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Venezianischer Mord - Carusos zweiter Fall von Martini, Christiane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.01.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Venezianischer Mord - Carusos zweiter Fall

Kater Carusos detektivischer Spürsinn wird wieder geweckt: 'Venezianischer Mord' von Christiane Martini jetzt als eBook bei dotbooks. Wenn Caruso eines nicht mag, dann ist es Unruhe in seiner geliebten Lagunenstadt - doch schon wieder ist ein Mord geschehen: Ein Familienmitglied der angesehenen Schokoladenfabrikbesitzer Bancini wird ermordet aufgefunden und gleichzeitig verschwindet ein überaus wertvolles Rezeptbuch. Nur eine Katze wird Zeuge der heimtückischen Tat und alarmiert sofort die Detektivbande um den schlauen Kater Caruso. Die Vierbeiner verfolgen die Spur des Mörders durch Venedigs Gassen - und geraten dabei selbst in Lebensgefahr ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Venezianischer Mord' von Christiane Martini. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Christiane Martini, geboren 1967 in Frankfurt am Main, ist Diplom-Musiklehrerin und Absolventin des Konzertexamens. Sie leitet ihre eigene Musikschule 'CasaMusica' und ist Dozentin für Blockflöte, Querflöte und Klavier. Neben eigenen Kompositionen hat sie auch zahlreiche musikalische Lehrwerke verfasst. Christiane Martini ist nicht nur Musikerin, sondern als Autorin in verschiedenen Genres zu Hause. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Frankfurt und wurde von ihrer Heimatstadt Dreieich mit einem kulturellen Förderpreis für Musik und einem Stipendium ausgezeichnet. Christiane Martini veröffentlichte bei dotbooks bereits ihre Romane 'Mops Maple' und 'Saitensprung mit Kontrabass', den historischen Roman 'Die Meisterin aus Mittenwald' sowie den heiteren Kriminalroman 'Tote Oma mit Schuss'. In der Reihe um den schlauen Kater Caruso und seine Katzenbande erscheinen bei dotbooks: 'Meisterdetektiv auf leisen Pfoten - Carusos erster Fall' 'Venezianischer Mord - Carusos zweiter Fall' 'Die venezianische Schachspielerin - Carusos dritter Fall' 'Schatten über der Serenissima - Carusos vierter Fall'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 175
    Erscheinungsdatum: 12.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958243125
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 374kBytes
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Venezianischer Mord - Carusos zweiter Fall

1. KAPITEL

Leise wirbelten die Schneeflocken durch Venedig. Caruso und Camilla lagen in dem kleinen Garten eines venezianischen Malers unter einer Ligusterhecke, die ein weiß verzuckertes Dach schützend über sie hielt. Camilla hatte sich zusammengerollt vor Caruso gekuschelt und schmiegte sich an seinen seidig behaarten Bauch, der eine wohlige Wärme ausstrahlte. Liebevoll leckte Caruso jede einzelne Schneeflocke, die durch die Zweige rieselte, von ihrem Fell. Camilla schnurrte zufrieden.

"Gut, dass Castello heute mal keinem Verbrecher hinterherjagt und wir uns nicht einmischen müssen."

Der Ispettore war nämlich zu einem ganz besonderen Ereignis eingeladen worden: zur Hochzeit von Isabella Carradi, der bezaubernden Tochter des Besitzers des berühmten Caffè Fiorellino, und Giovanni Bancini, dem Sohn eines sehr bekannten Schokoladenfabrikanten. Hoch angesehene und berühmte Persönlichkeiten zierten die Gästeliste.

"Da ist mir übrigens gestern so ein schnöseliger, schokoladenbrauner Kater am Canal Grande begegnet", meinte Caruso nachdenklich und streifte unwirsch mit seinem Schwanz die Hecke, sodass ein feines Schneegestöber auf sie niederrieselte. Dann verzog er das Gesicht affektiert und sprudelte los:

"Ich bin Sir Burma. Mein Herrchen ist eigens wegen einer ganz besonderen Hochzeit angereist und hat mich in einem Körbchen, das mit rotem Samt ausgeschlagen ist, mitgenommen. Noch nie hat mein Herrchen eine Reise ohne mich gemacht."

Caruso streckte nun den Kopf in die Höhe, um sich noch mehr in Szene zu setzen. "Ich bin sein Glücksbringer und habe einen ganz langen Stammbaum. Meine Vorfahren lebten in burmesischen Tempeln und galten schon immer als Glückskatzen."

Camilla amüsierte sich köstlich und blickte in Carusos überheblich verstellte Miene. Er wollte gerade weitererzählen, da gab sie ihm einen kräftigen Schubs, sodass er hinterrücks umfiel und in dem frischen Schnee landete. Camilla warf sich auf ihn, und so kugelten sie maunzend durch den verschneiten Garten des Malers, vorbei an einem kleinen Brunnen und einem grimmig dreinblickenden Löwenkopf. Als sie an einen moosbewachsenen Blumenkübel anstießen, vernahmen sie plötzlich laute Stimmen und hektische Schritte. Caruso und Camilla sprangen schnell auf und eilten wieder unter die Hecke.

Sie saßen nun nebeneinander und lauschten mit gespitzten Ohren auf das Treiben hinter dem Garten. Camilla zitterte etwas vor Kälte und drückte sich an Caruso. Dieser saß hoch konzentriert und mit angespanntem Körper da.

"Da stimmt doch etwas nicht", maunzte er leise.

Caruso und Camilla verharrten einen Moment ganz still, aber sie hörten nur, wie patschende Schritte davoneilten. Dann wurde es wieder ruhig auf der Strada Nuova. Diese Straße lag wie das ganze Cannaregio-Viertel etwas abseits der üblichen Touristenpfade.

Camilla leckte an ihrer rechten Pfote, der Schnee brannte unangenehm daran. Dann neigte sie ihren Kopf zu Caruso und blickte ihn bewundernd an. Seine Haltung war edel und stolz. Sie spürte das Kribbeln in seinen Pfoten, vielleicht einem neuen Fall auf der Spur zu sein. Caruso war etwas ganz Besonderes, ein außergewöhnlicher Meisterdetektiv.

"Ich muss schauen, was da los ist, verzeih, Camilla."

Und schon schlüpfte Caruso unter der Hecke hervor. Doch Camilla folgte ihm. Sie sprangen durch den kleinen Garten zum Tor und spähten hinaus. Trotz des Schneetreibens waren ungewöhnlich viele Menschen unterwegs, die schnellen Schrittes zum Rialto gingen. Die beiden schlanken Katzen drückten sich durch die schmalen Stäbe und suchten in einer dunklen Nische der nächsten Hauswand Schutz. Caruso ließ seinen Blick die Straße entlangschweifen, zart schimmerten die pastellfarbenen Hausfassaden durch die Schneeflocken. Eine Frau mit endlos langen Beinen, die in hohe Stiefel gehüllt waren, trat aus einem Antiquitätenladen und freute sich mit ihrem gelangweilt dreinblickenden Begleiter über den Erw

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