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Vindicata - Strafe muss sein! von Bach, Isabella (eBook)

  • Verlag: ABW Wissenschaftsverlag GmbH
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Vindicata - Strafe muss sein!

VINDICTA - Deutschlands Antwort auf "Shades of Grey"

Im SM-Studion Carpe Noctem geschieht ein Mord. Warum musste die junge Sklavia Kajira sterben? Für ihren Herrn Gabriel von Regenstein ist Mord die ultimative Dominanz. Kriminaloberrat Vogelsang sieht in der Domina Felicitas die Hauptverdächtige.

Die ehemalige Nonne Felicitas ist eine Frau mit vielen Facetten. Als professionelle Domina Lady Caprice beherrscht sie das Spiel um Macht und Kontrolle. Sie ist eine wahre Sadistin, eine Wütende, die Männer hasst und verachtet. Aber: Felicitas ist auch eine Suchende. Bedingungslose Liebe - das ist ihr Traum, ihre lebenslange Sehnsucht.

Eingebettet in die Lebensgeschichte dieser starken Frau ist eine mitreißende Krimihandlung. Sie bietet einem breiten Publikum Einblicke in die Parallelwelt des Sado-Masochismus.

VINDICTA - ein kirchenkritischer Kriminalroman.

Produktinformationen

    Größe: 652kBytes
    Herausgeber: ABW Wissenschaftsverlag GmbH
    Untertitel: Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 240
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783864740961

Vindicata - Strafe muss sein!

1

Vor einer Woche:

Der Mann stand im grellen Lichtschein einer Taschenlampe, unsicher wie ein kleiner Junge am ersten Schultag.

Rammstein hämmerte und kreischte aus zwei Lautsprecherboxen.

Felicitas Heyn alias Lady Caprice leuchtete die nackte Gestalt in der Zimmertür bis in die letzte Pore aus, betrachtete die zugekniffenen Augen.

Der Mann kreuzte die Hände über seinem Geschlecht.

Die Domina saß auf einem hohen Sessel am anderen Ende des Raumes, schwarzes Leder auf schwarzem Samt. Die Beine der Five-Pocket-Nappalederhose lässig gespreizt, genoss sie das Schauspiel. Auf ihrem herzförmigen Gesicht spiegelte sich Verachtung. Sie erkannte über fünf Meter Entfernung, wie das Spielobjekt vor Aufregung zitterte. Sie hatte ihn von der Dusche ohne Bademantel über den Flur des SM-Studios Carpe Noctem gehen lassen: Die erste Prüfung.

Sie klickte auf die Fernbedienung. Die Musik erstarb.

Der Mann schüttelte seinen Kopf.

Lady Caprice hob das Kinn und strich sich durch ihr weißblondes, fedrig geschnittenes Haar. Es reichte im Nacken bis zum Beginn ihrer Schulterblätter. Der Ausschnitt ihres Leder-T-Shirts war moderat. Auf einen einengenden BH hatte sie verzichtet. Sie beobachtete amüsiert, wie die plötzliche Stille den Gast irritierte.

Okay, Willi, dann wollen wir mal sehen, ob du zum Sklaven taugst. Sie wäre wegen der Doppeldeutigkeit des Namens beinahe in ein unpassendes Kleinmädchengekicher ausgebrochen. Der Spitzname für Penis in der englischen Sprache war unfreiwillig komisch. Aber sie beherrschte sich, wollte unter keinen Umständen eine menschliche Regung zeigen. Das fiel ihr nicht leicht, denn ihre Spezialität waren verbale Erniedrigungen, bei denen sie sich prächtig amüsierte. Sie demütigte Männer mit Vorliebe auf dem schmalen Grat zwischen unnachgiebiger Grausamkeit und Situationskomik. In ihren Sessions gefiel sie sich in der Rolle des bösartigen Kobolds. Sie war eine Spaßmacherin, vordergründig, hinterlistig - je nach Laune. Trotzdem unterdrückte Lady Caprice das Grinsen, das sich auf ihrem Gesicht breitmachen wollte. Macht lächelt nicht. Sie legte die lederbehandschuhten Finger um den Kettengriff und schwang die Kutscherpeitsche durch die Luft. "Tür zu!"

Das Spielobjekt zuckte unter dem Knall zusammen, schloss eilfertig die Zimmertür.

"Jeder meiner Befehle wird mit einem Ja, Herrin! quittiert." Lady Caprice wusste, dass ihre dunkle Stimme trotz der Härte eine Wärme barg, die jeden in einen Bann zog.

Willi verbeugte sich. "Ja klar, mach ich!"

"Wie heißt das?"

"Ja, Herrin!"

"Einen Schritt nach vorne! Arschbacken zusammenkneifen! Hände neben den Körper!"

Er setzte einen Fuß vor den anderen, zögerte.

Unwillig beugte Lady Caprice ihren knabenhaften Körper nach vorne. Die Peitsche schnitt erneut durch die Luft. "Wird's bald, du professionelle Null, oder soll ich dir deine Eier hoch bis zu den Ohren ziehen?"

Er riss seine Augen weit auf, stand stramm. "Ja, Herrin!"

Lady Caprice sah mit Genugtuung, wie sich Schweißtropfen auf seiner Stirn bildeten. Sie fixierte den großen Mann verächtlich. Seine Haut zeigte die Bleiche von Fischgräten.

Der neue Gast hatte im Vorgespräch unfroh gelacht. "Tausende von Angestellten tanzen nach meiner Pfeife. Trotzdem ist da eine Leere in mir." Seine Hand nestelte nervös am Seidenschlips.

Lady Caprice verstand. "Ist das heute dein erstes Mal?"

Er nickte.

Sie las in seinen wässrig grauen Augen Resignation und hob aufmunternd eine Hand. "Lass' mich raten: Du hast es satt und willst nicht immer stark sein; aber Frauchen ist eine Dame. Sie könnte dir deine Neigungen niemals verzeihen."

Er nickte verzweifelt. "Das wäre das Ende unserer Ehe. Ich liebe meine Frau.

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