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Tödliche Perfektion Poesie der Macht von Korten, Astrid (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2013
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Tödliche Perfektion

'Ihre Augen glitzerten gefährlich. 'Du hast doch keine Angst vor mir, oder?', fragte sie. Der Klang ihrer Stimme ließ ihn schaudern. Das Spiel hatte begonnen.' Hongkong, Sitz eines internationalen Pharmakonzerns. Robert Faber, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär, kann sein Glück kaum fassen: Einer seiner Wissenschaftler hat eine revolutionäre Entdeckung gemacht - der neue Wirkstoff Rebu 12 stoppt den Alterungsprozess! Das Milliardengeschäft mit der ewigen Jugend ist zum Greifen nah. Doch Faber ahnt nicht, dass die Information trotz höchster Geheimhaltung schon in falsche Hände geraten ist - und eine skrupellose Sekte sich bereit macht, alles zu tun, um die Formel der Makellosigkeit unter ihre Kontrolle zu bringen ... Fesselnd, dramatisch, eiskalt: Der Thriller über die Schattenseiten der Schönheit und die Abgründe der menschlichen Seele. 'Nicht Krimis à la Agatha Christie sind Astrid Kortens Metier, sondern Gänsehautthriller im Stil von Minette Walters.' Westdeutsche Allgemeine Zeitung Jetzt als eBook: 'Tödliche Perfektion - Poesie der Macht' von Astrid Korten. dotbooks - der eBook-Verlag. Astrid Korten, geboren 1962 im niederländischen Heerlen, lebt heute mit ihrer Familie in Essen. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Leiden und Maastricht und arbeitete viele Jahre als Marketing- und Vertriebsleiterin und als Geschäftsführerin renommierter Firmen. Ihre große Leidenschaft aber ist das Schreiben, das sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Mediziner beraten. Über ihr bevorzugtes Genre, die Spannung, sagt Astrid Korten: 'Psychopathen faszinieren mich. Sie leben außerhalb der Norm und meinen, über dem Gesetz zu stehen. Meine Feder kann genau so furchtbar und gnadenlos böse sein.' Bei dotbooks veröffentlichte Astrid Korten bereits ihre Thriller 'TÖDLICHE PERFEKTION - Poesie der Macht', 'EISKALTE UMARMUNG - Poesie der Angst' und 'EISKALTER SCHLAF - Poesie des Bösen'. Weitere eBooks sind in Vorbereitung. Die Autorin im Internet: www.astrid-korten.com Die Autorin bei Facebook: www.facebook.com/Astrid.Korten.Autorin

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 446
    Erscheinungsdatum: 01.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955202538
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2806 kBytes
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Tödliche Perfektion

Prolog

Torrisdale Castle, Sommer 1990

Von Drogen umnebelt, raste Gordon mit dem Geländewagen seines Vaters durch die dunkle Nacht. Vage war ihm bewusst, dass er zu schnell fuhr, aber es machte ihm keine Angst, es überraschte ihn nicht einmal. Die unübersichtlichen Kurven waren ihm vertraut, denn er fuhr nachts häufiger über die Single Track Road in Richtung Kinlochbervie.

Er hatte in dem schottischen Dorf mit den von der salzhaltigen Luft angegriffenen graubraunen Bruchsteinfassaden seine Kindheit verbracht und kannte die dunkelsten Ecken. Als Kind hatten er und sein Bruder Calum in Kinlochbervie immer wieder gehört, wie schwer, hässlich und oft schmerzlich das Sterben sei. In dieser Gegend erzählten die Angehörigen dem Sterbenden eine Geschichte, um ihn von seinem Schmerz abzulenken. Gordon kannte viele dieser Geschichten von gläsernen Bergen und blauen Drachen, von Lebensbäumen und Mondblumen, von Talismanen und Tarnkappen, von Zauberern und Geistern, vom Feuervogel und der Regenbogenschlange, von weissagenden Träumen und dem Weg ins Himmelreich. Sein Vater hatte sie ihm auf Torrisdale Castle an kalten Winterabenden erzählt, als er neun Jahre alt war und im Fieberwahn den Tod herbeisehnte.

Gordon Burgess fragte sich nicht, ob das Gesetz es ihm erlaubte, die Tierkadaver von Torrisdale Castle am Loch Meadhonach zu begraben. Er tat es einfach, und kein Mensch hätte ihn davon abhalten können, nicht einmal sein Bruder Calum oder die kleine Charis.

Er glaubte, dass die aufgewühlte Moorlandschaft beseelt war und einen eigenen Geist besaß. Er liebte das Moor mit seinen verschlungenen Pfaden und den zahlreichen Vogelarten und hatte sich schon als Kind nach einem solchen Ort gesehnt. Wie Calum war auch er der Meinung, dass hier eine Welt existierte, in der die Begebenheiten des täglichen Lebens noch geheimnisvoll und wundersam erschienen. Die Natur stand in vertrautem Dialog mit den inneren Landschaften seiner Seele. Jenseits und Diesseits waren hier eng miteinander verwoben. Die verstreuten Gräber mit den steinernen Kruzifixen veranschaulichten, dass der Tod an Loch Meadhonach nur die Heimkehr an einen vertrauten Ort bedeutete, den die Toten nie mehr verlassen sollten.

An der Telefonzelle am Ende der Ortschaft hielt er für einen Moment an und suchte im Handschuhfach nach einem Beutel Riopan. Seine Magensäure hatte mal wieder einen Höchstpegel erreicht, und der Schmerz war unerträglich. Er riss den Beutel auf, nahm die weißliche Flüssigkeit ein und wartete auf die Wirkung, indem er einfach dasaß und langsam ein- und ausatmete. Als das Feuer in seinem Magen nachließ, drehte er den Zündschlüssel um, sah in den Rückspiegel und fuhr wieder los. Hinter sich hörte er ein anderes Auto starten und anfahren. Er war also nicht der Einzige, der in dieser Nacht unterwegs war. Die Scheinwerfer eines Wagens hinter sich zu haben behagte ihm nicht. Sie tanzten im Takt der Schlaglöcher.

Er versuchte, den Fahrer im Rückspiegel zu erkennen, aber die Fenster waren dunkel getönt. Ein Schaudern wanderte seine Wirbelsäule entlang. Auf dem letzten ebenen Stück, bevor die Straße anstieg, kam der Wagen hinter ihm näher und überholte ihn zügig. Jemand hatte ihn verfolgt. Oder unterlag er einer Sinnestäuschung und hatte sich das nur eingebildet? Diese verdammten Drogen! Seit seinem vierzehnten Lebensjahr konnte er einfach nicht die Finger davon lassen. Er fröstelte und drehte die Heizung auf. Der Wind heulte und drückte den Motorengeruch ins Wageninnere. Obwohl seine Füße heiß waren, zitterte sein Körper vor Kälte.

Er folgte dem Hinweisschild nach Loch Meadhonach, bog in einen Feldweg ein und lenkte den Wagen geschickt durch das

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