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Spuren aus Eis Thriller von Praxmayer, Claudia (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Spuren aus Eis

Mörderische Geschäfte, besiegelt mit dem Blut der Unschuld - 'Spuren aus Eis' von Claudia Praxmayer jetzt als eBook bei dotbooks. Für ein Projekt ihrer Umweltschutzorganisation soll Lea im kirgisischen Hochgebirge die seltenen Schneeleoparden filmen. Doch was als interessanter Auftrag beginnt, entpuppt sich schnell als lebensbedrohlicher Höllentrip: Durch Zufall filmt sie Politiker, die mit dem Abschuss eines Schneeleoparden einen skrupellosen Deal besiegeln. Augenzeugen unerwünscht! Um sich selbst und die brisanten Aufnahmen zu retten, muss Lea das Land so schnell wie möglich verlassen. Doch in der Hauptstadt warten bereits der kirgisische Geheimdienst und ein zu allem entschlossener Auftragskiller auf sie. Eine atemlose Flucht quer durch Kirgistan beginnt ... Rasant, packend, an einem aufsehenerregenden Schauplatz - der neue Thriller von Claudia Praxmayer! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Spuren aus Eis' von Claudia Praxmayer. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Claudia Praxmayer ist gebürtige Salzburgerin und hat Biologie studiert. Sie arbeitet in München als freie Autorin und widmet sich in ihren Romanen drängenden Umweltthemen. Als aktives Mitglied des NABU Deutschland engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich Artenschutz und setzt sich für bedrohte Tierarten ein. Bei dotbooks veröffentlicht Claudia Praxmayer bereits die drei Thriller rund um die Artenschützerin Lea Winter: »Gefährliche Gier«, »Spuren aus Eis« und »Wolfsbrut«. Die Autorin im Internet: www.praxmayer.de www.facebook.com/Claudia-Praxmayer-185365548303539/

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 303
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244979
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1038 kBytes
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Spuren aus Eis

Kapitel 1

»Kirgistan?«

Lea Winter sah ihre Chefin entgeistert an. Dagmar Elbmeier, die Geschäftsführerin der Wildlife Protection Society, lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und zuckte mit den Schultern.

»Bodo kann nicht. Also bleibst nur du.«

»Ich betreue das Gorilla-Projekt, schon vergessen? Kirgistan und die Schneeleoparden sind nicht meine Baustelle.«

Dagmar Elbmeiers Mund umspielte ein Lächeln.

»Jetzt schon. Ein Fernsehteam aus München landet in vier Tagen in Bischkek. Ich brauche jemanden vor Ort.«

»Und wie stellst du dir das vor?«

»Ganz einfach. Du fliegst da hin, nimmst die Fernsehleute in Empfang und fährst mit ihnen rauf in die Berge. Dort filmt ihr, wie Oleg einem Schneeleoparden einen Sender anlegt, du redest über die bedrohten Katzen, und fertig. Alles schon organisiert und dauert nicht länger als eine Woche.«

Typisch Dagmar. Wenn sie ein Ziel vor Augen hatte, steuerte sie darauf zu wie ein Cruise-Missile.

»Und außerdem«, fügte die Geschäftsführerin hinzu, »ist das nach deiner Kongo-Geschichte der reinste Urlaub. Keine Rebellen, keine Unruhen, alles unkompliziert.«

Ein sarkastisches Lachen war alles, was Lea für diese Bemerkung übrig hatte. Sie war vor einigen Monaten in den Kongo gereist, weil Rebellen drei Gorillas abgeschlachtet und einen ihrer Ranger ermordet hatten. Ihr Gorilla-Projekt lag gefährlich nahe an einer der illegalen Coltan-Minen. Dass es die Coltan-Mafia aber auch auf sie abgesehen haben könnte - darauf wäre sie im Traum nicht gekommen. Bis sie entführt worden und in einem Rebellen-Camp gelandet war. Wäre Ian McAllister von Interpol, den sie kurz vor ihrer Kongo-Reise bei einem Vortrag kennengelernt hatte, nicht gewesen, wäre sie aus dieser Aktion vermutlich nicht heil herausgekommen. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland - mehr tot als lebendig - war sie noch wochenlang von quälenden Albträumen heimgesucht worden.

Damit war ihr Abenteuerdurst für die nächsten Jahre definitiv gestillt. Sie würde bestimmt nicht nach Kirgistan reisen. Gleichgültig, welche Argumente Dagmar aus dem Ärmel zog.

»Wir sind eine kleine Organisation, da muss eben jeder mit anpacken, wenn Not am Mann ist«, fügte ihre Chefin in versöhnlichem Ton hinzu und knipste ein mütterliches Lächeln an.

»Denk an die Schneeleoparden. Wir sind angetreten, um sie vor dem Aussterben ...«

»Schon gut, schon gut. Hör auf damit!«

Es machte sie wütend, wenn Dagmar die Verantwortungs-Keule auspackte. Lea wusste selbst, in welcher Geschwindigkeit Tierarten von der Erdoberfläche verschwanden. Würde sie sonst für einen Hungerlohn in einer Naturschutz-Organisation arbeiten? Da musste sich Dagmar schon etwas Besseres einfallen lassen.

»Es interessiert dich vielleicht, zu hören, dass Manni Fuchs dabei ist.«

Raffiniertes Biest, schoss es Lea durch den Kopf. Ausgerechnet Manni Fuchs. Die Ikone der deutschen Tierfilmer-Szene, Preisträger beim Wildscreen-Film-Festival. »Der Manni Fuchs?«

»Ihr kennt euch, oder?«

»Leider nur vom Telefon.«

Sie dachte an den Beitrag, den Manni Fuchs über ihr Gorilla-Projekt im Kongo hatte machen wollen. Der Sender hatte den Dreh in letzter Minute gekippt.

»Also, was ist? Machst du's?«, drängte ihre Chefin.

»Gib mir ein paar Stunden zum Nachdenken.«

»Klar. Hier hast du schon mal einige Unterlagen, den Rest findest du auf dem Server. Bodo kommt später ins Büro und wird dich briefen, Irene kümmert sich um deine Flüge.«

Dagmar schob eine Mappe über den Tisch. Lea war zu perplex, um etwas zu erwidern.

***

Wenig später warf Lea die Wohnungstür hinter sich ins Schloss und pfefferte ihre Tasche in die Ecke. Sie ging ins Wohnzimmer, fuhr das Laptop hoch und holte sich ein Glas Rotwein aus der Küche. Sie überlegte kurz, sich die Lippen nachzuziehen, entschloss sich aber d

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