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Tod im Fitness-Studio. Kriminalroman Kriminalroman von Bräunig, Joachim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.01.2013
  • Verlag: Engelsdorfer Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
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Tod im Fitness-Studio. Kriminalroman

Im schönen Spreewaldstädtchen Lübben wird in einem Fitness-Studio eine Frau erwürgt und nackt aufgefunden. Zuerst werden die Mitarbeiter des Studios der abscheulichen Tat verdächtigt. Im Verlaufe der Ermittlungen ergeben sich jedoch Hinweise für mehrere Verdächtige, zumal die getötete Frau ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann hatte. Für die Mitarbeiter der Mordkommission ist die Erkenntnis, dass sie einem Single-Club angehörte, von großer Bedeutung. Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig und aufwendig, und die Mordkommission mit Hauptkommissar Ullmann an der Spitze muss mehrere Spuren verfolgen, ohne zunächst des Täters habhaft zu werden. Als die Ermittler glauben, die Spur des Täters aufgenommen zu haben, geschieht ein erneutes Verbrechen, was die Ermittlungsarbeiten erschwert. Der Täter ist brutal und stellt die Mitarbeiter der Mordkommission vor einige Rätsel. Der Autor wurde 1944 im sächsischen Chemnitz geboren. Er ist verheiratet, hat eine Tochter und ist seit 1966 im erzgebirgischen Annaberg wohnhaft. Nach Abschluss seines Studiums in der Fachrichtung Maschinenbau, war er als Technologe, technischer Leiter und Bauleiter in verschiedenen Einrichtungen tätig. Das Buch ist die fünfte Folge des Ermittlers Kommissar Ullmann.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 271
    Erscheinungsdatum: 18.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862686636
    Verlag: Engelsdorfer Verlag
    Serie: Kommissar Ullmann Bd.5
    Größe: 200kBytes
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Tod im Fitness-Studio. Kriminalroman

2 (S. 21-22)

Im Dienstzimmer der Mordkommission in Brandenburg herrschte an diesem Tag Stille, da alle im Außeneinsatz waren. Lediglich Frau Schneider saß hinter ihrem Schreibtisch und erledigte lästige Routinearbeit. Sie hatte nur für sich einen Kaffee vorbereitet, da nicht absehbar war, wann die Kollegen von der Befragung eines Zeugen in einem Diebstahldelikt zurückkommen würden. Sie hatten geäußert, dass diese Befragung nicht viel Zeit in Anspruch nehmen würde, aber Frau Schneider hatte schon des Öfteren erlebt, dass die Befragungen länger dauerten.

Sie saß vor ihrem Computer und gab verschiedene Daten zur Vervollständigung eines alten Vorganges ein und genoss dabei ihren Kaffee, als der Polizeipräsident in das Büro gestürmt kam und sich nach den Mitarbeitern erkundigte. "Sind zur Befragung im Außeneinsatz", gab Frau Schneider zur Antwort. "Sind sie erreichbar?" "Selbstverständlich."

"Verbinden sie mich mit ihnen", wies der Polizeipräsident an. "Sofort, aber Hauptkommissar Ullmann ist zu Hause. Er hat heute frei." "Verbinden sie mich mit Kommissar Torsten Seifert." "Sofort." Frau Schneider griff zum Telefon und wählte die Handynummer von Torsten Seifert. Nachdem sich dieser gemeldet hatte, sagte sie: "Bleiben sie am Gerät, der Präsident möchte sie sprechen." Der Präsident ergriff den Hörer und fragte Torsten: "Wo befinden sie sich gegenwärtig?"

"In Potsdam." "Wie lange dauert ihre Befragung noch?" "Wie haben die Befragung abgeschlossen", kam die kurze Antwort. "Sie kommen sofort in die Dienststelle. Frau Schneider soll mich nach ihrer Ankunft benachrichtigen und sie bleiben in ihrem Zimmer, bis ich komme." "Verstanden, darf ich fragen um welches Problem es sich handelt?" "Nicht am Telefon, Herr Seifert. Wie lange hat ihr Chef frei?", wollte der Präsident wissen. "Nur heute." "Gut, bis später", beendete der Präsident das Gespräch. Nach dem Gespräch blieb er einige Zeit in Gedanken versunken am Schreibtisch von Frau Schneider stehen und sie ahnte nichts Gutes. "Kann ich etwas für sie tun?", fragte sie. "Wissen sie, was Kommissar Ullmann heute unternehmen wollte?"

"Soviel ich weiß, wollte er seinen Garten in Ordnung bringen." "Bei diesem Wetter erforderlich", antwortete der Präsident und blieb weiter am Schreibtisch von Frau Schneider stehen und war offensichtlich mit einem ernsten Problem beschäftigt. "Frau Schneider, sie verstehen sich doch gut mit dem Kommissar", sagte er schließlich. "Ja", kam die sofortige Antwort. "Sie arbeiten nun schon einige Jahre zusammen und sind ein gutes Team." "Ich denke schon."

"Frau Schneider, sie wissen, dass ich ihre Arbeit und ihren bedingungslosen Einsatz bei Erfordernis immer zu würdigen wusste und sie schätzte." "Das sagen sie das erste Mal", antwortete mutig Frau Schneider. "Dann wurde es Zeit, aber sie haben es doch stets gespürt?" "Ich bin mit meiner Arbeit und mit meinen Kollegen zufrieden." "Ich hoffe, dass bleibt noch viele Jahre so." "Frau Schneider, wir haben einen wahrscheinlich komplizierten Mordfall aufzuklären und ich möchte unbedingt das Team von Hauptkommissar Ullmann damit beauftragen."

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