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Verdammich! Roman von Stiefsohn, Lars (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.10.2011
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Verdammich!

Die ultimative Parodie auf Stieg Larssons Millionenbestseller
Jedes Jahr erhält Heldrik Vagner, der Älteste seines Clans, per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine abgeschnittene Drachenzunge, genau wie in all den Jahren zuvor. Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter? Vagner engagiert den Journalisten Käall Brimstön, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Unterstützt wird Brimstön von der jungen Ermittlerin Lisbreath Salamander. Lisbreath ist wunderschön und gefährlich - und dort, wo sie hintritt, wächst kein Gras mehr ...

Adam Roberts ist eine der vielversprechendsten Stimmen in der neueren britischen Science Fiction. Geboren 1965, studierte er Englische Literatur in Aberdeen und Cambridge und arbeitet derzeit als Dozent für englische Literatur des 19. Jahrhunderts und kreatives Schreiben an der University of London. Er forscht viel zur englischen Lyrik und der Science Fiction; mit letzterer beschäftigt er sich auch praktisch: Im Jahr 2000 erschien sein Roman 'Salt', der auf Deutsch als 'Sternennebel' vorliegt. Seither veröffentlichte er neben Essays weitere Romane und Kurzgeschichten sowie zahlreiche Parodien auf bekannte Werke der SF und Fantasy. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in West-London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 11.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641067052
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: The Dragon with the Girl Tattoo
    Größe: 2648 kBytes
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Verdammich!

21. Kapitel (S. 197-198)

"Wir müssen in Helltricks Schatzkammer gelangen", sagte Lisbreath, als sie auf dem Balkon von Käalls Gemach landeten. "Helltrick hat mit diesem Gerät, seiner ... Lesepiste? ..." "Laserpistole." "Genau. Er hat damit direkt auf Ihren Kopf gezielt! Er hat auf Ihren Kopf gezielt und die Waffe abgefeuert. Sie sollten eigentlich tot sein. Dieser Strahl wäre direkt durch Ihren Schädel gegangen! Er hätte Sie umgebracht." "Das brauchen Sie mir nicht zu erzählen." "Warum hat er Sie also nicht erschossen? Er hat an die Decke geschossen. Warum hat er Sie verschont?" "Ich glaube nicht, dass es in seiner Absicht lag, mich zu verschonen."

"Was ist also passiert?", fragte Käall. "Ich weiß es nicht", sagte Lisbreath. "Allerdings habe ich so eine Ahnung. Kommen Sie jetzt. Uns bleibt nicht viel Zeit. Helltrick befindet sich in diesem Moment zweifellos unten auf der Erde und holt sich seine Waffe zurück. Und wenn er sie erst einmal gefunden hat, kommt er ganz gewiss wieder. Und wenn er wieder da ist, wird er uns erschießen wollen. Machen Sie sich da nichts vor, er will mich umbringen und Sie auch." "Ich will aber nicht umgebracht werden! Umgebracht zu werden käme mir in der Tat so richtig ungelegen!"

"Dann beeilen wir uns besser." Sie stürzten durch die Zimmertür und den Hauptgang der Burg entlang. "Wohin laufen wir eigentlich?" "Ich dachte, es wäre im Klausoleum! Eigentlich dumm von mir. Natürlich befindet es sich in der Schatzkammer! Sie benutzen seinen gewaltigen Hort, um die Strahlung zu überdecken." ""Es"?" "Es ist ... kompliziert. Eine Art Loch. Eine Art Durchgang." "Okay. Das ist also es. Und ... "sie"?" "Die Vagners. Genauer gesagt Helltrick und sein Großneffe, der, den er zu seinem Erben ernannt hat ..." "Mårter!", kreischte Käall. "Ich weiß, wie er heißt", fuhr Lisbreath in an.

"Sie brauchen nicht zu schreien." "Nein – ich meine – da ist Mårter!" Und Mårter war nicht nur da: In der Vorderklaue hielt er eine weitere dieser unheimlichen Drachenschuppen durchdringenden Waffen! Doch Käall konnte das alles nicht in Worte fassen, ehe die Wandkacheln in Stücke barsten und in sämtliche Richtungen stoben. "Runter!" Diesmal sah Käall den Strahl des seltsamen Feuers dieses Geräts aus nächster Nähe: gerade wie mit dem Lineal gezogen. Er riss ein Dreieck von der Spitze einer Zacke an Lisbreaths Rückgrat und bohrte ein Loch in die gegenüberliegende Wand, sodass Steinbrocken mit einem lauten Krachen durch die Luft flogen. Lisbreath drückte den Bauch gegen den Boden und schob sich mit beachtlicher Klauenfertigkeit auf ihn zu.

Oder muss es Krallenfertigkeit heißen? Jedenfalls war sie sehr gewandt, wie sie so über den Boden robbte. Die beiden stahlen sich um die Ecke, als ein dritter Schuss aus der geheimnisvollen Waffe einen Teil der Wand in niederrieselndes Steinrisotto verwandelte. Ihr wisst schon: Geschicklichkeit. "Welcher Drachenclan auch immer diese Waffe erfunden hat, wird bestimmt die ganze Welt erobern!", keuchte ein hyperventilierender Käall. "Kein Drache hat sie erfunden." Lisbreath legte ihr Gesicht der Länge nach an die Kante der Mauerecke, sodass sie gerade noch um die Ecke spähen konnte. "Kein Drache? Ist sie einfach, fix und fertig, aus dem Schoß der Götter gefallen?" "Sie wurde von Menschen erschaffen."

"V

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