text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Tödliche Entdeckung - Ein Fall für Seychelle Sullivan: Band 1 Kriminalroman von Kling, Christine (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
Tödliche Entdeckung - Ein Fall für Seychelle Sullivan: Band 1
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Tödliche Entdeckung - Ein Fall für Seychelle Sullivan: Band 1

Mord auf hoher See! Der fesselnde nautische Thriller »Tödliche Entdeckung« von Christine Kling jetzt als eBook bei dotbooks. Wann immer ein Schiff vor der Küste Floridas in Seenot gerät, wagt sich Kapitänin Seychelle Sullivan mit ihrem Schleppkahn in die tosenden Fluten ... Als sie der Notruf einer großen Yacht erreicht, ahnt Seychelle noch nicht, in welche Schwierigkeiten sie geraten wird: An Bord findet sie die Leiche einer jungen Frau - die sich als die neue Freundin ihres Ex-Lovers herauszustellen scheint. Für die Polizei steht fest, dass Seychelle die Frau aus Eifersucht ermordet hat! Der zähen Kapitänin bleibt nichts anderes übrig, als den Mörder selbst zu finden. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto tödlicher wird die Gefahr, in die sie sich begibt ... »Als weibliche Schleppkahnfahrerin ist Seychelle eine der ungewöhnlichsten Amateurdetektivinnen des Spannungsgenres - und Kling macht sie noch dazu zu einer der liebenswertesten!« Publishers Weekly Jetzt als eBook kaufen und genießen: »Tödliche Entdeckung« von Christine Kling ist der erste von zwei packenden nautischen Thrillern um die scharfsinnige Seychelle Sullivan. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Christine Kling segelt seit mehr als 30 Jahren über den Atlantik, den Pazifik und in der Karibik. Diese Leidenschaft inspirierte sie zu den Spannungsromanen um Floridas tougheste Schleppkahnfahrerin, Seychelle Sullivan. Christine Kling hat ein Masterstudium in kreativem Schreiben an der Florida International University abgeschlossen. Ihre Artikel, Essays und Kurzgeschichten erscheinen regelmäßig in zahlreichen Zeitschriften und Sammelbänden. Nachdem sie lange Zeit als Englisch-Professorin am Broward College tätig war, ist sie heute im Ruhestand und lebt an Bord eines Motorseglers. Bei dotbooks veröffentlichte Christine Kling die beiden nautischen Thriller »Tödliche Entdeckung« und »Tödliche Strömung«. Die Website der Autorin: https://christinekling.com/

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 409
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966550291
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2067 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Tödliche Entdeckung - Ein Fall für Seychelle Sullivan: Band 1

Kapitel 1

Der Notruf MAYDAY drang auf Kanal 16 durch das Geschnatter einiger Fischer. Ich strich mir ein paar Strähnen aus der Stirn, hielt die Luft an und lauschte. Das VHF-Funkgerät im Ruderhaus war immer laut gestellt, damit ich kein schlechtes Gewissen haben musste, weil mir Funksprüche entgingen. Es ist ein hartes Geschäft, ein Boot zu schleppen und Menschen zu bergen, und falls Funksprüche hereinkamen, um jemanden zu schleppen, musste ich das Signalhorn einschalten und aktiv werden, bevor es die Konkurrenz tat.

Ich war gerade unten in der Toilette und hockte eingezwängt neben der Royal-Spülung, deren Ausstellungsstück auf der Bootsausstellung so wunderbar funktioniert hatte. Nachdem sie installiert worden war, verstopfte sie immer, wenn ich jemandem erlaubte, die Toilette zu benutzen. Eigentlich sollte B. J. heute Morgen kommen, um das verdammte Ding zu reparieren, doch stattdessen kauerte ich jetzt selbst in dieser winzigen Lücke und gab mein Bestes.

Das Funkgerät kreischte wieder: »MAYDAY, MAYDAY, hier spricht die Top Ten.«

Ich warf den Dichtungsring unter das Duschgitter und stieß mit dem Kopf gegen die Keramikschüssel. Die Top Ten. Neals Boot. Und es war die Stimme einer Frau.

Ich zog meine Beine aus der Lücke und versuchte, mich aus dieser akrobatischen Position zu befreien, die ich eingenommen hatte, um an die Schrauben unten an der Spülung zu kommen. Hoffentlich ist mit ihm alles in Ordnung, dachte ich. Eigentlich hätte er den Funkspruch durchgeben müssen. Da das nicht der Fall war, bekam ich trotz der Hitze in Florida eine Gänsehaut. Wo war er? Obwohl ich mir Sorgen machte, fragte ich mich, wer diese Frau wohl war. Neal war nicht der Eigentümer der Top Ten, einer 30 Meter langen Luxusyacht. Und Neal Garrett, ein gut gelaunter, sonnengebräunter, blauäugiger, stets lächelnder Mann von einsachtzig war der angeheuerte Kapitän und mein letzter Lover.

Ich kroch rückwärts aus der Toilette und war in drei langen: Schritten im Ruderhaus. Der Küstenwach- und Rettungsdienst von Fort Lauderdale hatte den Funkruf erhalten und versuchte jetzt, Kontakt zu der Frau aufzunehmen, um die Position des Schiffes zu orten. Ihre Übertragung wurde mehrmals vom Verkehr gestört, und die Frau wurde von Minute zu Minute hysterischer. Der Notruf MAYDAY darf nur durchgegeben werden, wenn ein Menschenleben in Gefahr ist. Wusste sie das? Ich erkannte ihre Stimme nicht, aber ich hatte im Downtowner gehört, dass Neal jetzt mit irgend so einem jungen Mädchen zusammen war, das er dort in der Kneipe kennengelernt hatte. Wo war Neal?

Ich wischte mir die Hände an meiner abgeschnittenen Jeans ab und warf den Deckel des Werkzeugkastens mit den Bootsschuhen zu. Am liebsten hätte ich mich in ihre Übertragung gemischt, um nach Neal zu fragen, aber das war natürlich gegen die Vorschriften. Die Leute von der Küstenwache konnten mitunter richtig wütend werden. Manchmal hatte es den Anschein, als müssten sie den Geburtsnamen jeder Frau wissen, ehe sie die Art eines Notfalls bestimmen konnten.

»Wie viele Personen sind an Bord?«

»Niemand«, sagte sie. »Auf jeden Fall im Moment. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Bitte ... Es kommt immer näher.«

Schließlich fragte er sie, was für ein Problem sie habe. Das Boot, sagte sie, treibe auf große weiße Gebäude zu. Dann brach sie das Gespräch ab, und er bekam keine Antwort mehr.

Das ist ja eine große Hilfe, dachte ich, als ich den Peilsender einschaltete, das Funkgerät lauter stellte und aus dem Ruderhaus hinausging. Von ihrer Beschreibung her konnte sie überall irgendwo auf der hundert Meilen langen Strecke zwischen Palm Beach und Coconut Grove sein, wo große weiße Gebäude am Ufer standen.

Ich sprang über die Reling meines Schleppers auf den Deich und lief über den Rasen zu meinem Cottage, um abzuschließen. B. J., der für mich als Handwerker arbeitete und der beste Decksmann war, den i

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen