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Vicky Bliss und die Hand des Pharaos - Der fünfte Fall Kriminalroman von Peters, Elizabeth (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Vicky Bliss und die Hand des Pharaos - Der fünfte Fall

Der Kunsträuber und die Meisterdetektivin: Der Kriminalroman »Vicky Bliss und die Hand des Pharaos« von Elizabeth Peters als eBook bei dotbooks. Ein aufsehenerregender Kunstraub - und nur eine, die den Fall lösen kann ... Als die überaus wertvolle Mumie von Tutanchamun aus einem ägyptischen Museum gestohlen wird, gerät die Kunstexpertin Vicky Bliss zwischen die Fronten: Einziger Verdächtiger ist ihr Freund John - schließlich hat der gefährliche Charmeur einen Ruf als meisterhafter Kunstdieb. Die Beschreibung des Täters passt genau auf ihn - aber trotzdem ist Vicky von seiner Unschuld überzeugt. Sie reist ins Land der Pyramiden und Pharaonen, um sie auch zu beweisen. Es ist der Auftakt einer atemlosen Jagd nach dem wahren Täter - doch er scheint Vicky besser zu kennen, als sie glaubt ... »Eine großartige Erzählerin!« Mary Higgins Clark Jetzt als eBook kaufen und genießen: Das Krimi-Highlight »Vicky Bliss und der versunkene Schatz« von Elizabeth Peters - das spannende Finale der Bestseller-Reihe um die Kunsthistorikerin mit dem Gespür für mörderische Fälle. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Hinter der US-amerikanischen Bestsellerautorin Elizabeth Peters steht Barbara Louise Gross Mertz (1927--2013), die auch unter dem Pseudonym Barbara Michaels erfolgreich Krimis und Thriller schrieb. Die Autorin promovierte an der University of Chicago in Ägyptologie. So haben auch ihre über 20 Kriminalromane, für die sie zahlreiche Preise gewann, meist einen historischen Hintergrund. Die Kriminalromanreihe von Elizabeth Peters bei dotbooks umfasst: »Der siebte Sünder« »Der letzte Maskenball« »Ein preisgekrönter Mord« »Ein todsicherer Bestseller« Ebenfalls bei dotbooks erscheint ihre Krimireihe über die abgebrühte Meisterdetektivin Vicky Bliss: »Vicky Bliss und der geheimnisvolle Schrein« »Vicky Bliss und die Straße der fünf Monde« »Vicky Bliss und der blutrote Schatten« »Vicky Bliss und der versunkene Schatz« »Vicky Bliss und die Hand des Pharaos«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 386
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482283
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2222 kBytes
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Vicky Bliss und die Hand des Pharaos - Der fünfte Fall

Kapitel 2

Johns einzige Reaktion bestand in einer hochgezogenen Augenbraue. Er hatte es kommen sehen. Ich hatte das Gefühl, er wünschte, er wäre selbst darauf gekommen, so eine Nummer durchzuziehen.

»Aber wieso?«, fragte ich. »Warum um Himmels willen würde irgendjemand eine ausgeleierte, vertrocknete alte Leiche klauen?«

»Dazu kommen wir später«, sagte John. »Das Wichtigste zuerst. Wer weiß noch davon, Feisal?«

»Du meinst, wer weiß, dass er verschwunden ist? Nur Ali und ich. Wir haben alles wieder in Ordnung gebracht. Genau genommen kann ich nicht einmal sicher sein, ob seine Beine nicht noch da waren, so weit konnte ich nicht unter die Platte greifen, aber ...«

»Igitt«, sagte ich.

»Wir können davon ausgehen, dass sie auch diesen Teil mitgenommen haben, wenn der Rest fehlt«, sagte John. »Sie hatten jede Menge Zeit. Wird Ali den Mund halten?«

Feisal lachte bitter. »Das wird er allerdings. Er würde ganz sicher seinen Job verlieren und wahrscheinlich sogar im Gefängnis landen - in der Zelle neben mir.«

»Jetzt komm schon«, protestierte ich. »Es war nicht deine Schuld. Du warst ja nicht einmal da.«

»Das Supreme Council wird einen Sündenbock benötigen, und es ist in meinem Zuständigkeitsbereich geschehen. Mein Gott, Vicky, Tutanchamun ist ein Symbol, eine Legende, ein einzigartiger historischer Schatz. Die Medien werden durchdrehen. Sie werden in den Late-Night-Shows Witze darüber machen, wir werden von jedem Museum und jeder wissenschaftlichen Abteilung weltweit kritisiert werden. Sie werden alle sagen: Ägypten hat ja Nerven; erst zu fordern, dass wir ihnen ihre Kunstschätze zurückgeben, wenn sie dann ein paar Betrüger mit dem berühmtesten Pharao der Welt einfach auf und davon marschieren lassen!«

»Hmmm.« John rieb sich das Kinn. »Ich fürchte, da hast du recht. Es wäre ganz schön peinlich für die Regierung.«

»Peinlich!« Feisal warf die Hände in die Luft. »Peinlich ist, wenn man der Frau des Botschafters sein Getränk in den Schoß kippt. Das hier ist beschämend, entehrend, Köpfe werden rollen. Aber wenn ich ihn wiederbeschaffen könnte ...« Er wandte sich an John; seine langen, geschmeidigen Hände vollführten eine bittende Geste.

Ihn, nicht sie, dachte ich. Er sprach die ganze Zeit über diese zerkrümelte Mumie, als wäre sie ein lebendiger Mensch. Na ja, immerhin hatte sie - er - gelebt, vor langer Zeit. Er war kein lebloser Gegenstand wie ein Sarg oder eine Statue, sondern ein Mensch gewesen, ein Herrscher, unglaublich gut konserviert, und das für eine unglaublich lange Zeit. Ich begann eine Ahnung davon zu bekommen, warum Feisal solche Panik empfand. Man musste sich nur vorstellen, dass jemand die Gebeine Georg Washingtons stähle - und der war erst seit zweihundert Jahren tot.

»Wir werden dir helfen, wenn wir können«, sagte ich, wobei ich mich fragte, wie wir das anstellen sollten.

»Du hast es nicht verstanden, Vicky«, sagte John. Er lehnte sich zurück und legte die Fußgelenke über Kreuz, ganz gelassen. »Du glaubst, ich stecke dahinter, Feisal. Deswegen bist du hergeeilt, um mich zu bitten, sie ...«

»Ihn.«

»Entschuldigung ... ihn zurückzugeben.«

»Ihn bitte zurückzugeben.«

»Meine Güte, Feisal«, sagte ich. »Das ist doch verrückt.«

»Nicht unbedingt«, sagte John nachdenklich. »Es wäre durchaus etwas, was ich in jüngeren und wilderen Jahren hätte getan haben können, schon allein der Herausforderung wegen. Die Operation war gut geplant. Sie haben einen Zeitpunkt gewählt, zu dem du anderswo warst, sie haben bis spät am Tag gewartet, wenn die Wärter müde sind und nach Hause wollen, sie sind schnell gewesen und mit arroganter Autorität aufgetreten. Dein Freund Ali sah keine Möglichkeit, sie aufzuhalten. Wahrscheinlich war es sogar sein Glück, dass er es nicht versucht hat. Die Sache mit den Typen in den schwarzen Uniformen gefällt mir gar nicht.« John brütete

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