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Töte mich Thriller von Osborne, Jon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.07.2011
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Töte mich

Sei bereit. Sei schnell. Sei gnadenlos. Nathan Stiedowe hat einen Plan: Er will der perfekte Killer sein. Seine Vorbilder sind 'Meister' ihres Fachs, kaltblütige Monster wie Charles Manson. Nathan ahmt ihre Taten nach und begeht die grausamsten Morde der Geschichte ein zweites Mal, jedoch ohne die Fehler zu machen, derentwegen seine Idole geschnappt wurden. Sein Meisterwerk soll eine Frau werden, die ihm vor vielen Jahren entkommen ist. Sie ist ein schwieriges Ziel, denn ihr Job ist es, Serienkiller zur Strecke zu bringen. Die FBI-Agentin Dana Whitestone steht in einer Blutlache. Vor ihr liegt der aufgeschlitzte Torso eines Mädchens. Der 'Cleveland-Slasher' hat wieder zugeschlagen. Dieser Teufel ist der beste Killer, der Dana in ihrer Karriere begegnet ist, und Dana ist schon lange im Geschäft. Als junges Mädchen musste Dana mitansehen, wie ein Serienmörder ihre Eltern tötete. Die Jagd nach diesen Bestien wurde zu ihrem Lebensinhalt, und die Opfer besuchen Dana in ihren Träumen. Nur der Alkohol lässt ihre Schreie verstummen. Das Einzige, auf das sich Dana verlassen kann, ist ihr Jagdinstinkt. Und dieser Instinkt verheißt nichts Gutes. Denn der Killer hat jedem seiner Opfer einen Plastikbuchstaben in die Bauchhöhle eingenäht. Zusammengefügt ergeben sie ein Wort: D A N A

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 348
    Erscheinungsdatum: 22.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838710341
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Kill Me Once
    Größe: 1533 kBytes
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Töte mich

17.

Die Tonaufzeichnung von Dennis Raders Geständnis aus dem Jahr 2005 erfüllte den Wagen, als Nathan mit neunzig Meilen in der Stunde den Pacific Coast Highway hinunterjagte. Der vorsitzende Richter Gregory Walter verhörte den berüchtigten Foltermörder in öffentlicher Sitzung.

"Bitte schildern Sie mir mit eigenen Worten, Bezug nehmend auf Anklagepunkt eins, was Sie am fünfzehnten Januar 1974 in Sedgwick County, Kansas, getan haben, dass Sie glauben, des Mordes schuldig zu sein."

"Na ja, am fünfzehnten Januar 74 habe ich aus reiner Mordlust ..."

"Schon gut, Mr. Rader. Ich benötige zuvor einige weitere Informationen. Können Sie mir sagen, wohin Sie an diesem Tag, dem fünfzehnten Januar 1974, gefahren sind, um Joseph Otero zu ermorden?"

"Äh ... ich denke, die Adresse war 1834 Edgemoor."

"Gut. Können Sie mir sagen, um welche Tageszeit das ungefähr war?"

"Ungefähr zwischen sieben und halb acht."

"Kannten Sie die Leute, die dort wohnten?"

"Nein, das war Teil meiner ... ich schätze, Sie würden es Fantasie nennen, oder Wunschvorstellung ... ich weiß nicht. Jedenfalls, diese Leute waren auserwählt."

"Sie hatten also eine Art Wunschvorstellung während der fraglichen Zeit?"

"Jawohl, Sir."

"Sie haben auch den Ausdruck "Fantasie" benutzt. Handelt es sich dabei um etwas, das Sie zu Ihrem persönlichen Vergnügen machen?"

"Es war eine sexuelle Fantasie."

"Ich verstehe. Sie haben sich also zu dieser Wohnung begeben. Was geschah dann?"

"Ich habe darüber nachgedacht, was ich mit Mrs. Otero oder Josephine anstelle. Dann bin ich in das Haus eingebrochen ... das heißt, nicht wirklich eingebrochen, aber als sie nach draußen kamen, bin ich reingeschlüpft, und von da an nahm alles seinen Lauf. Ich wusste nicht, dass Mr. Otero sich ebenfalls im Haus aufhielt."

"Wie sind Sie ins Haus gekommen?"

"Durch die Hintertür. Ich hatte das Telefonkabel durchgeschnitten und wartete an der Hintertür. Zuerst hatte ich Bedenken und wollte eigentlich schon wieder weg, aber kurze Zeit später öffnete sich die Tür, und ich war drin."

"Hat das spätere Opfer Ihnen geöffnet, oder ..."

"Ich glaube, es war einer der Jungen. Der kleinere von beiden, Joseph, wenn ich mich nicht täusche. Er hat aufgemacht und den Hund rausgelassen, weil der Köter zu dem Zeitpunkt im Haus gewesen war."

"Was geschah, nachdem Sie ins Haus eingedrungen waren?"

"Na ja, ich habe die Familie bedroht ... ich habe eine Pistole gezogen und damit auf Mr. Otero gezielt. Ich habe ihm gesagt, dass ich den Wagen will und hungrig bin und was zu essen brauche ... Ich habe ihm befohlen, sich im Wohnzimmer auf den Boden zu legen. Dann wurde mir klar, dass das keine besonders gute Idee war. Deswegen habe ich ... der Hund, der war wirklich ein Problem, wissen Sie? Jedenfalls, ich habe Mr. Otero gesagt, er solle bitte den Hund nach draußen schaffen. Er schickte einen seiner Jungen. Und dann brachte ich alle ins Schlafzimmer."

"Wen brachten Sie ins Schlafzimmer?"

"Die ganze Familie. Alle vier. Dann ha

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