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Tee? Kaffee? Mord! Tod eines Schneemanns von Barksdale, Ellen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.10.2018
  • Verlag: beTHRILLED
eBook (ePUB)
3,99 €
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Tee? Kaffee? Mord! Tod eines Schneemanns

Folge 6: Weihnachten steht vor der Tür und Nathalie genießt den Winter in Earlsraven in vollen Zügen. Über den großen Schneemann, der eines Morgens auf ihrem Parkplatz steht, wundert sie sich zunächst, doch er passt einfach perfekt zum verschneiten Pub. Aber dann passiert es: Auf der vereisten Straße kommt ein Transporter ins Rutschen, fährt mitten in den Schneemann - und enthüllt eine Leiche! Wer um Himmels Willen versteckt eine Leiche in einem Schneemann? Nathalie und Louise wollen wissen, was mit dem Toten vor ihrem Pub wirklich geschehen ist. Ihre Ermittlungen führen sie bis in die höchsten Kreise und schon bald müssen sie feststellen, dass dem Täter auch kurz vor Weihnachten nichts heilig ist ... Dieses eBook enthält eine Leseprobe aus Michael Bonds Krimi 'Monsieur Pamplemousse und das verschwundene Soufflé'. Über die Serie: Davon stand nichts im Testament ... Cottages, englische Rosen und sanft geschwungene Hügel - das ist Earlsraven. Mittendrin: das 'Black Feather'. Dieses gemütliche Café erbt die junge Nathalie Ames völlig unerwartet von ihrer Tante - und deren geheimes Doppelleben gleich mit! Die hat nämlich Kriminalfälle gelöst, zusammen mit ihrer Köchin Louise, einer ehemaligen Agentin der britischen Krone. Und während Nathalie noch dabei ist, mit den skurrilen Dorfbewohnern warmzuwerden, stellt sie fest: Der Spürsinn liegt in der Familie ... eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung

Geboren wurde Ellen Barksdale im englischen Seebad Brighton, wo ihre Eltern eine kleine Pension betrieben. Von Kindheit an war sie eine Leseratte und begann auch schon früh, sich für Krimis zu interessieren. Ihre ersten Krimierfahrungen sammelte sie mit den Maigret-Romanen von Georges Simenon (ihre Mutter ist gebürtige Belgierin). Nach dem jahrelangen Lesen von Krimis beschloss sie vor Kurzem, selbst unter die Autorinnen zu gehen. 'Tee? Kaffee? Mord!' ist ihre erste Krimireihe. Ellen Barksdale lebt mit ihrem Lebensgefährten Ian und den drei Mischlingen Billy, Bobby und Libby in der Nähe von Swansea.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 183
    Erscheinungsdatum: 09.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732559381
    Verlag: beTHRILLED
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Tee? Kaffee? Mord! Tod eines Schneemanns

Erstes Kapitel, in dem Nathalie mehr als eine überraschende Entdeckung macht

»Guten Morgen, Miss Ames«, sagte eine vertraut klingende Stimme, als Nathalie früh am Samstagmorgen noch halb verschlafen ins Café des Black Feather schlich, um sich am Frühstücksbuffet einen Kaffee zu holen. Sie drehte sich um und entdeckte an einem der hinteren Tische Paige Rittinghouse, die Besitzerin der Buchhandlung Paige's Page Parlour, die sie erst vor wenigen Monaten in Earlsraven eröffnet hatte.

»Oh, guten Morgen, Miss Rittinghouse! Der Schnee hat Sie nicht davon abgehalten, heute Morgen herzukommen?«, fragte Nathalie erstaunt. »Die meisten wagen sich seit Tagen erst in der Mittagszeit hierher.« Das war auch der Grund für Nathalies Schlabberlook. Die dunkelblonden Haare fielen ihr offen über die Schultern. Sie hatte um diese Zeit nicht mit Gästen im Café gerechnet, sonst hätte sie wenigstens Jeans und Pullover angezogen, anstatt in Jogginghose und weitem T-Shirt hier zu erscheinen.

Die Buchhändlerin winkte ab. »Wissen Sie, ich komme aus dem Norden. Da bezeichnet man das, was da draußen liegt, noch lange nicht als Schnee. Ab fünfzehn Zentimetern können wir noch mal darüber reden.« Mit zwei Fingern strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht. Die langen rötlichen Haare, die ihr weit in den Rücken fielen und die normalerweise zu einem Zopf geflochten waren, trug sie jetzt zu einem seltsamen Knäuel hochgesteckt, das von einer Vielzahl bunter Nadeln in dieser Form gehalten wurde. »Darum genügt mir ja auch das hier«, fügte sie hinzu und deutete auf ihre Jeansbluse, die unterhalb der Schultern mit einem fröhlichen Blumenmuster bestickt war. Es schien ihr sogar etwas zu warm zu sein, da ihr Gesicht leicht gerötet war und man den schmalen Streifen Sommersprossen quer über den Nasenrücken und die Wangen kaum ausmachen konnte.

»Na, wer so abgehärtet ist, der hat dann auch ein Buffet verdient«, sagte Nathalie und wollte in ihre Wohnung im hinteren Teil des Gebäudes zurückkehren.

»Wenn Sie möchten, können Sie sich gern zu mir setzen«, schlug Paige in dem Moment vor. »Ich wollte Sie ohnehin noch auf etwas ansprechen.«

Nathalie überlegte, ob sie irgendeine Ausrede vorschieben sollte, um in Ruhe ihren Kaffee zu trinken. Andererseits konnte sie auch die Gelegenheit nutzen und sich anhören, was Paige mit ihr bereden wollte, schließlich hatten sie gerade beide Zeit - und die Buchhändlerin hatte sie neugierig gemacht. Nathalie nahm ein Croissant aus dem Korb auf dem langen Buffet und setzte sich zu ihr.

»Dann erzählen Sie mal!«, sagte sie und lächelte Paige an.

Die betrachtete etwas skeptisch Nathalies angestrengte Miene und fragte: »Sie sehen etwas gerädert aus, Miss Ames. Wollen Sie sich nicht lieber wieder hinlegen?«

Nathalie winkte ab. »So sehe ich nur aus, weil ich die erste Nacht in meinem neuen Bett verbracht habe. Ich betone 'verbracht', weil von 'geschlafen' nicht die Rede sein kann.«

»Ich glaube, so geht es wohl jedem«, sagte die Buchhändlerin und trank von ihrem Kaffee. »Aber ich dachte, Sie hätten Ihre Möbel schon längst bekommen. Obwohl ... es gab irgendwelche Komplikationen, wenn ich das richtig gehört habe.«

»Genau. Das Umzugsunternehmen hatte Konkurs angemeldet, und meine Möbel waren wochenlang in einem Lager eingeschlossen.« Nathalie hob in einer bewusst überzogenen Weise die Hände Richtung Himmel und verdrehte dabei die Augen, als wollte sie sich bei einer höheren Macht über das ihr angetane Unrecht beklagen. Dabei grinste sie ironisch. »Na ja, letztlich habe ich doch noch alles zurückbekommen, was mir gehört. Allerdings war einiges davon ziemlich ramponiert, wohl weil die Möbelpacker alles achtlos in ihrem Transporter übereinandergestapelt hatten. Tja, und das hat vermutlich meinem Bett den Rest gegeben. In der zweiten Nacht ist es einfach zusammengeklappt. Bis gestern habe ich dann auf meinem Sofa geschlafen, weil der Möbelhändler nicht so schnell liefern k

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