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Wie der Tod so spielt Roman von Buscha, Angelika (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Wie der Tod so spielt

'Eine hochamüsante Krimikomödie: Auch Mörder sind nur Frauen.' (NDR): 'Wie der Tod so spielt' von Angelika Buscha jetzt als eBook bei dotbooks. 'Du musst sofort herkommen. Ich hab' Herb umgebracht.' Als Irmi mitten in der Nacht diese Sätze aus dem Mund ihrer Freundin hört, ist sie sofort hellwach. Für sie steht fest: Natürlich muss sie Ira helfen. Schließlich war es Notwehr. Gemeinsam verarbeiten sie den verschiedenen Ehemann zu Dackelfutter. Was als einmaliger privater Ausrutscher begann, entwickelt sich bald zu einer florierenden Geschäftsidee. Denn es gibt erstaunlich viele Frauen, die gerne die fetten Milliönchen ihrer Ehemänner hätten oder einfach nur auf Rache für ein verkorkstes Eheleben sinnen. Alles läuft wie geschmiert - bis Irmi den Auftrag erhält, Dr. Jürgen Kowalski ins Jenseits zu befördern, ihren neuesten Lover ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Wie der Tod so spielt' von Angelika Buscha. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Bevor Angelika Buscha Krimi-Komödien schrieb, arbeitete sie als Journalistin für diverse Magazine. Sie lebt in Hamburg. Bei dotbooks erschienen bereits Angelika Buschas Romane 'Wie der Tod so spielt' und 'Mein Mann, der Liebhaber und der Tote im Garten'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 471
    Erscheinungsdatum: 27.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958243088
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 461kBytes
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Wie der Tod so spielt

Kapitel 1

Okay, ich sitze im Knast, genauer in U-Haft. Mein Anwalt sagt, ich bekäme lebenslänglich. Im Klartext heißt das fünfundzwanzig Jahre. Bei guter Führung werden es vielleicht fünfzehn. Macht 5475 Tage. Ich sitze gerade sieben.

Dabei saß ich noch vor ein paar Wochen im Pasalino, einem heruntergekommenen Szene-Lokal, in dem sich alles trifft, was in Hamburg keinen Namen mehr hat oder nie einen hatte, aber es nicht merkt. Zumindest ist im Pasalino immer sehr viel Geld versammelt, meist gepaart mit einer gewissen Großzügigkeit.

Wir trafen uns dort jeden Freitagabend. Wir, das sind meine Freundinnen Hannah und Ira - und selbstverständlich ich. Gewöhnlich landeten wir bei der Spezies "begehrter Hamburger Junggeselle". Mittvierziger, die entweder nie verheiratet waren oder es seit zwanzig Jahren sind und sich aus Gründen, die außer ihren Steuerberatern kein Mensch versteht, nicht scheiden lassen wollen.

Ein paar Geschiedene gibt es natürlich immer. Aber die kann man getrost abhaken, denn ihre Scheidungen liefen zwar mit den besten Anwälten der Stadt, trotzdem bezahlen sie jede Menge Unterhalt. Für die Wohnungen und Autos der Frauen, die gemeinsamen Kinder, meistens zwei, für die Putzfrau, den Klavierunterricht oder den Hockeyclub an der Alster. Ein vornehmes Ambiente für alleinerziehende Mütter, die sich an der Bar gepflegt betrinken, ohne vorwurfsvolle Blicke zu ernten, weil die Kinder unbeaufsichtigt sind. Denn während die Kleinen auf dem Rasen trainieren, lernt Mama an der Bar, dass Prosecco klasse, Champagner stilvoll, aber Tequila für das Wohlbefinden besser ist. Letzterer rast schneller ins Gehirn, was den Blick auf den Rest der Welt nicht zwangsweise schärft, aber durchaus freundlicher macht.

Josh zum Beispiel, fünfundvierzig, geschieden, weil seine Ex die Faxen dicke hatte von ihm und seinem Großenjungengetue, zwei Söhne, Vermögensberater und Makler, verdient mindestens zwei Millionen im Jahr und behält trotz des Unterhalts für die Verflossene und seine Kinder genügend über für sich, seinen Mercedes - und uns.

Josh war kurz nach seiner Scheidung mal mit Hannah liiert.

Hannah ist eine naturblonde Schönheit, halblange, glatte Haare, knochendürr, lange Beine, schmale Hüften. Sie zog vor sieben Jahren aus München zu uns an die Alster. Natürlich wegen eines Mannes, den sie exakt drei Wochen nach ihrer Ankunft wieder verließ. Scheidungsrichter hätten den Grund als "unüberbrückbare charakterliche Differenzen" klassifiziert. Nach Hannahs Meinung stank der Mann vor Geld und Geiz.

Drei Monate später turtelten Hannah und Josh miteinander, hielten Händchen, tauschten Komplimente aus - und an einem windigen Frühjahrsabend schleppte er sie zu seiner Baustelle. Rotklinker-Villa mit Riesengrundstück und Alsterlauf-Anbindung. Hamburgs Nobelgegend für die, aus denen etwas geworden ist. Von der Villa standen nur noch die Außenmauern. Drinnen lärmten die Handwerker, und Hannah und Josh gingen mit dem Architekten den Grundriss durch.

"Ich war drauf und dran, Josh zu bitten, er möge im Wintergarten einen ISDN-Anschluss legen, damit ich dort einen Computer aufstellen kann." 0-Ton Hannah. "Ich glaubte felsenfest, er würde mit mir zusammen in sein Traumhaus ziehen."

Das tat er aber nicht. Am Sonntagabend setzte er sie nach einem gelungenen Wochenendausflug an die Nordsee vor ihrer Wohnung ab, erinnerte sie daran, dass sie am Dienstag zusammen einen Esstisch für die Küche kaufen wollten, fuhr heim und meldete sich am Dienstag, um die Verabredung zu verschieben. Er müsse dringend für vier Tage nach Wismar und dort ein paar Objekte für potentielle Kunden besichtigen. In dieser Zeit rief er nicht an, und als Hannah auch am Wochenende darauf nichts hörte, rief sie am Montag in seiner Firma an, scheiterte aber bereits an der Sekretärin. Herr Johannsen hätte einen dringenden Termin und wäre nicht zu sprechen. Herr Johannsen war auch am Dienstag unabkömmlich mit

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