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Tödlicher Nachlass - Ein Fall für Engel und Sander 3 von Lautenschläger, Angela (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Tödlicher Nachlass - Ein Fall für Engel und Sander 3

Das Morden in der Hansestadt geht weiter: Der Hamburg-Krimi 'Tödlicher Nachlass' von Angela Lautenschläger - jetzt als eBook bei dotbooks. Ein privater Auftrag hält Nachlasspflegerin Friedelinde Engel auf Trab: Für Victor Janssen, einen Hamburger Unternehmer, soll sie den Nachlass seines verstorbenen Onkels sichten und bewerten. In dessen Unterlagen findet sie mysteriöse Postkarten aus Griechenland und beschließt, dieser Spur zu folgen. Auf der griechischen Insel Thassos deckt sie mehr als nur ein Geheimnis des Toten auf - und begegnet zu ihrem Entsetzen ihrem Lieblingsfeind Kommissar Sander. Er ist auf der Fährte eines in Hamburg ermordeten Griechen und mischt sich wie immer uneingeladen in Friedelindes Recherchen ein ... Verwickelte Fälle und zwei Ermittler zum Verlieben: Die Bestseller-Reihe um die eigenwillige Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander geht in die dritte Runde! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Tödlicher Nachlass' von Angela Lautenschläger. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in Hamburg. Bei dotbooks erschienen bereits folgende eBooks in der "Engel und Sander"-Reihe: "Stille Zeugen" "Geheime Rache" "Tödlicher Nachlass" "Blindes Urteil" "Gerechte Strafe"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 430
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958247918
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1083 kBytes
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Tödlicher Nachlass - Ein Fall für Engel und Sander 3

Kapitel 2

Friedelinde war zweimal an der Adresse vorbeigefahren, bis sie feststellte, dass sich hinter der riesigen Hecke die Hausnummer 19 befand, die sie suchte. Henry Janssen hatte in einer Seitenstraße der Elbchaussee in einer guten Wohngegend gelebt, aber von Gärtnern hatte er offenbar nicht viel gehalten. Die Pforte vor der Auffahrt, auf der das Gras kniehoch stand, war von Brennnesseln und Gräsern eingewachsen.

Sie würde gar nicht erst den Versuch unternehmen, die Pforte zu öffnen. Stattdessen stellte sie ihren Wagen auf dem sandigen Streifen vor dem Grundstück ab. Zwischen Hecke und Pforte fand sie eine Lücke, durch die sie sich hindurchzwängte.

Der gesamte Vorgarten war dicht bestanden von riesigen Rhododendren, deren Blüten wegen des Wassermangels vorzeitig verdorrt waren. Sie hätte eine Machete gebrauchen können. Bisher war nur von dem Innern des Hauses die Rede gewesen. Dass sie erst einen Dschungel durchqueren musste, um überhaupt dorthin zu gelangen, hatte keiner gesagt. Na schön, aber Brigitte Janssen brauchte nicht zu glauben, dass sie sich von ein bisschen Flora und Fauna abhalten ließ.

Auf dem unebenen Untergrund knickte sie ein paarmal um, doch schließlich erreichte sie die Stufen zum Hauseingang, der unterhalb eines kleinen Turmes an der rechten Hausecke lag. Das Haustürschloss war ein Witz. Der große Schlüssel würde nicht einmal als Zimmerschlüssel taugen. Sollte sie den Auftrag tatsächlich übernehmen, würde sie als Erstes ein Sicherheitsschloss einbauen lassen.

Sie fummelte eine Weile mit dem Schlüssel im Schloss herum, bis es knackte. Nachdem sie sich zweimal gegen die Tür geworfen hatte, schwang sie endlich auf.

Friedelinde war schon in unzähligen unbewohnten Häusern und Wohnungen gewesen, in denen bis kurz vor ihrem Eintreffen noch jemand gelebt hatte. Aber das hier war anders. Das war unheimlich. Nicht nur der große Schlüssel und der verwilderte Garten vermittelten den Eindruck eines Märchenschlosses. Hier drinnen war es nach der Wärme draußen kühl, und die dicken Mauern schirmten alles ab. Es waren nur die Geräusche zu hören, die das Haus selbst verursachte.

Sie machte ein paar Schritte über die Schachbrettfliesen und fand sich in einer Art Halle wieder. Genau genommen befand sich über ihr ein Schacht im Innern der Treppe, die über die Galerien in jedem Stockwerk nach oben führte. Friedelinde legte den Kopf in den Nacken. Das Haus bestand aus dem Erdgeschoss, zwei Zwischengeschossen und einem Dachgeschoss. Es war riesig. Im Erdgeschoss gab es eine ziemlich große Küche, einen großen Wohnraum, drei kleinere Räume, ein Bad und eine Art Waschküche, durch die man in den Garten hinter dem Haus gelangte. Friedelinde warf nur einen kurzen Blick durch das Glasfenster in der Tür. Dort hinten sah es auch nicht besser aus als im Vorgarten, aber das war nicht ihr Problem. Jedenfalls nicht im Augenblick.

Merkwürdigerweise gaben die Behausungen der Toten, die Dinge, mit denen sie sich umgeben hatten, ihr Zustand, der Grad der Sauberkeit und jedes Detail ihr ein Gefühl dafür, was für eine Art Mensch derjenige gewesen war. Ob ihr Gefühl sie trog, wusste sie natürlich nicht, aber meist wurde ihre Einschätzung durch Menschen bestätigt, die den Verstorbenen gekannt hatten.

Henry Janssen hatte zurückgezogen gelebt. Er hatte sich so sehr aus der Welt verabschiedet, dass er nicht einmal mehr in den Garten gegangen war, um dort zu arbeiten. Obwohl er dazu körperlich in der Lage gewesen zu sein schien. Die Räume im Erdgeschoss waren jedenfalls sauber und aufgeräumt, selbst die Küche picobello. Der geflieste Boden gewischt, die Arbeitsfläche aufgeräumt und auf dem Herd gab es keine Spritzer. Neben dem Mülleimer stand eine Plastikkiste mit dem Aufdruck eines Supermarktes, mit der vermutlich Lebensmittel geliefert worden waren. Das sparte den Weg zum Einkaufen.

Hier unten würde sie sich später umsehen. Das hier war keine Nachlasspflegsc

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