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Wo die Angst lauert Thriller von Hamann, Cordula (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Wo die Angst lauert

Du bist hilflos eingesperrt - allein mit einem Mörder? Der abgründige Thriller »Wo die Angst lauert« von Cordula Hamann jetzt als eBook bei dotbooks. Eine abgelegene Bergregion in Bayern. Nur knapp entgeht die junge Studentin Katja einer Lawine, während der Gefangenentransport hinter ihr den Berg hinabgerissen wird. Eine Polizistin kann schwer verletzt geborgen werden - doch von dem Serienmörder in ihrem Gewahrsam findet sich keine Spur. Wurde er unter den Schneemassen begraben ... oder konnte er entkommen? Das nahegelegene Dorf, in dem die beiden Frauen Zuflucht finden, wird von den Schneemassen von der Außenwelt abgeschnitten. Mit jedem Tag, der vergeht, wächst die Angst - dann wird die brutal zugerichtete Leiche einer Unbekannten gefunden. Versteckt sich der Killer also tatsächlich unter ihnen? Und wer wird sein nächstes Opfer? Beklemmend und atemberaubend spannend: ein mörderischer Wettlauf gegen die Zeit und einen Gegner, der den Opfern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der mitreißende Thriller »Wo die Angst lauert« von Cordula Hamann. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Cordula Hamann, geboren 1959 in Hannover, arbeitete nach einer juristischen Ausbildung lange als Unternehmerin im Immobilienbereich, bevor sie begann, Thriller zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Berlin und Spanien. Mehr Informationen über Cordula Hamann im Internet: www.cordulahamann.de Von dotbooks erscheinen von Cordula Hamann die Thriller: »Der Untergrund - Im Visier des Sandkartells« »Wo die Angst lauert« »Glasgesichter«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 340
    Erscheinungsdatum: 01.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482672
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2113 kBytes
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Wo die Angst lauert

+++ 14:32 UHR, A95 FAHRTRICHTUNG SÜD +++

Katja war müde. Schon halb drei, und sie war gerade einmal hinter München. Aber egal, wie spät es war, an der nächsten Raststätte würde sie halten. Sie brauchte unbedingt einen starken Kaffee. Ihre Freundin Miriam war ganz bequem mit dem Flugzeug nach Innsbruck geflogen und von dort mit einem Hotel-Shuttle abgeholt worden. Sie saß bestimmt bereits im gemütlichen Foyer, während Katja sich im vollgepackten Auto durch dieses Irrsinnswetter quälen musste.

Schon seit vierzehn Tagen hatten Miriam und sie regelmäßig die Berichte über die Schneeverhältnisse in Seefeld verfolgt und sich über die guten Aussichten gefreut. Aber mussten die weißen Flocken schon hier in Bayern in Massen vom Himmel fallen? Irgendwie beruhigend, dass ihr Jeep Vierradantrieb besaß, denn in spätestens zwei Stunden würde es stockdunkel und die Sicht noch schlechter sein.

Das Handy klingelte. Miriam, wer sonst? Markus, der mit dem gleichen Klingelton wie ihre beste Freundin eingespeichert war, rief ja leider nicht mehr an. Nie mehr. Allein der Gedanke an ihn reichte, dass sich ihre Wut einen, Weg suchte und wieder einmal bei Miriam landete.

»Hätte ich mir denken können. Du bist natürlich schon da. Die Besserverdiener können sich ja einen Flug leisten, während sich das Fußvolk mit dem Gepäck - übrigens auch deinen Taschen und Skiern - abquälen muss. Mich kotzt das gerade ziemlich an.«

»Ja, und es ist traumhaft hier, sage ich dir. Für das Geld! Riesengroßes Zimmer. Ach, ich freu mich so auf unseren Urlaub. Weißt du, wie irre der Schnee aussieht? Und wir morgen früh mittendrin, auf der Piste. Weißt du schon, wann du ankommen wirst?«

Wie immer traf sie Miriams uneingeschränkte Geduld und gute Laune wie ein Bumerang, der im Flug seine Farbe gewechselt hatte. »Ich komm hier irgendwie gar nicht voran. Es schneit wie verrückt«, sagte sie in sanfterem Ton.

»Wo bist du jetzt?«

»Keine Ahnung. Irgendwo auf der Höhe vom Starnberger See.«

»Dann hast du ja nur noch hundert Kilometer.«

»Juchhu. Ein Katzensprung.«

Aus dem Radio tönte das Signal für die Verkehrsnachrichten.

»Warte. Ich will mal hören.«

»LKW-Unfall auf der A95, zwischen Sindelsdorf und Murnau/Kochel. Acht Kilometer Stau in beiden Richtungen. Und das scheint wohl erst der Anfang zu sein«, verkündete der Sprecher, als hätte er gerade über die Stimmung zu Beginn des Oktoberfestes gesprochen.

»Na super. Hast du mitgehört?«, fragte Katja und dachte an die beiden liegen gebliebenen Fahrzeuge auf dem Standstreifen, die sie im Laufe der letzten halben Stunde passiert hatte. »Wenn der blöde Streudienst mal etwas schneller wäre, müsste so ein Unfall gar nicht erst passieren. Ich komm mir vor, als wäre ich mit einem Schlitten unterwegs. Richtige Schneeverwehungen sind das hier.«

Sie sah vor sich das Hinweisschild für die Raststätte Höhenrain West.

»Du Ärmste. Aber vielleicht hat sich der Stau schon aufgelöst, bevor du da bist.«

»Möglich, ich fahre nämlich jetzt erst mal von der Autobahn runter. Ich melde mich dann nachher wieder. Wärm meinen Sitzplatz an der Bar schon mal an.«

Vorsichtig lenkte Katja den Jeep über die Ausfahrt auf das Raststättengelände.

Der Kaffee hatte gutgetan, das Wetter tat es weniger. Der Himmel schien immer weiter herunterzukommen. Der Schnee war in Schneeregen übergegangen, und der Sturm peitschte ihn in ihr Gesicht. Bereits nach wenigen Metern hätte sie ihre Mütze auswringen können. Wie die übrigen Reisenden auf dem großen Parkplatz lief Katja mit dem Oberkörper leicht nach vorn gebeugt. Zwei Mädchen verließen vor ihr das Restaurant. Sie drehten sich um und liefen rückwärts gegen den Sturm. Katja sah ihre lachenden Gesichter und musste ebenfalls lächeln. