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Wölfe und Schafe von Kellerman, Jonathan (eBook)

  • Erschienen: 11.08.2014
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
7,99 €
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Online verfügbar

Wölfe und Schafe

Die Kultserie um Alex Delaware jetzt komplett im E-Book erhältlich.

Als die bekannte Psychologin und Autorin Hope Devane mit drei Messerstichen ermordet in einer Seitenstraße von Los Angeles gefunden wird, bittet die Polizei den Kriminalpsychologen Alex Delaware um Hilfe. Dieser stellt Nachforschungen über das Leben der schönen und erfolgreichen Professorin an und stößt dabei auf ein dichtes Netz aus Manipulation, Gewalt und sexueller Obsession. Schließlich macht Delaware eine entscheidende Entdeckung: Die Anordnung der Messerstiche ist eine Botschaft für den, der sie lesen kann ...

Jonathan Kellerman ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Kriminalautoren. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Kinderpsychologe. Seine Reihe mit dem Psychologen Dr. Alex Delaware ist berühmt für höchst einfühlsam entwickelte Figuren und eine raffinierte Handlung: Hochspannung von der ersten bis zur letzen Seite. Dafür ist er unter anderem mit dem 'Edgar Allan Poe Award', Amerikas bedeutendstem Krimipreis, ausgezeichnet worden. Er lebt mit seiner Frau Faye in Los Angeles.

Produktinformationen

    Größe: 1077kBytes
    Herausgeber: Goldmann
    Übersetzer: Übersetzung: Wasel, Ulrike
    Untertitel: Ein Alex-Delaware-Roman 11.
    Sprache: Deutsch
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    ISBN: 9783641135607
    Erschienen: 11.08.2014
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Wölfe und Schafe

3

Ed Gabelle, der im Bereich physiologische Psychologie forschte, war betont lässig in Bluejeans und Jeanshemd gekleidet, hatte dichtes graues Haar, einen kleinen Mund und eine weinerliche, eintönige Stimme, die mitunter einen leicht britischen Akzent annahm.

Es war kurz nach Mittag, und er kam gerade aus der Mensa. Sein verbindliches Begrüßungslächeln erstarb rasch, als ich ihn nach dem Ausschuss fragte.

"Für die Polizei, Alex?", sagte er bedauernd. "Wieso denn das?"

"Ich habe schon öfter für sie gearbeitet."

"Ach ja? Tja, tut mir leid, aber ich kann dir nicht helfen. Das Institut hatte damit nichts zu tun."

"Wer denn?"

"Na ja ... ich will mal so sagen, Hope war eine ziemliche Individualistin. Du weißt schon – nicht gerade kontaktfreudig."

"Keine Zeit für ihre Kollegen."

"Genau."

"Wie war ihr Verhältnis zu den Studenten?"

"Studenten?" Es klang wie ein Fremdwort. "Ich vermute, sie hatte welche. Also, war nett, dich zu sehen, Alex."

"Soll das heißen, der Ausschuss war allein ihr Projekt?", fragte ich.

Er fuhr sich mit der Zunge über die Lippen.

"Ed, was steckt dahinter?"

"Ich kann dir wirklich nicht mehr sagen. Du musst dich an höhere Stellen wenden."

"Zum Beispiel?"

"An den Dekan."

Als ich der Dekanatssekretärin telefonisch mein Anliegen vortrug, wurde sie ganz kleinlaut, beteuerte, sie würde zurückrufen, und legte auf, ohne sich meine Nummer geben zu lassen. Danach rief ich Milo an.

Er sagte: "Okay, dann kümmere ich mich selbst um den Dekan. Hope scheint also tatsächlich ein paar Leute mit diesem Ausschuss verärgert zu haben. Apropos verärgern. Ich habe die Nummer der Produktionsassistentin von der Mayhew-Show. Würdest du das für mich übernehmen, damit ich weiter Jagd auf Akademiker machen kann?"

"Klar", sagte ich.

"Sie heißt Suzette Band", sagte er und gab mir die Nummer. "Wahrscheinlich musst du ganz schön hartnäckig sein, um sie an die Strippe zu kriegen. Meinen Segen hast du."

Nach fünf Versuchen hatte ich Suzette endlich an den Apparat bekommen, aber ihre Stimme klang freundlich amüsiert.

"Die Polizei will mich sprechen?"

Mich als Detective auszugeben war mir einfacher erschienen, als meine wahre Rolle zu erklären, also fragte ich: "Erinnern Sie sich an Professor Hope Devane, die letztes Jahr in Ihrer Sendung war?"

"Natürlich. Eine schreckliche Geschichte. Ist ihr Mörder gefasst worden?"

"Noch nicht, Ms. Band. Aber vielleicht können Sie uns helfen. Bei der Sendung war noch ein anderer Gast, ein Mann namens Karl Neese. Und wir würden uns gern einmal mit ihm unterhalten."

"Aber – o nein, das kann doch nicht Ihr Ernst sein." Sie lachte. "Das ist ja zum Schreien. Nein, ich verstehe, dass Sie meinen – aber mit Karl sollten Sie nicht Ihre Zeit verschwenden. Karl ist nämlich ... Also, wir machen das so ... für unsere Sendung ... Karl ist ein ..."

"Berufsgast?"

"Hören Sie – eigentlich dürfte ich so was gar nicht sagen, aber ich möchte nicht, dass Sie das Ganze an die große Glocke hängen und die Show eine schlechte Publicity bekommt."

Ich hörte ein tiefes Seufzen am anderen Ende.

"Okay", sagte ich. "Er ist also daf&

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