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Tattoo Thriller von Boswell, Bryan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.03.2011
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Tattoo

Das Zeichen des Todes Eine kunstvolle Orchidee auf der Haut eines toten Mädchens - schon einmal fand sich diese Tätowierung auf dem Körper einer Ermordeten. Für Simon Tabor, dem Bruder des damaligen Opfers, schlägt die Stunde der Rache. Die Spur führt ihn an die Costa del Sol. Dort ermittelt Tabor auf eigene Faust gegen eine Verschwörung, die von Spanien über Osteuropa bis nach London reicht. Die Opfer sind junge Frauen - und die Täter kennen kein Erbarmen. Bryan Boswell war lange als Kriegsberichterstatter und international renommierter Politjournalist tätig. Er berichtete über Krisengipfel, Präsidentschaftskampagnen und kriegerische Auseinandersetzungen. Er lebt mit seiner Frau sowie einer uralten dänischen Dogge und einem jungen spanischen Mastiff in einem kleinen andalusischen Dorf. Den Namen dieses Dorfes behält er lieber für sich, aber es ist sehr idyllisch und hat viele schöne Kneipen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 03.03.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641062071
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Tattoo
    Größe: 497 kBytes
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Tattoo

11 Lake District, Cumbria. (S.63-64)

Die Straße führte von Ambleside nach Skelwith Bridge und bog dann ab in einen Weg durchs Moor in Richtung Hard Knot Pass. Im Winter waren Wege wie dieser manchmal unpassierbar, jetzt gab es jedoch keinerlei Probleme. Tabor erreichte Nether Wasdale vor zehn Uhr, schaltete die Scheinwerfer aber schon mehr als eine Meile vor seinem Haus aus.

Er parkte, schloss die Wagentüren ab und ging anschließend querfeldein zu seinem Cottage, blieb dabei immer wieder kurz stehen und lauschte auf die Geräusche der Nacht. Als er zur Lichtung kam, wo er mit der Armbrust geübt hatte, hob er die Waffe und die Bolzen auf und legte einen Bolzen ein, ehe er weiterging. Er bewegte sich vorsichtig und hielt mehrmals inne, bis er nur noch wenige Meter vor dem Gebäude stand.

Langsam umrundete er es, überprüfte es von allen Seiten. Keiner da. Er trat ein, schloss hinter sich ab und ließ die Innenjalousien herunter. Erst dann schaltete er das Licht ein. Er durchquerte das Zimmer und rollte einen großen Teppich zurück, der den Boden fast von Wand zu Wand bedeckte, entriegelte eine Falltür, klappte sie hoch und stieg in den stockdunklen Keller hinab. Nachdem er die Falltür wieder zugezogen hatte, knipste er die Kellerbeleuchtung an. Äußerlich hatte Tabor an dem Häuschen seit dem Kauf nichts verändert, darunter hatte er allerdings einige Umbauten vorgenommen. Seit fast zwei Jahrhunderten war der Keller als Schutzraum benutzt worden, wenn Stürme das Dach fortgerissen hatten. Jetzt war er mit keinem Zufluchtsort der Welt vergleichbar.

Vom Boden bis zur Decke waren die Wände ein einziges Waffenarsenal mit allem, was man sich nur vorstellen konnte. Automatikgewehre, von alten Modellen bis zu den neuesten Entwicklungen fürs Militär, Schrotfinten, von der normalen Sportausführung bis hin zur Pump-action-Version, eine Vielzahl von Pistolen, Revolvern und Automatikhandfeuerwaffen, drei Spezialgewehre für Scharfschützen und vier Granatwerfer. Im grellen Licht der Neonröhren an der Decke leuchteten die Metallteile wie blauer Stahl.

Die Holzschäfte glänzten frisch geölt, die Fiberglasstücke waren gereinigt und poliert. Hier hingen eine größere Anzahl Armbrüste und drei Pfeilbögen aus Fiberglas, dazu Messer in allen möglichen Varianten. Im Epizentrum dieses Waffensammelsuriums befand sich ein langes Blasrohr, in dem Regal dahinter lagen fein säuberlich aufgereiht zwanzig Spitzpfeile mit Widerhaken.

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