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The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis Thriller von Barker, J. D. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.06.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis

Sie kennen den Four Monkey Killer noch nicht? Halten Sie Ihr Baldrian parat, und folgen Sie der Spur des Bösen ... Seit Monaten herrschen in Chicago Minustemperaturen, als die Leiche der jungen Ella Reynolds eingefroren im See gefunden wird. Sie wurde vor drei Wochen vermisst gemeldet - der See ist seit Monaten zugefroren. Die Medien beschuldigen den berüchtigten Four Monkey Killer Anson Bishop, aber Detective Sam Porter will nicht glauben, dass er damit etwas zu tun hat. Er kennt den Serienkiller gut, denn er hat ihn geschnappt und laufen lassen, und er hat noch eine Rechnung mit ihm offen. Porter hat sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen, währenddessen verschwindet ein Mädchen nach dem anderen ... Die Sam-Porter-Reihe: Band 1: The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten Band 2: The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis ... to be continued ... J.D. Barker hat bereits einen preisgekrönten Roman veröffentlicht, für den er hochgelobt wurde. "The Fourth Monkey: Geboren, um zu töten" ist sein erster Thriller und der Beginn einer Serie um Detective Sam Porter. Barker lebt in Englewood, Florida, und in Pittsburgh, Pennsylvania.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 688
    Erscheinungsdatum: 10.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641206987
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Sam Porter 2
    Originaltitel: The Fifth to Die
    Größe: 2459 kBytes
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The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis

1

Porter

Tag 1, 20.23 Uhr

Dunkelheit.

Schwarz und zäh waberte sie um ihn herum, schluckte alles Licht und ließ lediglich tintige Leere übrig. Nebel erstickte seine Gedanken - Worte, die entstehen wollten, die einen vollständigen Satz bilden und Sinn ergeben wollten; aber bevor es dazu kam, lösten sie sich auf, waren verschwunden, verdrängt von zunehmender Furcht, von Schwere, als versänke sein Körper in den trüben Tiefen eines vergessenen Gewässers ...

Modriger Geruch.

Schimmel.

Feuchtigkeit.

Sam Porter wollte die Augen aufschlagen.

Musste die Augen aufschlagen.

Aber es ging nicht, sie blieben fest geschlossen.

In seinem Kopf hämmerte es.

Ein pulsierender Schmerz hinter dem rechten Ohr - und in der Schläfe.

"Versuchen Sie, sich nicht zu bewegen, Sam ... wollen doch nicht, dass Sie kotzen müssen."

Die Stimme kam aus weiter Ferne, war gedämpft, klang bekannt.

Porter lag auf dem Rücken.

Unter den Fingerspitzen kalter Stahl.

Erst jetzt fiel ihm die Injektion wieder ein. Eine Nadel im unteren Nacken, ein Stich, die kalte Flüssigkeit, die unter seiner Haut in den Muskel einschoss, und dann ...

Er zwang seine Augen auf, auch wenn die schweren Lider sich wehrten. Trocken. Brennend.

Er versuchte, sich über die Augen zu reiben, doch sowie er die rechte Hand hob, spannte sich die Fessel um sein Handgelenk und riss die Hand zurück.

Er atmete tief ein und versuchte, sich hochzustemmen. Das Blut rauschte aus seinem Kopf, ihm wurde schwindlig, und fast wäre er rückwärtsgekippt.

"Heee, schön langsam, Sam. Jetzt da Sie wach sind, bauen Sie das Etorphin schneller ab, warten Sie einfach noch kurz."

Ein Licht ging an, eine gleißende Halogenlampe, die auf sein Gesicht gerichtet war. Porter kniff die Augen zusammen, weigerte sich jedoch wegzusehen, sondern suchte mit dem Blick die fahle, schattenhafte Silhouette, den Mann neben der Lampe.

"Bishop?" Er erkannte seine eigene Stimme kaum wieder. Sie klang wie trockener Kies.

"Wie ist es Ihnen ergangen, Sam?" Der Schatten machte einen Schritt nach rechts, drehte einen leeren Farbeimer um und ließ sich darauf nieder.

"Nimm das Licht aus meinem Gesicht." Porter zerrte an der Kette, die um sein Handgelenk lag - das andere Ende ratterte über eine dicke Rohrleitung, Wasser, vielleicht auch Gas. "Was soll der Scheiß?"

Anson Bishop streckte sich nach der Lampe und drehte sie leicht nach links. Eine Industrielampe auf einer Art Ständer. Das Licht fiel jetzt auf eine Betonziegelwand, an der ein Stück weiter hinten ein Warmwasserboiler hing. An der Rückwand standen eine alte Waschmaschine und ein Wäschetrockner.

"So besser?"

Porter zerrte an der Kette.

Bishop grinste schief und zuckte mit den Schultern.

Als Porter ihn zuletzt gesehen hatte, war sein dunkles Haar kurz geschoren. Inzwischen war es länger, heller und zerzaust. Außerdem war er unrasiert und trug keinen Anzug mehr, sondern Jeans und einen dunkelgrauen Hoodie.

"Du siehst verlottert aus", stellte Porter fest.

"Schlechte Zeiten."

Die Augen hatten sich kein bisschen verändert. Immer noch dieselbe Kälte im Blick.

Augen veränderten sich nie.

Bishop angelte einen kleinen Löffel aus der Gesäßtasche, einen Grapefruit-Löffel, und drehte ihn gedankenverloren zwischen den Fingern, sodass das Licht auf die gezähnte Kante fiel.

Porter sah darüber hinweg. Stattdessen blickte er nach unten und tippte mit dem Zeigefinger auf die Stahlfläche, auf der er saß. "Ist das dieselbe Art Rollbahre, an die du auch Emory gekettet hast?"

"Mehr oder weniger."

"Konntest wohl kein Feldbett auftreiben?"

"Feldbetten gehen kaputt."

Unter der Rollbahre sickerte eine dunkelrote Lache hervor, ein Schandfleck auf dem ohnehin schmutzigen Betonboden. Porter komme

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