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Wo die Angst beginnt Thriller von Abbott, Rachel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.06.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Wo die Angst beginnt

Wer soll dir glauben, wenn der einzige Zeuge tot ist? Nach dem schrecklichen Tod von Marks erster Frau war es Evie, die ihn zurück ins Leben brachte. Die beiden sind verliebt, sie haben eine kleine Tochter und leben zusammen in Marks wunderschönem Haus am Meer. Alles wirkt perfekt. Doch ist es das wirklich? Plötzlich scheint Evie immer öfter kleine Unfälle zu haben, hat immer wieder Verletzungen und blaue Flecke. Ist Mark dafür verantwortlich? Evies Freunde beginnen, sich Sorgen zu machen. Und eines Nachts wird Sergeant Stephanie King zu dem Haus am Meer gerufen und entdeckt im Schlafzimmer zwei Körper in blutgetränkten Laken ... Rachel Abbott, geboren und aufgewachsen in Manchester, leitete viele Jahre als Systemanalytikerin ihre eigene kleine Softwarefirma. 2011 veröffentlichte sie ihren ersten Roman als Selfpublisherin und landete damit auf Anhieb einen Riesenerfolg. Seither führen ihre Romane regelmäßig die E-Book-Bestsellerlisten in Großbritannien und den USA an. Heute lebt Rachel Abbott abwechselnd in Italien und in ihrem Haus auf der Kanalinsel Alderney, wo sie auch ihre Romane schreibt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 18.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641236823
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: And so it begins
    Größe: 3696 kBytes
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Wo die Angst beginnt

Prolog

I

Auf diese Weise geht es dann also zu Ende.

Jetzt ist klar: Eine von uns muss sterben.

So mancher Tod ist unausweichlich. Andere Tode können verhindert werden. Und dann gibt es noch jene Tragödien, die aus sich heraus Fahrt aufnehmen. Wenn sie das erst tun, werden sie zusehends übermächtig und richten Schaden über Schaden an, führen zu Verlust um Verlust.

Ja. Es ist an der Zeit, das hier zu beenden.
II

Endlich war es still im Wagen. Stephanie hatte Jason zum Schweigen gebracht, indem sie ihm angedroht hatte, sie werde anhalten und ihn rauswerfen, wenn er nicht aufhöre zu quatschen. Dann könne er zu Fuß zum Bahnhof zurücklaufen. Nicht dass es eine angenehme Stille gewesen wäre. Stephanie krallte die Finger ums Lenkrad. Sie machte das Fenster einen Spaltbreit auf, um die stickige Luft rauszulassen, und atmete die feuchte Meeresluft ein. Sie roch leicht nach den Wellen, die tief unter ihnen gegen die Felsen schlugen.

Entspann dich, sagte die Stimme in ihrem Kopf. Das hier ist nicht wie letztes Mal.

"Sie glauben also, Sarge, es ist ein Fall von häuslicher Gewalt?", fragte Jason und platzte damit schon wieder in ihre Gedanken. "Ist die Gegend hier oben dafür nicht ein bisschen zu fein? Um Geld streiten die hier doch ganz bestimmt nicht."

Jason verschränkte die Arme, als wäre damit alles gesagt, und Stephanie hätte ihn am liebsten gefragt, ob er während seiner Ausbildung überhaupt jemals zugehört habe. Sie hasste es, mit Anfängern unterwegs zu sein, besonders wenn sie so voreingenommen und fehlinformiert waren wie dieser hier.

"Wir haben einen Notruf reingekriegt, und eine Frau hat um Hilfe geschrien - mehr wissen wir noch nicht. Die Leitung war gleich darauf tot. Laut der Sicherheitsfirma, die für das Anwesen zuständig ist, ist das da oben ein verdammtes Fort Knox, insofern eher unwahrscheinlich, dass es ein Raubüberfall war."

Stephanie wusste nur zu gut, was das bedeutete: dass die Frau vor jemandem beschützt werden musste, der ihr vertraut war.

"Der Sicherheitsdienst ist schon vor Ort, einer von denen lässt uns rein. Bald wissen wir Bescheid", sagte sie.

Viel zu bald. Sie war sich nicht sicher, ob sie überhaupt Bescheid wissen wollte.

Unter den Reifen knirschte der Kies, und sowie sich die Wolken verzogen, schien helles Mondlicht auf das Gestrüpp zu beiden Seiten des schmalen Zufahrtswegs. Sie bogen um eine Kurve, und vor ihnen erstreckte sich eine weiße Mauer - rund sechs Meter hoch und mit einer zweiflügeligen Holztür in der Mitte.

"Was ist das denn bitte?", murmelte Jason bei dem ungewöhnlichen Anblick.

"Die Rückseite des Hauses."

"Da gibt es ja gar keine Fenster. Warum baut sich denn irgendwer ein Haus ohne Fenster?"

"Warten Sie einfach, bis wir drin sind, Jason."

Aus dem Augenwinkel bemerkte sie, wie er den Kopf zu ihr drehte. "Dann kennen Sie das Haus?"

Stephanie nickte. Allerdings wollte sie nicht an ihren letzten Besuch erinnert werden und hoffte inständig, dass es diesmal nicht um etwas Ähnliches ging. Trotzdem, ein Notruf war nie ein gutes Zeichen, und dieses Haus - so schön es auch war - bescherte ihr eine Gänsehaut.

Sie hielt neben einem Fahrzeug an, auf dessen Seite das Logo der Sicherheitsfirma klebte. Ein dürrer Typ mit schlimmer Akne stieg aus.

Himmelherrgott, dachte sie, zwei Kinder zum Preis von einem.

"Sergeant Stephanie King", stellte sie sich vor. "Sie haben den Schlüssel?"

Der junge Mann nickte. "Gary Salter. Vom Sicherheitsdienst."

Wer hätte das wohl gedacht?

"Haben Sie schon geklingelt?", wollte sie wissen, und Garys Blick huschte nervös hin und her.

"Ich wusste nicht, ob ich sollte ..."

"Womöglich die richtige Entscheidung", erwiderte sie. "Wir wissen nicht, womit wir es zu tun haben, und allein wären Sie vielleicht ein Risiko eingegangen. Setzen Sie s

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