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Vier Kriminalromane: August-Morde 2017 von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Vier Kriminalromane: August-Morde 2017

Kriminalromane der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Dieses Buch enthält folgende Krimis: Horst Bieber: Alte Freundin braucht Hilfe Alfred Bekker: Tot und blond A.F. Morland: Eingemauert bei lebendigem Leib A.F. Morland: Henker in eigener Sache Horst Bieber gewann den deutschen Krimi-Preis. A.F.Morland erfand den Dämonenhasser Tony Ballard. Seine Romane haben über die Jahrzehnte eine Millionenauflage erreicht. Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 621
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743828247
    Verlag: BookRix
    Größe: 922 kBytes
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Vier Kriminalromane: August-Morde 2017

Mittwoch , 11. Juni

Der Chef hatte schlechte Laune, alle hatten es ihm schon angesehen, als er zur Morgenbesprechung in das Konferenz-Zimmer kam. Seine Haare standen wild vom Kopf ab. "Mal herhören!", schnarrte er, "ich habe schlechte Nachrichten für euch. Kollege Rotter ist heute nacht gestorben."

"Scheiße!" - "Verdammt, das gibt's doch nicht!" - "Um Himmels willen!" - "Die armen Kinder!" - Rotter hatte ein Zwillingspärchen, das in diesem Jahr eingeschult worden war.- "Die arme Frau!"

"Ja", sagte der Chef bissig, "Das war die erste Katastrophenmeldung. Die zweite ergibt sich logisch daraus. Die Vandenburg hatte wohl Recht mit ihrer Behauptung gegenüber dem Journalisten, es gebe hier bei uns einen Maulwurf."

"Halt mal", unterbrach Rudi Herzog seinen Chef energisch und trat einen Schritt vor. "Wie heißt die Zeugin? Vandenburg?"

Paul Fichte nickte.

"Und wie mit Vornamen?"

"Isa."

"Weißt du zufällig auch, wo sie geboren ist?"

"In Mainz-Kastel, so viel ich weiß. Warum fragst du?"

"Ich bin in Mainz-Kastel mit einer Isa Vandenburg in die Grundschule gegangen. Oder hieß das damals noch Volksschule? So häufig ist der Name Vandenburg ja nun nicht, der Vorname Isa auch nicht."

"Nee", sagte der Chef gedehnt. "Rudi, wir reden gleich mal unter vier Augen, einverstanden?"

Rudi Herzog brummte zustimmend und trat in die zweite Reihe zurück. Das gehörte mit zum Schlimmsten, wenn man einen Maulwurf in den eigenen Reihen befürchten musste. Man durfte keinem mehr rückhaltlos vertrauen und musste den Kreis der Mitwisser, bei wichtigen und unwichtigen Einzelheiten, so klein wie möglich halten. Die sieben Kollegen und drei Kolleginnen, die zur Zeit in dieser Gruppe Zeugenschutz arbeiteten, kannten diese Vorsichtsmaßnahmen; keiner liebte sie, aber alle beachteten sie. Der Kollege Rotter könnte vielleicht noch leben, wenn geheim geblieben wäre, wo er sich mit der Zeugin Isa Vandenburg versteckt gehalten hatte. Aber so war gestern Abend das abgelegene Haus im Lesterwald mit Maschinenpistolen und Leuchtspurmunition angegriffen worden. Rotter hatte es dabei mit einem Streifschuss bös erwischt, der ihn sofort außer Gefecht setzte. Die Zeugin Vandenburg konnte später aus dem brennenden Haus fliehen, aber als die von ihr alarmierten Kollegen plus Feuerwehr eintrafen, stand der ganze Bau schon in hellen Flammen. Rotter, der halb drinnen, halb draußen an der Haustür lag, lebte zwar noch, als man ihn bergen konnte, aber die Kugel, der Blutverlust, die Flammen und die eingeatmeten Rauchgase hatten ihm zu stark zugesetzt. Er war heute nacht auf einer Intensiv-Station seinen Verletzungen erlegen. Alle schauten zum Chef hoch, aber der schwieg eisern. Keine Silbe darüber, wo die Zeugin im Moment untergebracht war, kein Wort darüber, ob sie noch lebte, schwer oder nur leicht oder gar nicht verletzt war.

"Wie steht es mit unseren anderen Fällen? Neuigkeiten?"

"Vielleicht", meldete sich der Kollege Anders zu Wort. "Ich habe gestern gegen 23 Uhr wieder diesen merkwürdigen kleinen Mann mit dem riesigen Köter gesehen. Er stand an der Ecke und wartete wohl auf etwas."

"Was dann auch gekommen ist?", wollte der Chef nach einer langen Pause wissen.

"Nein. Gegen Mitternacht ist er mit seinem Hund abgezogen."

"Hm." Paul Fichte sagte nichts weiter. Immerhin war der Kollege Anders so vernünftig gewesen, nicht auf eigene Faust den Eckensteher zu kontrollieren, andererseits aber auch nicht fantasievoll oder selbstbewusst genug, die ganze Truppe zu alarmieren. "Na schön. Sonst noch was?"

"Ja, ich möchte mich beschweren", antwortete der Kollege Albert Heimerich laut. "Mir ist gestern nacht schon wieder eine Infrarot-Kamera verreckt, natürlich genau in dem Moment, als ich dieses Pärchen knipsen wollte, das schon seit Tagen um das Haus herumschleicht. Können Sie denen in der Werkstatt nicht mal Dampf machen, entweder die Geräte besser in Sch

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