text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Veilchens Blut Ein Fall für Valerie Mauser. Alpenkrimi von Fischler, Joe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2016
  • Verlag: Haymon
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Veilchens Blut

DIE UNGLAUBLICHE RÜCKKEHR DER VERLORENEN TOCHTER Eigentlich ist Valerie 'Veilchen' Mauser auf Reha und soll endlich einmal Ruhe geben. Doch da passiert, was sie seit Jahren ersehnt, aber niemals gewagt hätte zu glauben: Ihre Tochter taucht auf, Luna - eine rastabelockte, kiffende kleine Rebellin, die ein Herz für Tiere hat, ansonsten aber ziemlich desinteressiert durch die Welt geht. Und vor allem: die bis zum Hals in Schwierigkeiten steckt - Veilchen muss ihr dringend helfen. RASANT, ACTIONREICH UND AMOURÖS Gemeinsam mit ihrem Ermittlungspartner Stolwerk nimmt Veilchen es mit einem Gegner auf, der ihr stets einen Schritt voraus zu sein scheint. Einem Gegner, der ihre Tochter haben will - lebendig oder tot. Rasant und actionreich wird diese Jagd, mit von der Partie sind Valeries treuer Assistent Sven Schmatz und ihr singender Nachbar Sandro Weiler. Da fliegen die Funken, und zwar nicht nur auf wilden Verfolgungsjagden! ALPENKRIMI OHNE LEDERHOSEN VON JOE FISCHLER Filmreif, pointenreich und mordsmäßig spannend - im dritten Teil seiner Erfolgsserie rund um Valerie 'Veilchen' Mauser schickt Joe Fischler seine toughe Ermittlerin durch emotionale Höhen und Tiefen. Ein rasanter, cooler Alpenkrimi ganz ohne Lederhosen! Leserstimmen: 'eine vielversprechende Krimiserie!' Jennifer B. Wind, Krimiautorin 'Das Tiroler Flair ist gut getroffen, viel Witz und Humor und eine Prise Spannung geben eine gute Mischung.' fredhel, lovelybooks.de 'Immer überaus witzig und lebendig, unterhaltsame Dialoge und Protagonisten, die man einfach sympathisch finden muss ...' esposa1969, vorablesen.de Die kultige Veilchen-Krimireihe: Veilchens Winter Veilchens Feuer Veilchens Blut

Joe Fischler, geboren 1975 in Innsbruck, lebt ebendort. Studium der Rechtswissenschaften, danach Bankmitarbeiter, seit 2007 Blogger und freier Autor. Mit 'Veilchens Winter' (HAYMONtb 2015), dem ersten Teil seiner Krimireihe rund um Valerie 'Veilchen' Mauser, legte Fischler ein fulminantes Debüt vor ('Goldenes Buch' für 25.000 verkaufte Exemplare). Der zweite Teil 'Veilchens Feuer' folgte noch im selben Jahr. Im aktuellen Fall 'Veilchens Blut' (HAYMONtb 2016) schickt Fischler seine toughe Ermittlerin auf eine actionreiche Achterbahnfahrt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 27.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709937440
    Verlag: Haymon
    Serie: Valerie Mauser Bd.3
    Größe: 7931kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Veilchens Blut

Donnerstag

Er traf sie mit Wucht. Unbarmherzig, unvorbereitet, ganz anders als geplant. Der Moment, den sie so lange herbeigesehnt hatte, war da.

Rebecca war da.

Valerie Mauser sprang auf, lief zum Schrank und zerrte die Straßenkleidung heraus. In ihrem Kopf nur ein Gedanke: Rebecca braucht mich . Weg mit dem Krankenhauspyjama, rein in Jeans, T-Shirt, Lederjacke, Sneakers. Kein BH, keine Socken, kein Blick in den Spiegel. Egal. Keine Zeit!

Sie zitterte. Hinaus auf den Gang, jemand grüßte, eine Krankenschwester machte große Augen, Valerie reagierte nicht, sprang die Treppen hinunter, zwei Stufen auf einmal.

