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Weggewischt: Die sauberen Fälle der Privatdetektivin & Putzfrau Karo Rutkowsky Band 4 von Schulz, Gesine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Weggewischt: Die sauberen Fälle der Privatdetektivin & Putzfrau Karo Rutkowsky Band 4

Mörderisch gut und humorvoll erzählt: Entdecken Sie 'Weggewischt' von Gesine Schulz jetzt als eBook bei dotbooks. Ganz gleich, ob sie hinter Wollmäusen her ist, einen Mord aufklären soll oder zum Geburtstag verschenkt wird - Karo Rutkowsky, Privatdetektivin mit schwacher Auftragslage sowie erfolgreiche Putzfrau von Villen und Lofts, erledigt ihre Fälle mit Schwung. Nicht immer legal, aber gründlich! Als hätte Janet Evanovich eine Episode für 'Der Tatortreiniger' geschrieben. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Weggewischt' von Gesine Schulz. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Gesine Schulz wurde in Niedersachsen geboren und ist im Ruhrgebiet aufgewachsen. Weil sie Bücher mochte und die Welt sehen wollte, wurde sie Bibliothekarin und ging für mehr als zehn Jahre ins Ausland. Zurzeit lebt sie als Autorin überwiegend im Ruhrgebiet, ist aber auch gerne in Irland, wo ihr zweiter Schreibtisch steht. Gesine Schulz rief 2004 den "Internationalen Tag der Putzfrau" ins Leben, der seitdem am 8. November begangen wird. Die Website der Autorin: www.gesineschulz.com Bei dotbooks erscheint Gesine Schulz' Krimi-Reihe ... rund um Privatdetektivin Karo Rutkowsky, die folgende Bände umfasst: 'Ausgebadet' 'Abgekratzt' 'Abgebürstet' 'Weggewischt'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 70
    Erscheinungsdatum: 26.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958242159
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1133kBytes
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Weggewischt: Die sauberen Fälle der Privatdetektivin & Putzfrau Karo Rutkowsky Band 4

Greiffenstein junior

Es war einfach nichts los. Karo saß in ihrem Büro und spitzte Bleistifte zu gefährlicher Schärfe. Gestern hatte sie sogar Staub gewischt.

Letzte Woche hatte sie zwar den Taschendieb gefasst, der in letzter Zeit einige Besucher der Lichtburg um Portemonnaies, Armbanduhren sowie ein zum Kondombehälter umfunktioniertes silbernes Zigarettenetui erleichtert hatte, aber finanziell war das für sie nicht sonderlich ergiebig gewesen. Die Miete für ihr Detektivbüro in dem alten Filmpalast war so niedrig, dass sie dem Kino kaum ihren normalen Stundenlohn berechnen konnte.

Heute morgen war ihr eine sehr lukrative neue Putzstelle angeboten worden. Als Privatdetektivin hatte sie in letzter Zeit nicht viel verdient. Wenn sie nicht bald einen neuen Auftrag bekam, würde ihr gar nichts anderes übrig bleiben, als neben ihren Villen im Essener Süden und dem Loft in Katernberg auch noch dies Penthouse in der Innenstadt zu putzen. Nicht einmal untreue Ehepartner wollten irgendjemanden beschattet haben.

Lag es an der Junihitze, die seit Wochen über dem Ruhrgebiet lastete? Gab es weniger Seitensprünge bei hohen Ozonwerten? Was auch immer. Letzte Chance: ihre E-Mail.

Karo schaltete den Ventilator ab, der wie die mitgemietete Büroeinrichtung aus den fünfziger Jahren stammte. Eine Etage tiefer, in der Film-Bar, winkte sie Giorgio, dem Barkeeper, zu. Er nickte. Er würde potentielle Kunden aufhalten oder ihnen zumindest, und notfalls unter Einsatz alkoholischer Mittel, ihre Telefonnummer abnehmen, so dass Karo sich bei ihnen melden konnte.

In der nahe gelegenen Stadtbibliothek waren alle Terminals mit Internetanschluss besetzt. Karo trat an die Informationstheke. "Ich hatte für jetzt einen PC-Platz gebucht."

Die Auskunftsbibliothekarin guckte sie streng an. "Karo, ich wünschte, du würdest das nicht tun. Wenn die Chefin merkt, dass ich dich immer dazwischen schmuggle, bin ich meine Stelle bald los."

Monika Sydow, Diplom-Bibliothekarin und Karos beste Freundin, hangelte sich seit Jahren auf zeitlich begrenzten Stellen durch die Bibliotheken des Ruhrgebiets. Die jetzige Halbtagsstelle reichte kaum zum Leben, weshalb sie nebenbei und schwarz putzte und für Karo einsprang, wenn die detektivisch ganztags in Anspruch genommen war.

"Eine Reservierung für Platz drei", sagte Moni laut.

Karo verscheuchte den Studenten an Platz drei und rief ihre E-Mail auf. Zwölf neue Nachrichten, und alle von Privatissima! Das ließ hoffen. Karo hatte sich erst vor kurzem der Vereinigung für Privatdetektivinnen angeschlossen. Das Netzwerk trat gegen die Diskriminierung von Detektivinnen in dieser von Männern dominierten Branche ein, förderte den Informationsaustausch und setzte auf gegenseitige schwesterliche Hilfe.

Karo klickte sich durch die Briefe. Es war die übliche Mischung. Bitten um Expertenwissen ("Wer kann mir sagen, wie ich die Sozialversicherungsnummer eines US-Bürgers rausbekomme?"), frustrierte Ausbrüche einer Frau aus einer Stuttgarter Detektei mit einem extrem chauvinistischen Chef ("Gibt mir jemand von Euch ein Alibi? Dann ist er heute dran!"), Warnungen ("Aufträge der Lebensmittelkette Delikathyssen empfehle ich abzulehnen, nähere Infos bei mir erfragen"), Antworten auf frühere Fragen ("Ist völlig unmöglich, Marion. Diesen Diamantschliff gab es um 1860 noch gar nicht!") und Ersuchen um örtliche Recherchehilfen ("Sitze in Dresden - wer kann eine persönliche Befragung in St. Pauli übernehmen?").

Nur zwei Job-Angebote. Regine, Chefin einer großen Detektei in Berlin, suchte eine Detektivin über fünfzig, die an einer Busreise zu den Küchengärten Südwestenglands teilnehmen könnte ("... und keine Schwindeleien, Mädels, ich will die Geburtsurkunde sehen!"). Eine Sybille Meier suchte wegen einer Verletzung eine Kollegin, die bereit wäre, kurzfristig ihren Auftrag in einem Hotel zu übernehmen. ("Eine Woche Burghotel Greiffenstein, Kost und Logis, Benutzung v

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