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Tod im Schützenhaus: Ein Fall für Assauer und Hammer - Band 2 Kriminalroman von Winter, Michael (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Tod im Schützenhaus: Ein Fall für Assauer und Hammer - Band 2

Mörderische Spannung mit niederbayerischem Lokalkolorit: Der Regio-Krimi "Tod im Schützenhaus" von Michael Winter jetzt als eBook bei dotbooks. Das alljährliche Schützenfest in Rasting wird von einem grausigen Ereignis erschüttert: Zwischen Zielscheiben und Kugelfang wird die von 20 Schüssen durchsiebte Leiche des Bürgermeisters aufgefunden. Für die beiden Kommissare Assauer und Hammer ist der Tatvorgang eindeutig: Jemand muss ihn in der Nacht zuvor betäubt, gefesselt und dort auf perfide Weise positioniert haben. Ausgerechnet sein Sohn hat im ersten Schießgang die tödlichen Schüsse abgefeuert, doch ist er auch der Mörder? Die beiden Ermittler müssen sich mit den Intrigen und "Gschaftlhubereien" der lokalen Dorfprominenz herumschlagen und können sich vor Tatverdächtigen kaum retten - denn der Bürgermeister hatte im Ort wirklich viele Feinde ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der packende Kriminalroman "Tod im Schützenhaus" von Michael Winter vereint besten Regiokrimi-Charme aus Passau mit fesselnder TATORT-Spannung. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Michael Winter wurde 1946 in Frankfurt am Main geboren. Nach seinem Studium in München arbeitete er bei Siemens im Bereich Informatik. 1975 wechselte Michael Winter zum Bayerischen Rundfunk, wo er 35 Jahre lang Sprecher und Moderator war. Bis heute ist er außerdem als Regisseur und Drehbuchautor für Werbe- und Industriefilmproduktionen in Europa und Übersee erfolgreich. Michael Winter veröffentlicht bei dotbooks den Thriller "DNA des Todes" sowie drei Passau-Krimis rund um die Kommissare Assauer und Hammer: "Tod eines Mädchens" "Tod im Schützenhaus" "Tod eines Unbekannten"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 173
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961483419
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 892 kBytes
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Tod im Schützenhaus: Ein Fall für Assauer und Hammer - Band 2

Sonntag

Julia Köhler stand in der Terrassentür, hinter sich, in der Ferne, die Silhouette der Veste Oberhaus, und verfolgte das Spiel der Sonnenstrahlen, die durch den Vorhang am Fenster gegenüber auf den Rücken des Mannes in ihrem Bett fielen. Hab ich dich endlich aus deinem Schneckenhaus gepult, Herr Hauptkommissar , dachte sie lächelnd.

Es war ein hartes Stück Arbeit gewesen, Thomas Assauer, den desillusionierten Polizisten, aus seinem Panzer zu schälen. Darunter hatte sie einen Mann vorgefunden, der, wie sie, klassische Literatur, gutes Essen und italienischen Rotwein liebte, der mit 41 einen Marathon unter drei Stunden lief, ihre Leidenschaft für Harleys teilte und dessen Gefühle vollständig freizulegen noch einer archäologischen Ausgrabung bedurfte. Sie waren einander begegnet, als er bei Ermittlungen rund um den Tod eines Mädchens Schüler in ihrer Klasse befragt hatte. Der große, sportliche Typ mit seinen kurzen, schwarzen Haaren und tiefblauen Augen hatte ihr sofort gefallen, und aus seinem Blick hatte sie gelesen, dass sie ihm auch gefiel. Ein paar Tage darauf hatte sie ihn einfach angerufen. Ihrer ersten Motorradtour durch Passaus Umgebung waren weitere gefolgt, dann lange Abende bei exquisitem Essen und dunklem Rotwein. Sie hatten den Small Talk übersprungen und gleich über das geredet, was sie bewegte, ihre Ansichten über Gott und die Welt ausgetauscht, und einander natürlich auch erzählt, wie sie in Passau gelandet waren. Er zusammen mit seinem brummigen Kollegen Hammer im Gefolge ihres aus Politraison geschassten Chefs aus München, sie nach einer Odyssee durch bayerische Schulen, die am hiesigen Auersperg Privat-Gymnasium geendet hatte. Ihre Abende waren häufiger, ihre Gespräche immer länger geworden, mehr aber war nicht passiert. Bis gestern, als sie nach einer langen Tour auf ihren Harleys bei Anbruch der Dunkelheit vor Julias Wohnung hielten. Sie hatte einfach den Schlüssel aus seinem Zündschloss gezogen, war wortlos auf der Treppe voraus in ihre Dachwohnung gestiegen, hatte die Motorradstiefel in die Ecke gekickt, sich geschmeidig aus ihrer roten Lederkombi samt Unterzieher gewunden, hatte, als sie auf ihren endlos langen Beinen nackt vor ihm stand, ihren Pferdeschwanz gelöst, ihn zu einer langen blonden Mähne geschüttelt, an seiner Motorradkluft gezupft, schelmisch gefragt: "Willst du damit duschen?", und war im Bad verschwunden.

Jetzt, am Morgen danach, betrachtete sie die Narbe auf seinem Oberarm, die das Messer eines Münchner Zuhälters hinterlassen hatte, das, wie er ihr erzählt hatte, haarscharf an der Schlagader vorbeigegangen war. Was für ein Beruf, dachte sie.

Sie merkte, dass er wach wurde und mit einem Auge den schmalen Schattenriss ihres Körpers in der Tür musterte.

"Steh auf, du Faulpelz", sagte sie, "es ist schon fast elf."

"Ich hab mir den Schlaf redlich verdient", erwiderte er herzhaft gähnend.

Hast du , dachte sie lächelnd, ein Gewitter aus Bildern der letzten Nacht in ihrem Kopf.

"Für Frühstück ist's schon zu spät", sagte sie. "Lass uns rausfahren, in einen Biergarten. Wir können da Mittagessen, und cruisen danach durch den Bayerischen Wald."

Bald darauf donnerten sie auf ihren schweren Maschinen auf der Neuburger Straße durch Passau Richtung Südwesten. Sie passierten Fürstenzell, hielten sich in Richtung Ortenburg, bogen rechts ab und hatten bald Rasting mit seiner markanten Barockkirche vor Augen. Sie fuhren durch den schmucken Ort und hielten vor dem weitläufigen Biergarten der Rastinger Brauereiwirtschaft. Als Julia den Helm abnahm, stellte sie fest: "Hier riecht's nach Gummi", ging in die Knie und schnupperte, ob der Geruch von ihrer Harley herrührte.

"Lass", sagte Assauer, "das weht von einem der Höfe da links herüber, da hat wohl jemand was verbrannt."

Sie fanden Platz unter einer riesigen Kastanie. Es war brechend voll, obwohl es gerade erst Mittag schlug.

"Im Sch

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