg auf die Holzbrücke, die zur Strandsauna Kallbadhus führte. Dort schwang er sich auf sein am Geländer angelehntes Fahrrad.

Einige wenige Skater und Jogger begleiteten ihn an diesem bereits sehr kühlen Oktobernachmittag auf dem Weg an der Strandpromenade, bis er in die Mariedalsvägen abbog und an der Stadtbibliothek vorbeifuhr. Hier endeten die Schienen der alten Museumsstraßenbahn im Nichts und symbolisierten den offenen Ausgang der Diskussion über die Frage, ob die vor dreieinhalb Jahrzehnten eingestellte Straßenbahn nicht als moderne Stadtbahn wieder in ganz Malmö eingeführt werden sollte, um die chronisch überfüllten Stadtbusse von Skånetrafiken zu entlasten. Konkrete Vorüberlegungen in diese Richtung zu entwickeln - das war das Projekt, über das Kristina Lindström ihre Dissertation schrieb und durch das Frank Thervall sie hier kennengelernt hatte, in der Stadtbibliothek, an deren großzügiger Glasfront er eben vorbeiradelte. Thervall lenkte sein Fahrrad quer über den Gustav-Adolfs-Torg. Der gepflasterte Platz, von einer Seite von einer großen Bushaltestelle und von den drei anderen Seiten von Altbauten, Hotels und einer modernen Einkaufspassage umrahmt, stellte einen zentralen Treffpunkt dar. Ein kunstvoller Brunnen und konisch geformte Laternen, deren Masten in der für das Stadtwappen typischen dunkelgrünen Farbe lackiert waren, verbanden nostalgischen Charme mit modernem urbanem Design. Frank bog in die abwechselnd von Altbauten und modernen Häusern gesäumte Stora Nygatan ein und hielt am Eingang zur Fußgängerzone mit dem dominanten Glaspalast des Kaufhauses Åhlens. In dem auf der Rückseite des Eckhauses gelegenen großzügig angelegten und mit Holzdielen ausgestatteten Treppenhaus knarrten die Stufen, als er zu Kristinas Dachgeschosswohnung hinaufstieg, die bereits im Flur einen Hang zu Kontrasten und moderner Architektur offenbarte. Die eine Wand zierte ein auf die Größe eines Posters kopiertes Foto der Göteborgsoperan, des Opernhauses von Göteborg. Der an der gegenü

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