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TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ... Thriller von Adler-Olsen, Jussi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.09.2015
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
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TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

Eine Liebe, die den Gefahren des internationalen Terrorismus trotzt.

Der Niederländer Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Marketing-Trainee an und macht die ehrgeizige junge Frau rasch zu seiner Vertrauten. Doch als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines großen Ölkonzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen...

Jussi Adler-Olsen veröffentlicht seit 1997 Romane, seit 2007 die erfolgreiche Serie um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q. Mit den Thrillern ?Erbarmen?, ?Schändung?, ?Erlösung?, ?Verachtung?, ?Erwartung? und ?Verheißung? sowie mit seinen Romanen ?Das Alphabethaus?, ?Das Washington Dekret? und ?TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern? stürmt er die internationalen Bestsellerlisten. Seine vielfach preisgekrönten Bücher erscheinen in über 40 Ländern und werden mehrfach verfilmt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 22.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423428699
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Originaltitel: 'Og hun takkede guderne', JP/Politikens Forlagshus A/S, Kopenhagen 2008
    Größe: 1097 kBytes
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TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

2

"Entschuldigen Sie, dass ich Sie habe warten lassen, Meneer de Boer." Schwerfällig ließ sich der Kriminalassistent in den Stuhl hinter seinem Schreibtisch sinken. "Vermutlich ahnen Sie, warum ich Sie auf die Wache bestellt habe?"

"Wahrscheinlich geht es um den Überfall. Aber sind wir die Geschichte inzwischen nicht oft genug durchgegangen?" Peter bemühte sich, mit dem Beamten Blickkontakt aufzunehmen. "Der Mann wurde doch gefasst und hat gestanden. Er wurde gleich während der Tat vor meinem Haus gestellt. Es gab einen Prozess, er wurde verurteilt."

"Der Täter heißt Bert Vergger. Sie kennen ihn von früher."

Peter zuckte die Achseln. Ja, gut, und?

"Heute Morgen um 3 Uhr 45 hat Bert Vergger versucht, sich das Leben zu nehmen." Der Kriminalassistent blickte in seine Unterlagen. "Man fand ihn in seiner Zelle, in seinem Hals steckten Stoffstreifen von seiner Unterwäsche."

So was geht?, dachte Peter. "Ach. Das tut mir leid", sagte er.

Der Kriminalassistent blickte auf. "Wirklich?"

"Ja."

"Meneer de Boer, Sie haben das Unternehmen, in dem Bert Vergger gearbeitet hat, ruiniert. Fast zweihundert Männer wurden arbeitslos, als in der Van Nieuwkoop Holding das Licht ausging. Tut Ihnen das auch leid?"

"Es waren zweihundertneun, und zwar Männer und Frauen."

"Das wissen Sie sicher besser als ich."

"Darüber wollten Sie mit mir sprechen?"

"Vergger hat eine Frau und zwei Kinder."

Das haben mindestens ein Sechstel aller Männer auf der Erde, dachte Peter und sah auf seine Armbanduhr. "Würden Sie mir bitten sagen, worauf Sie hinauswollen? Wenn Sie der Meinung sind, ich müsse etwas bereuen - das habe ich begriffen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es Bert Vergger war, der versucht hat, mich mit einer Machete umzubringen - nicht umgekehrt."

"Es ist ihm zum Glück nicht gelungen, aber Ihnen ist es gelungen, die Firma, für die er arbeitete, eine der besten IT -Firmen des Landes, zu zerschlagen."

"Sie kennen die Firma? Oder jemanden, der dort angestellt war?"

Der Kriminalassistent antwortete nicht. Peter zuckte erneut die Achseln. Die Welt war klein. "Es gibt eine Menge erstklassiger IT -Firmen. Firmen, die darauf verzichten, Software an Embargo-belegte Länder wie den Irak zu verkaufen."

"Wer wem was verkauft, weiß ich nicht, damit habe ich nichts zu tun. Sie sollen lediglich wissen, dass Ihnen Bert Vergger in Zukunft keine Probleme mehr bereiten wird. Wie lange er schon in seiner Zelle lag, bevor er gefunden wurde, weiß man nicht. Um vollständig zu genesen, war er zu lange bewusstlos. Von diesem Suizidversuch wird er sich nie mehr ganz erholen. Der Fall ist abgeschlossen, de Boer. Sie können sich neuen Aufgaben zuwenden."

Peter blieb noch einen Moment sitzen, er überlegte, ob er noch einmal sein Bedauern über Bert Verggers Schicksal ausdrücken sollte, vielleicht in Form einer Art Kompensation für die Familie. Ein Trostpflaster. Oder sollte er ihr vielleicht einfach anonym eine größere Geldsumme zukommen lassen?

Unwillkürlich zog er die Mundwinkel nach unten und schüttelte den Kopf. Dann stand er auf und nickte dem Kriminalassistenten zu.

"Einen Augenblick noch, de Boer. Wir hier bei der Polizei mögen Ihre Methoden nicht, das sollten Sie wissen. Nicht wenige Angehörige von Kollegen sind von Ihrem 'Geschäftsmodell' betroffen. De Boer, Sie stehen unter genauer Beobachtung, das kann ich Ihnen versichern." Damit wandte er sich den Papieren auf seinem Schreibtisch zu.

Peter hätte ihm gern eine reingehauen.

Draußen vor dem großen roten Backsteingebäude am Koudenhorn zwei, in dem die Polizeidienststelle untergebracht war, saß Heleen im Auto und wartete auf ihn.

Die Gruppe hatte sich komplett um den Tisch im größten Konferenzraum der Firma versammelt. Peter hatte Ch

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