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Verheißung Der Grenzenlose von Adler-Olsen, Jussi (eBook)

  • Verlag: DTV
eBook (ePUB)

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Verheißung Der Grenzenlose

Der Nr. 1-Bestseller - jetzt im Taschenbuch!

Eine Tote in einem Baum. Menschen auf der Suche nach Heilsversprechen in einer krisengeschüttelten, globalisierten Welt. Pseudoreligiöse Glaubensvereinigungen, verschwundene Frauen und ein ungeklärter Todesfall, dessen Spuren zu einem hochintelligenten, charismatischen Manipulator mit ehrgeizigen Zielen führen. Der sechste Fall für Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q führt alle Beteiligten weit über ihre Grenzen – beruflich und privat.

Jussi Adler-Olsen veröffentlicht seit 1997 Romane, seit 2007 die erfolgreiche Serie um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q. Mit den Thrillern ?Erbarmen?, ?Schändung?, ?Erlösung?, ?Verachtung?, ?Erwartung? und ?Verheißung? sowie mit seinen Romanen ?Das Alphabethaus?, ?Das Washington Dekret? und ?TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern? stürmt er die internationalen Bestsellerlisten. Seine vielfach preisgekrönten Bücher erscheinen in über 40 Ländern und werden mehrfach verfilmt.

Produktinformationen

    Größe: 1363kBytes
    Reihe (Teil): Carl Mørck - Department Q Bd.6
    Herausgeber: DTV
    Untertitel: Der sechste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 640
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783423426978
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Verheißung Der Grenzenlose

1

Dienstag, 29 . April 2014

"Hey Carl, wach auf. Telefon. Das klingelt jetzt schon seit einer Ewigkeit."

Schläfrig hob Carl den Blick. Seit wann trug Assad denn gelbe Tarnkleidung? Heute früh war der Overall doch noch weiß gewesen und der Lockenkopf schwarz! Sollte sein Kollege tatsächlich begonnen haben, Farbe an die Wände zu schmieren?

"Jetzt hast du mich mitten aus einem komplizierten Gedankengang gerissen." Unwillig nahm Carl die Beine vom Schreibtisch.

"Oh, entschuldige bitte!" Lachfältchen machten sich zwischen Assads Bartstoppeln breit. Warum zum Teufel versprühten seine Augen so viel Schalk? Spielte da vielleicht ein Hauch von Ironie mit?

"Carl, ich weiß ja, dass es gestern Abend spät war bei dir", fuhr Assad fort. "Aber wenn du das Telefon die ganze Zeit klingeln lässt, dreht uns Rose durch. Also: Nimm doch bitte das nächste Mal ab."

Durchs Kellerfenster fiel grelles Licht. Hm, ein wenig Zigarettenrauch könnte das dämpfen, dachte Carl und griff nach der Packung. Im selben Moment setzte das Telefonklingeln wieder ein.

Assad deutete vielsagend auf den Apparat und verdrückte sich. Das artete wirklich langsam in Bevormundung aus.

"Ja, Mørck", knurrte er, den Hörer noch in der ausgestreckten Hand.

"Hallo?", das klang eher wie eine Frage am anderen Ende der Leitung.

Lustlos hielt Carl sich den Hörer vor den Mund. "Mit wem spreche ich?"

"Ist da Carl Mørck?" Die Stimme sprach mit dem singenden Akzent der Bornholmer. Nicht gerade ein dänischer Dialekt, von dem Carl weiche Knie bekam. Eher schlechtes Schwedisch voller grammatikalischer Missverständnisse. Zu nichts zu gebrauchen - außer vielleicht auf diesem winzigen Eiland.

"Ja, hier ist Carl Mørck. Sagte ich das nicht gerade?"

Am anderen Ende hörte er ein Seufzen. Klang das jetzt irgendwie erleichtert?

"Du sprichst mit Christian Habersaat. Wir sind uns vor Ewigkeiten mal begegnet, aber daran erinnerst du dich bestimmt nicht."

Habersaat?, dachte er. Auf Bornholm?

"Doch, äh, das war ..."

"Das war vor Jahren, auf der Wache in Nexø, ich hatte gerade Dienst, als du mit einem Vorgesetzten kamst, um einen Inhaftierten abzuholen und nach Kopenhagen zu bringen."

Carl zermarterte sich das Gehirn. An den Gefangenentransport erinnerte er sich gut, aber ein Kollege namens Habersaat?

"Ach ja, damals ..." Er griff nach den Zigaretten.

"Entschuldige, dass ich dich störe. Hast du einen Moment Zeit? Ich habe von dem schwierigen Fall im Zirkus Bellahøj gelesen, den ihr gerade abgeschlossen habt. Kompliment. Aber: Ist das nicht frustrierend, wenn sich der Täter das Leben nimmt, ehe er vor Gericht gestellt wird?"

Carl zuckte die Achseln. Rose hatte sich geärgert, aber ihm war es mit Verlaub scheißegal. Ein Arschloch weniger, um das man sich kümmern musste.

"Der Fall ist ja wohl nicht der Grund deines Anrufs, oder?" Er steckte sich eine Zigarette an und legte den Kopf in den Nacken. Es war erst halb zwei, ein bisschen zu früh, um die Tagesration aufgebraucht zu haben. Vielleicht sollte er die Ration heraufsetzen.

"Doch, also ja und nein. Ich rufe wegen des Zirkus-Falls an und wegen all der anderen, die ihr in den letzten Jahren aufgeklärt habt. Sehr beeindruckend. Ich bin, wie gesagt, bei der Bornholmer Polizei und sitze derzeit in Rønne. Aber morgen werde ich pensioniert, Gott sei Dank." Sein Lachen klang angestrengt. "Die Zeiten haben sich geändert, und da ist es nicht mehr so spannend, ich zu sein. Na ja, so geht es uns wohl allen. Noch vor zehn Jahren, da wusste ich über alles, aber wirklich alles Bescheid, was auf der Insel, vor allem an der Ostküste, passierte. Tja, und deshalb rufe ich auch an."

Carl ließ den Kopf auf die Brust sinken. Falls der Mann die Absicht hatte, ihnen einen Fall zuzuschustern, dann musste dem sofort ein Riegel v

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