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Tief unter die Haut von Sala, Sharon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Tief unter die Haut

Clay und Francesca sind glücklich verheiratet. Doch als Clay eines Abends nach Hause kommt, findet er das Haus verlassen vor - von Francesca fehlt jede Spur. Zwei Jahre vergehen, in denen Clay sogar verdächtigt wird, seine eigene Frau ermordet zu haben. Bis Francesca eines Tages plötzlich wieder vor ihm steht, in ihrem gemeinsamen Haus. Clay, der fest davon überzeugt war, dass sie ihn verlassen hatte, ist hin und her gerissen zwischen Wut und Wiedersehensfreude. Er will Antworten. Das Problem: Francesca kann sich nicht erinnern ... Dieser Roman ist in einer früheren Ausgabe unter dem Titel 'Das Tattoo' erschienen. Weitere Romantic-Suspense-Romane von Sharon Sala bei beTHRILLED u.a.: 'Wie ein stummer Schrei', 'Im Zeichen der roten Rose' und 'Wie ein stummer Schrei'. eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 361
    Erscheinungsdatum: 01.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732542260
    Verlag: Bastei Lübbe AG
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Tief unter die Haut

1. KAPITEL

"Na komm, Francesca. Komm schon her, Baby."

Mit sorgenvollem Blick hatte Frankie LeGrand die schwarzen Wolken beobachtet, die am Himmel über Denver aufzogen, doch der Klang der Stimme ihres Mannes verscheuchte ihre düsteren Gedanken. Sie wandte sich vom Fenster ab und kehrte dem drohenden Unwetter den Rücken.

"Ich denke, es wird bald Regen geben", sagte sie.

"Und ich denke, dass mir das ziemlich egal ist."

Frankie lächelte. Sie war seit genau einem Jahr mit Clay LeGrand verheiratet, und dass er in der Regel immer nur genau das tat, wonach ihm gerade der Sinn stand, war einer der Gründe, warum sie ihn liebte. Alles sprach dafür, dass das auch heute so sein würde.

Er lehnte am Türrahmen, und sie musterte ihn vom Scheitel bis zur Sohle, um sich zu vergewissern, dass er sich auf das aufziehende Unwetter eingestellt hatte.

Er trug seine Arbeitskleidung - blaue Jeans, ein langärmeliges Flanellhemd, Jeansjacke und Stiefel. Seinen Schutzhelm hatte er wahrscheinlich draußen im Truck. Als Vorarbeiter in der Baufirma seines Vaters fuhr er niemals ohne ihn zur Arbeit.

Draußen, direkt über ihnen, war das erste Donnergrollen zu hören und ließ die Fensterscheiben leise klirren. Obwohl das Wetter für einen Oktobertag in Colorado nicht ungewöhnlich war, umfasste Frankie fröstelnd ihre Oberarme. Bald würde der Winter beginnen, und sie hasste die Kälte.

"Soll ich dich wärmen?", fragte Clay.

"Nichts lieber als das."

Als er seine Arme um sie legte und sie fest an sich drückte, schloss sie die Augen und genoss es, seine Nähe zu spüren. Sie fühlte sein flauschiges Hemd an ihrer Wange und atmete tief ein.

"Hmm, riechst du gut", flüsterte sie.

"Francesca ..." Seine Stimme klang jetzt fast wie ein Knurren.

"Habe ich etwas falsch gemacht, Clay?"

Er grinste. "Wie kommst du darauf?"

"Weil du normalerweise nur knurrst, wenn du mir böse bist."

Er runzelte die Stirn. "Ich bin dir doch nie böse. Das weißt du ganz genau."

Sie musterte ihn skeptisch. "Dann bist du eben ungehalten. Du musst es gar nicht leugnen, oder glaubst du, ich hätte das Gesicht nicht bemerkt, das du neulich gezogen hast, als mich dieser junge Mann an der Supermarktkasse angelächelt hat?"

"Da könntest du Recht haben", brummte er. Dann schob er sie sanft vor sich her in Richtung Schlafzimmer und hörte nicht auf, sie zu küssen, bis sie das Bett erreicht hatten.

"Du wirst zu spät zur Arbeit kommen."

Er ließ seine Hand unter ihr Hemd gleiten, als habe er ihre Ermahnung nicht gehört.

"Was meinst du, was dein Vater sagen wird?"

"Wahrscheinlich so etwas wie 'Wo bleiben meine Donuts, verdammt noch mal?'"

Ihr perlendes Lachen ließ ihn zusammenzucken. Er liebte sie so sehr, dass es ihm manchmal fast Angst machte. Diese Liebe machte ihn schwach, und Clay LeGrand hatte sich in seinem Leben noch nie schwach gefühlt.

Sie spürte Geborgenheit in seiner Umarmung. Clay war ein gewissenhafter Mann, und eine kleine Verspätung würde ihn bestimmt nicht gleich seinen Job kosten. Vor allem nicht, wenn er mit einer großen Tüte Donuts auftauchte - natürlich mit Schokoladenüberzug, denn die mochte sein Vater am liebsten.

Sie gab sich seinen Küssen hin und genoss es, seine warmen Lippen auf ihrer Haut zu spüren. Als er anfing, mit der Zunge ihre Brustwarzen zu umspielen, seufzte sie leise auf und schloss die Augen. Clay war das Beste, was ihr in ihrem ganzen Leben passiert war. Sie war im Waisenhaus aufgewachsen und niemand war für sie da gewesen - bis sie ihn kennen gelernt hatte. Er war nicht einfach nur ihr Ehemann, er war ihr Ein und Alles. Sanft nahm sie sein Gesicht in beide Hände und stoppte die zärtlichen Erkundungen seiner Zunge.

"Clay?"

Er stützte sich auf einen Ellbogen und sah sie an. "Was ist, Liebes?"

"Als ich eben am Fenster stand ..."

Er fi

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