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Stille Zeugen - Ein Fall für Engel und Sander 1 Ein Fall für Engel und Sander von Lautenschläger, Angela (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.12.2017
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Stille Zeugen - Ein Fall für Engel und Sander 1

Vor seinen Vergehen kann man nicht fliehen ... Start der Serie um eine einzigartige Ermittlerin. 'Stille Zeugen' von Angela Lautenschläger bei dotbooks. Als die Nachlasspflegerin Friedelinde Engel zu dem Haus einer Toten geschickt wird, um deren Erbe zu regeln, erwartet sie nichts Außergewöhnliches. Im Keller der Toten findet Friedelinde jedoch eine zweite Leiche. Die zerbrechliche Frau selbst kann den kräftigen Mann unmöglich dort hinuntergebracht haben, doch wer sonst? Während der Kripo-Beamte Nicolas Sander bei seinen Ermittlungen im Dunkeln tappt, führt Friedelindes Suche nach den Erben der Frau in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte zurück. Hängen die zwei Fälle zusammen? Friedelinde und Sander müssen Hand in Hand arbeiten, um die Schuldigen zu finden ... und Hunderten Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen. Der fesselnde Auftakt zur neuen Krimi-Reihe um die eigenwillige Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kripo-Ermittler Nicolas Sander. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Stille Zeugen' von Angela Lautenschläger. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in Hamburg. Bei dotbooks erschienen bereits folgende eBooks in der "Engel und Sander"-Reihe: "Stille Zeugen" "Geheime Rache" "Tödlicher Nachlass" "Blindes Urteil" "Gerechte Strafe"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 357
    Erscheinungsdatum: 01.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961480395
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1949 kBytes
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Stille Zeugen - Ein Fall für Engel und Sander 1

Kapitel 2

An der nächsten roten Ampel warf er einen Blick auf diesen aus Buchstaben zusammengeschusterten Brief. Dabei handelte es sich erkennbar um einen Erpresserbrief, und der ging diese Nachlasspflegerin ja erst mal nichts an. Richtig old-fashioned. Er enthielt Anweisungen zu Ort und Datum einer Geldübergabe. Sander fiel das Wort diesmal ins Auge. Die gute Frau Weber war Opfer einer Erpressung geworden, und offenbar hatte sich jemand eine stete Einnahmequelle geschaffen. Na ja, so stetig nun auch wieder nicht, denn die Quelle war jetzt auf immer versiegt. Oder der Erpresser hatte schon vorher sein Leben lassen müssen und für sein Tun nicht in der Hölle geschmort, sondern war von seinem Opfer tiefgefroren worden. Aber wenn es schon frühere Erpresserbriefe gab, wo waren die dann abgeblieben?

Möglich wäre auch, dass Olaf Springer der Erpresser war. Dann stellte sich allerdings die Frage, welche Rolle der Tote in der Truhe dabei spielte. Die Engel musste unbedingt die Umsätze der Weber checken. Sie mussten wissen, ob und wie viel sie gezahlt hatte, und vor allem wann.

Im Präsidium brachte er seine Fundstücke zur Spurensicherung, ehe er sein Büro betrat. Gernot saß schon an seinem Schreibtisch.

"Morgen."

"Moin. Kaffee?"

Fasziniert sah Sander zu, wie Gernot ihm einen Becher Kaffee einschenkte. Hagen wäre nie im Leben auf den Gedanken gekommen.

"Milch?"

"Nur ein bisschen Zucker. Danke." Sander nahm ihm den Becher ab. "Gibt's was Neues?"

"Nichts. Ich kann diesen Toten einfach nicht finden. Ich hab mich schon EU-weit mit den Kollegen in Verbindung gesetzt. Aus Deutschland scheint er nämlich nicht zu stammen."

"Hm. Und die Kleidung gibt auch keinen Aufschluss?"

"Heutzutage gibt's überall dieselben Klamottenketten. Und er trug leider nichts Maßgeschneidertes am Leib."

Sander berichtete von seinem Fund im Schließfach, was Gernot zu denselben Spekulationen führte, wie er sie bereits angestellt hatte.

"Fünfzehntausend Euro? Hübsches Sümmchen. Ist schneller verdient, als wenn man erst lange darauf warten muss, dass eine Hanfpflanze Ertrag abwirft."

"Du meinst, dass Springer unser Erpresser ist?"

Gernot hob die schmalen Schultern. "Keine Ahnung. Wir könnten ihn ja befragen."

"Ich denk, der ist weg?"

"Na ja, vielleicht sollte man nicht erst lange an der Vordertür klingeln und rufen: Polizei, machen Sie auf! "

Sander grinste. Sein neuer Kollege gefiel ihm immer besser. Er nahm die Füße vom Tisch. "Dann auf nach Elmshorn."

"Es geht mich ja nichts an, aber Mühle hat vorhin kurz reingeguckt und irgendwas von unserer Psychologin gemurmelt."

"Ach, die ist nachher auch noch da."

"Sander, lass es mich mal so sagen: Ich würde es bedauern, wenn unsere Zusammenarbeit gleich wieder beendet würde."

Sander stellte fest, dass er bei Gernots Worten gerührt war.

"Ich hab Mühle so verstanden, dass er dich im Auge hat."

Seufzend stellte Sander seinen leeren Kaffeebecher ab. "Ist in Ordnung. Hab ich verstanden. Ich geh jetzt zur Psychologin. Aber danach suchen wir den Springer auf."

Frau Dr. Sybille Berg hatte ihr Dienstzimmer im dritten Stock mit Blick auf die benachbarten Wohnhäuser. Die Tür zu ihrem Vorraum stand offen. Sander kannte ihr Büro bisher nur von kurzen Besuchen, wenn er Opfer oder Tatverdächtige abgeliefert hatte. Jetzt war er selbst dran. Ehe er an den Türrahmen klopfte, betrachtete er die hübsche Frau hinter dem Schreibtisch, die in ein intensives Aktenstudium vertieft zu sein schien. Ihre roten Locken hatte sie nachlässig am Hinterkopf zusammengebunden, einige Strähnen fielen ihr ins Gesicht. Ohne den Blick vom Papier zu nehmen, tastete sie nach ihrem Kaffeebecher. Ihre Finger fanden ihn zwar, warfen ihn aber um.

"Scheiße!" Frau Dr. Berg sprang auf, aber Sander hatte bereits ein Handtuch von der Halterung neben dem Waschbec

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