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Tod auf der Fashion Week von Sprado, Hans-Hermann (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.12.2012
  • Verlag: Solibro Verlag
eBook (ePUB)
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Tod auf der Fashion Week

Der Tod eines Topmodels während der New Yorker Fashion Week und eine Serie mysteriöser Morde an Prominenten der Modebranche rufen den deutschen Reporter Mike Mammen auf den Plan. Nach dem Thriller 'Risse im Ruhm' (der bald fürs Fernsehen verfilmt wird) recherchiert Mammen nun in der Glitzerwelt des internationalen Fashion Business. Er stößt dabei auf die tragische Liebesgeschichte eines Supermodels und verstörende Voodoo-Rituale.

Der aufschlussreiche Blick hinter die Kulissen der Modewelt, verbunden mit einer tragischen Liebesgeschichte, ist in Zeiten von 'Germany's next Topmodel' ein aktuelles Thema, das Frauen besonders interessieren wird. Und die Freunde spannender Thriller kommen ebenfalls auf ihre Kosten.

Hans-Hermann Sprado, 1956 in Bassum geboren, volontierte beim Bremer Weser Kurier und arbeitete als Redakteur bei Bunte und als Chefreporter bei Bild. Er war Chefredakteur vom P.M.-Magazin und von Marie Claire sowie lange Herausgeber der 'P.M.-Gruppe'. Seine Reisen führten ihn in mehr als 30 Länder. Hans-Hermann Sprado lebte mit seiner Familie in Ebersberg bei München und bei Bremen. 2014 verstarb er viel zu früh.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 16.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783932927683
    Verlag: Solibro Verlag
    Serie: Subkutan 2
    Größe: 4739 kBytes
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Tod auf der Fashion Week

1. Sie fiel.
Es war der vierte Tag der New Yorker Fashion Week, ein warmer Abend im September. Der Geruch des nahenden Herbstes lag schon in der Luft. Einige Kilometer südlich der weißen Zelte im Bryant Park, in denen Designer aus der ganzen Welt ihre Frühjahrs-Kollektionen präsentierten, stürzte das deutsche Model Anna Hansen aus ihrem Penthouse-Apartment im siebten Stock eines Brownstone-Hauses fünfzehn Meter in die Tiefe, vorbei an roten Ziegelsteinen, schmiedeeisernen Feuertreppen, geschlossenen Jalousien und Blumen auf Fensterbänken.
Sie fiel lautlos und schnell.
Eine Sekunde später schlug ihr Körper auf den aufgeheizten Fußweg der Prince Street und blieb, halb nackt und seltsam verrenkt, neben einem zertretenen Starbuck-Kaffeebecher liegen.
Schnell bildete sich eine Blutlache neben ihrem Kopf. Das Blut lief über die Steine an ihrem hoch gerutschten T-Shirt und den entblößten Brüsten entlang zur Hüfte hinunter, erst am Gürtelsaum der Jeans hielt das Rinnsal inne.
Ein letztes Mal war die Frau mit dem Fünf-Sterne-Deluxe-Lächeln den Blicken der Menschen preisgegeben. Von allen Seiten eilten sie heran und starrten in das ungeschminkte Gesicht mit den großen braunen Augen, die nun weit offen standen.
Dem Gesetz der Schwerkraft folgend, dreht sich ein Körper beim Fall aus großer Höhe mit dem Schwerpunkt nach unten. Wenn es sich dabei um einen menschlichen Körper handelt, prallt er zuerst mit dem Becken und dem Rücken auf den Boden, dann mit den Gliedmaßen. So geschah es, dass zwar der hintere Teil von Anna Hansens Schädel zertrümmert wurde. Aber ihr berühmtes Gesicht, das auf mehr als 3000 Magazin-Cover in Frankreich, Italien, Deutschland, Japan, England und den USA zu sehen war, blieb unversehrt.
Hier kommen die empirischen Daten der Polizei ins Spiel, sie belegen eindrucksvoll eine zwingende Vermutung: Wenn sich jemand durch einen Sprung aus dem Fenster das Leben nehmen will, schlägt er stets ein gutes Stück vom Haus entfernt auf - eben weil er gesprungen ist. Dagegen landet das Opfer eines Verbrechens immer nahe der Wand, weil es versucht haben wird, den Sturz zu verhindern.
Der Körper von Anna Hansen lag auf der imaginären Linie, die das Eine vom Anderen trennt.

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