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Tödlicher Fokus Thriller von Rüther, Sonja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.05.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Tödlicher Fokus

Weil jeder Mensch zum Monster werden kann: Der psychologische Thriller 'Tödlicher Fokus' von Sonja Rüther jetzt als eBook bei dotbooks. Ein Jäger weiß, wie man Hasen fängt: mit einer Schlinge, die das Opfer erst sieht, wenn es zu spät ist ... Für die junge Schauspielerin Marike geht ein Traum in Erfüllung, als sie ihre erste Filmrolle bekommt - noch dazu an der Seite des charmanten Top-Stars Lars Behring. Aber während sie vor der Kamera über sich hinauswächst, fallen nach Drehschluss dunkle Schatten auf Marike: Sie fühlt sich beobachtet, verfolgt, schutzlos. Noch ahnt Marike nicht, welcher Horror ihr bevorsteht ... und wie er sie verändern wird! Im Visier des Stalkers: Ein eiskalter Thriller über Machtspiele, Besessenheit und die Abgründe, die in unserer Seele lauern. 'Ein verrückter Stalker, die Fallstricke der Filmbranche und die zentrale Frage, ob die beste Freundin Marikes Rettung oder ihr Untergang sein wird: Der Thriller ist so packend, dass ich mich verfolgt gefühlt habe wie die Heldin!' Laura Wulf alias Bestsellerautorin Sandra Henke Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Tödlicher Fokus' von Sonja Rüther. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Sonja Rüther, geboren 1975 in Hamburg, betreibt in Buchholz/Nordheide einen Kreativhof ('Ideenreich - der Kreativhof') und den Verlag 'Briefgestöber'. Bei dotbooks veröffentlichte Sonja Rüther bereits die Thriller 'Blinde Sekunden' und 'Tödlicher Fokus', die Horror-Story 'Eine Spur aus Frost und Blut' sowie die von ihr herausgegebene Anthologien 'Aus dunklen Federn' und 'Aus dunklen Federn 2', in denen neben ihr auch Autoren wie Markus Heitz, Kai Meyer, Boris Koch und Thomas Finn ihre schwärzesten Seiten zeigen. Die Website der Autorin und Herausgeberin: www.briefgestoeber.de Die Autorin und Herausgeberin im Internet: www.facebook.com/sonja.ruther.1

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 363
    Erscheinungsdatum: 03.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958245280
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1031 kBytes
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Tödlicher Fokus

Kapitel 4

18. Juni 2011

Marike hatte gar nicht vorgehabt, so viel zu trinken, schon gar nicht, ihr Auto in der Innenstadt stehenzulassen und das teure Taxi zu bezahlen, das sie nach Hause brachte. Wenn die Gage käme, würde sie alles locker berappen können, aber nun fehlte ihr das Geld für die letzten zwei Wochen des Monats.

Frank würde das ausgleichen, aber trotzdem mochte sie nicht, wenn ein Ungleichgewicht entstand. Bis sie ihn kennengelernt hatte, war sie immer gut allein zurechtgekommen. Kleine Nebenjobs als Bedienung oder Messehostess hatten sie über Wasser gehalten. Jetzt wohnten sie zusammen, aber Konten und Kassen blieben getrennt.

So wie sie es sah, war er der Mann fürs Leben, andererseits musste sich noch herausstellen, ob er auch mit ihrem Lebenswandel klarkam, denn verbindliche Regelmäßigkeiten konnte sie nicht bieten. Marike war spontan und kommunikativ und fühlte sich mit anderen Menschen schnell sehr wohl. Bis zu einem gewissen Grad lebte sie eine bewusste Naivität aus, ließ sich viel zu oft mitreißen und erzählte Dinge, die ihr, falsch verwendet, schaden konnten.

So wie an diesem Abend - der aber letzten Endes doch noch ganz schön geworden war.

Die Missstimmung hatte sich irgendwann verloren, und dann hatten sie über Gott und die Welt geredet. Marike hatte von ihren Ängsten, sich in den Filmpartner zu verlieben, erzählt, weil sie davon gehört hatte, dass sich viele derartig in ihre Rolle hineinsteigerten, dass es sie vollkommen durcheinanderbrachte.

Jutta hatte gesagt, ihr sei aufgefallen, dass es zwischen ihr und Frank seit dem Umzug nicht mehr ganz so innig lief.

Und sie hatte recht.

Es war normal, dass man einen gewissen Alltag entwickelte, aber es fehlte ihr schon, dass Frank nicht mehr jede Gelegenheit nutzte, ihr seine Aufmerksamkeit zu schenken. Aber wenn es darauf ankam, war er großartig - so wie vergangenen Mittwoch.

Jetzt war sie wieder zu Hause - und zu betrunken, um sich alles richtig in Erinnerung zu rufen. "Habe ich das wirklich alles gesagt?"

So leise wie möglich zog sie die Schuhe aus und warf ihre Jacke in die Garderobe. Sie wollte nur noch ins Bett. Der Schlüsselbund landete auf dem Telefontischchen, die Handtasche auf dem Fußboden im Flur.

Im Schlafzimmer ging das Licht an.

"Da bist du ja endlich", erklang Franks Stimme, dann kam er ihr in Shorts und T-Shirt entgegen. "Ich habe mir schon Sorgen gemacht. Ihr wolltet doch nur essen gehen."

"Es ist etwas später geworden", brachte sie mit schwerer Zunge hervor.

Frank musste lachen. "Aber sag mir bitte, dass du nicht mehr gefahren bist."

Mit groben Bewegungen zog sie sich die Bluse über den Kopf, Frank half ihr, als ihr Ohrring daran hängenblieb. "Bringst du mich morgen zu meinem Auto?"

"Ich bringe dich jetzt erst mal ins Bett", sagte er lachend und hob sie hoch. "Wie war's denn mit Jutta?"

Marike war zu betrunken, um ihre Worte abzuwägen. "Anfänglich echt anstrengend", sagte sie. "Sie war sauer, weil sie nicht eingeladen war und die Fotos bei Facebook gesehen hat."

Er legte sie auf ihre Seite des Betts und half ihr aus der Bluejeans.

"Keiner mag sie. Weiß der Geier, was du an ihr findest. Sie ist echt komisch."

Marike schloss die Augen. Der Rausch war wie Lärm in ihrem Kopf. "Sie ist eben speziell, aber sie hat ganz tolle Talente. Ich mag Menschen eben, wie sie sind."

Sie hörte die Hose auf den Boden fallen, dann setzte sich Frank neben sie und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. "Das ist mit Sicherheit eine deiner bestechendsten Eigenschaften. Immerhin magst du auch mich."

Marike nickte müde. Gern hätte sie Mögen durch Lieben ersetzt, aber dafür war sie zu erschöpft.

Er zog die Decke über sie und ging auf seine Bettseite. Durch die geschlossenen Lider merkte sie, wie das Licht ausging, endlich wurde es dunkel, und der Ra

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