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Wenn sich Himmel und Erde berühren von Saurbier, Hubertus (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Wenn sich Himmel und Erde berühren

Im Spannungsfeld zwischen moralischen Abgründen und edler Gesinnung entwickelt sich eine unglaubliche Geschichte. Es geschehen seltsame Morde. Tatzeugen erkennen den Mörder, doch dieser besitzt ein wasserdichtes Alibi. Eine junge, ehrgeizige Enthüllungsjournalistin wittert eine Erfolgsstory und begibt sich in eine gefährliche Nähe zu dem Menschen, den sie verdächtigt.

Nach erfüllenden zwanzig Jahren ärztlicher Leitung einer Klinik erlaubt mir der Ruhestand, meinen Hobbys mit Begeisterung zu folgen. Malen und Schreiben wurden zu einer fordernden und fördernden das Selbstwertgefühl stabilisierenden Leidenschaft.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 376
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743161207
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 370kBytes
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Wenn sich Himmel und Erde berühren

1

"Kommissariat Köln-Ehrenfeld, PKA Susanne Poth, was..."

"Schnell, kommen sie schnell", wurde sie von einer panisch frustierten Frauenstimme unterbrochen, "Banküberfall hier bei uns ... Kreissparkasse Subbelrather Straße 129. Im Büro unseres Filialleiters ist soeben geschossen worden. Hilfe, schnell, schnell." "Wie viele Täter, wissen Sie das?"

"Einer, ein Mann. Obwohl er eine Kapuze übergezogen hatte, konnte ich sein Gesicht sehen, ich glaube, ich habe ihn erkannt."

"Versuchen Sie Ruhe zu bewahren. Wir sind in ein paar Minuten bei ihnen.

"Die Kollegen hatten über die Sprechanlage mitgehört.

Hauptkommissar Kötter war aufgesprungen, riss seine unverzichtbare 'antike' Lederjacke von der Stuhllehne und stürzte hinaus. "Wimmer, Matuscheck, ihr kommt mit!"

Mit Blaulicht, Martinshorn und sich durchdrehenden Reifen schoss der Einsatzwagen davon. "Wimmer, fordere Verstärkung an."

Eine Vollbremsung brachte wenige Minuten nach dem Eingang des Notrufes den Wagen unmittelbar vor dem Haupteingang der Sparkasse zum Stehen.

Noch bevor die drei Kripobeamten das Fahrzeug verlassen hatten, sahen sie, dass ein junger Mann durch die Drehtür des Haupteinganges herauswankte und sich Halt suchend an eine Glaswand lehnte. Aus seinem blassen Gesicht starrte er die herbeistürmenden Männer mit schreckgeweiteten Augen an.

"Hauptkommissar Kötter, meine Kollegen. Können Sie uns sagen, was da drinnen los ist?"

Der junge Mann versuchte, Haltung anzunehmen: "Sie kommen zu spät. Der Kerl ist abgehauen."

Als in diesem Moment der Rettungswagen auftauchte, stöhnte er:

"Ich hatte die Rettung angerufen. Aber ich glaube, da ist nichts mehr zu machen. Das Schwein hat unseren Chef einfach abgeknallt."

"Auto, Motorrad, Fahrrad oder zu Fuß ... in welche Richtung?" bedrängte Kötter den jungen Mann, "nun sagen Sie schon!"

"Ich weiß es nicht. Als ich mich eben rauswagte, kamen sie an. Von dem Typ habe ich nichts mehr gesehen."

"Matuscheck, du sorgst dafür, dass keiner die Bank verlässt, die Angestellten und auch die Kunden nicht."

Kötter stürmte in die Schalterhalle. Eine ängstliche Kundin wies wortlos auf die offen stehende Tür eines hell erleuchteten Raumes. Sie verbarg ihr Gesicht hinter beiden Händen und schüttelte immer wieder den Kopf.

"Darf ich fragen, wer Sie sind", wandte sich Kötter an die beiden verzweifelt und erschöpft wirkenden Männer, die zu beiden Seiten des am Boden Liegenden knieten.

"Wir sind Angestellte der Bank".

Beide rappelten sich auf.

"Ich bin Wilhelm Winter und mein Kollege Axel Bender. Wir hörten den Schuss und sahen, wie ein Mann mit Kapuze ganz gemächlich das Büro unseres Chefs verließ. Der schien überhaupt keine Eile zu haben. Als der Kerl dann durch den Haupteingang verschwunden war, sind wir direkt hierher.

Das, was wir befürchtet hatten, war eingetroffen. Wir sahen den Chef hier auf dem Rücken liegen und dann das viele Blut da in der Herzgegend. Da war kein Puls und keine Atmung mehr. Furchtbar, die starren Augen. Wir haben versucht, ihn wiederzubeleben, aber keine Chance."

Kötter wandte sich an seine Kollegen Wimmer und Matuscheck. "Seht zu, dass ihr so schnell wie möglich eine brauchbare Täterbeschreibung bekommt und bittet die Kollegen, die jetzt hoffentlich bald eintreffen, in der näheren Umgebung nach diesem Typ Ausschau zu halten."

"Ja, Chef', antwortete Wimmer, "bei der Spurensicherung habe ich schon angerufen und die Staatsanwaltschaft ist auch informiert."

"Und ich", brummelte Kötter vor sich hin, "werde mir jetzt als erstes die Frau vornehmen, die den Überfall gemeldet hat."

Er schaute sich im Schalterraum um.

"Ich bin Hauptkommissar Kötter", machte er laut auf sich aufmerksam, "ich leite diesen Einsatz hier. Wer von ihnen hat uns vorhin angerufen?"

Eine kleine, unscheinbare Frau Anfang fünfzig erhob sich von ihrem Schreib

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