"Grias di, Frau Mauser ... Frau Mauser, hallo? Frau Mauser! ... Ja hat dich der Hofer gestochen?" Es war Sven Schmatz, der ihr entgegenkam, umdrehte und hinterherhechelte. Keine Zeit, ihm zu antworten, keine Lust, ihn zu verbessern. Er und seine falschen Sprichwörter. Hafer, nicht Hofer. Egal. Weiter!

"Ja du hast's aber eilig, jetzt wart halt!", hörte sie von schräg oben.

Sie stürzte ins Freie, raus aus der schützenden Umgebung des Reha-Zentrums Hochzirl, in dem sie sich noch eine Woche lang von ihrem Schädel-Hirn-Trauma erholen sollte, weiter über den Vorplatz, Richtung Parkplatz. Ihre Kondition war im Eimer. Herbstwind blies ihr ins Gesicht, warm noch vom Tal herauf, Bäume rauschten, Blätter fielen.

Völlig unwichtig.

Rebecca lebte. Und sie brauchte sie.

Außenstelle Innsbruck Hauptbahnhof, Fuchs ... hier ist eine junge Frau, die in Schwierigkeiten steckt ... sie behauptet, Sie seien ihre Mutter ... wenige Worte, die sich in Endlosschleife in ihrem Kopf abspielten. Sie musste auf der Stelle hin. Aber wie ?

Sie behauptet, Sie seien ihre Mutter. Konnte es denn sein, dass das Kind einfach so aufgetaucht war, nach all den Jahren? Dass Rebecca sich endlich entschlossen hatte, ihrer wahren Herkunft nachzugehen? Welche Schwierigkeiten?

Valerie blieb stehen. Atmete heftig, drehte sich einmal im Kreis herum, suchte nach dem schnellsten Weg hinunter ins Inntal und weiter in die Landeshauptstadt. Nur noch wenige Kilometer trennten sie von Rebecca ... kein Taxi weit und breit ... Schwierigkeiten ...

Bitte lass es nichts Schlimmes sein! Ich muss sofort ... jetzt gleich ...

Schmatz neben ihr. Sie sah ihm in die Augen, besser gesagt, sie fixierte ihn, so eindringlich es ihr nur möglich war. "Schmatz, ich muss jetzt sofort zum Hauptbahnhof. Schnell!"

Ihr junger Assistent - möglicherweise bald Ex-Assistent, wegen ihrer Suspendierung und des bevorstehenden Straf- und Disziplinarverfahrens - senkte seinen Kopf, zeigte ihr seine blonden Wuschelhaare und starrte ein Loch in den Asphalt.

"Ich weiß nicht, ob das jetzt so gut für dich ist, Frau Mauser", murmelte er. "Ich glaub, du solltest wieder hinauf ..."

"Schmatz!", fuhr sie ihn an, wissend, dass sie sich gerade ordentlich im Ton vergriff. Nützte nichts. Sie packte ihn am Arm, zog ihn weiter und bellte: "Mach schon!"

"Jaja, Frau Mauser, jetzt beruhig dich, das ist nicht gut für deinen ..." Er tippte sich auf den Kopf.

Der kleinen bösen Souffleuse auf Valeries rechter Schulter kam schon der Dampf aus den Ohren. "Schmatz, jetzt sofort! Hauptbahnhof! Wo steht dein Auto?"

"Also mein ..."

Gleich verlor sie die Geduld mit ihm. "Wo Schmatz, wo?"

Er deutete in eine Richtung, sie zerrte ihn hinter sich her, zum Parkplatz.

"Welches, Schmatz? Das da? Hm?" Sie tippte auf einen rostigen Fiat Punto, lief ohne seine Reaktion abzuwarten hin und rüttelte am Griff. "Komm, aufsperren, los!"

"Nein, Frau Mauser, das da." Sein Zeigefinger wies auf ein rostiges, ungleich kleineres Vehikel direkt daneben - ein Motorfahrrad mit Tretpedalen. Puch Maxi/spa

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen