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True little lies von Jacobs, Lina (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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True little lies

Ich bin ein Profikiller im Dienste Ihrer Majestät und kenne keine Skrupel. Als der MI6 Agent Hunter Monroe den Befehl erhält, sich bei einem Immobilienmogul als Bodyguard für dessen Tochter Jamie-Lee Prescott einzuschleusen, ahnt er nicht, wie brandgefährlich der Auftrag ist. Nicht genug, dass ihm Jamie-Lee den Kopf verdreht, seine Loyalität und sein Vertrauen werden zudem auf eine harte Probe gestellt. Er deckt Geheimnisse auf, die bis in die obere Staatsmacht reichen. Bald kämpft er nicht nur gegen die aufkeimenden Gefühle für Jamie, sondern auch gegen die Feinde, die ihr Leben bedrohen. Denn die sind näher, als er ahnt. Schon in der Schule hat Lina das Schreiben fasziniert. Am Anfang war es eher ein Hobby, mittlerweile eine tief verbundene Leidenschaft. Nach dem Abitur, widmete sie sich der Ausbildung in einem Pflegeberuf. Mit ihrem Debütroman "Geflüsterte Lügen", der im Februar 2014 im bookshouse Verlag erschien, ging ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Obwohl sie nicht viel dazu beitragen kann, möchte sie trotzdem die Welt ein wenig schöner machen. Heute lebt sie mit ihrer Familie und einem Schäferhund/Husky-Mischling in NRW. Im bookshouse Verlag hat sie veröffentlicht: Geflüsterte Lügen Flammende Bindung - Virulent 1 Flammende Seelen - Virulent 2 Flammende Rache - Virulent 3 Ullstein Verlag: Through the Ages - Eine Liebe in den Highlands Im Selbstverlag: True little lies Hidden Love - Tödliche Gefahr (weitere Bände folgen)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 376
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783750439115
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 408 kBytes
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True little lies

Kapitel 1

Zehn Wochen später ...

R egungslos stand der dunkelhaarige Mann an der Theke. Er stach in dem dämmerig beleuchteten Musikclub aus der Masse heraus, allerdings hätte ich nicht einmal sagen können, warum das so war. Eigentlich tat er nichts, was die Aufmerksamkeit auf ihn lenkte. Die Art, wie er die Menschen beobachtete, erinnerte mich an einen lauernden Leoparden kurz vor dem Beutefang. Eine unerklärliche Faszination erfasste mich, als er erneut nach seinem Glas griff und an dem Whisky nippte. Mein Herz klopfte vor Aufregung. Einerseits hatte ich etwas sehr Dummes, anderseits etwas Verruchtes im Sinn. Drei Cocktails hatte ich intus, für mein Vorhaben benötigte ich nämlich eine gehörige Portion Mut. Niemand würde mir einen Vorwurf daraus machen, wenn ich mich ihm ungeniert an den Hals warf. Vielleicht würde ich meine Tat später bereuen, ein Rückzieher stand gegenwärtig jedoch nicht zur Debatte. Ich war seit Eugenes Ermordung meilenweit davon entfernt, überhaupt etwas zu empfinden. Die Tatsache, dass mein Vater und mein Bruder schnell zur Routine zurückgefunden hatten, verführten mich zu etwas, das sich für junge, gut erzogene Frauen nicht gehörte - unverbindlichen Sex zu suchen. Ich wollte aus den gesellschaftlichen Zwängen entfliehen, die mir Vater aufdrängte. Mir selbst die Bestätigung holen, dass ich einen eigenen Willen, und den Schneid besaß, aus der Rolle zu fallen - wann und wo ich wollte. Ein gefährliches Abenteuer zu suchen, war derzeitig genau mein Ding, denn ich hatte das spießige Leben satt. Ich, Jamie-Lee Prescott, Tochter des reichsten Mannes Schottlands, wollte etwas völlig Normales spüren. Nervös zupfte ich einige blonde Perückensträhnen zurecht, um weiterhin meine Inkognitofassade aufrechtzuerhalten. Die Öffentlichkeit sollte nicht erfahren, dass sich Edward Prescotts Tochter allein in einem Musikclub aufhielt und sich die Cocktails hinunterschüttete, als wären sie Orangensaft.

Der Fremde sah in meine Richtung. Offenbar hatte ich seine Aufmerksamkeit erregt. Seine Blicke sandten mir erregende Schauer über den Körper. Mit seinem Dreitagebart hatte er einen verruchten Touch und das sah verflucht heiß aus. Nicht eine Sekunde plagten mich Bedenken oder gar Angst. Ich war mir meines Vorhabens sicher und der Typ schien der Richtige dafür. Er redete mit dem Barkeeper und kam kurz darauf mit einem Cocktail zu mir herüber. Im Grunde genommen hatte ich bereits genug Alkohol im Blut und sollte besser zu etwas umschwenken, dass nicht meine Wahrnehmung benebelte. Schweigend stellte er das Getränk vor mir ab, wobei er nah an mich heranrückte. Ich richtete meinen Blick auf ihn und hatte leichte Probleme ihn zu fokussieren. Sein Gesicht blieb für einen Moment unscharf. Ich blinzelte und ...

Wow!

... sah in wunderschöne graue Augen.

Er lächelte, schien auch nicht mehr ganz nüchtern zu sein. Einen verdammt schönen Mund besaß er, von dem ich mir wünschte, dass er mich küsste, bis uns beiden die Luft wegblieb.

"Ich bin mal so frech." Seine dunkle Stimme ließ mich bis in die Fußspitzen erzittern. Ja, er war tatsächlich der Richtige. Mein kokettes Lächeln signalisierte ihm hoffentlich, auf was ich aus. Mit ein bisschen Glück würde er auf meine Offerten anspringen. In seinen Augen glomm etwas, das ich als Verlangen deutete. War das tatsächlich so einfach, einen wildfremden Mann abzuschleppen? Sich ihm hinzugeben, ohne Bedingungen, ohne Verpflichtungen zu mehr?

"Danke für den Drink." Ich griff nach dem Glas. Aufgrund seines sexy Auftritts benötigte ich doch etwas mehr Betäubung, um meine Courage aufrechtzuerhalten und kippte den Cocktail in einem Zug hinunter. Der Alkohol stieg mir umgehend in den Kopf.

Auf seinen Lippen erschien ein amüsiertes Lächeln. Das dämmerige Licht, die Hitze der Menschen und die Musikbässe enthemmten mich vollends. Mich interessierte nicht, wie der Fremde hieß und

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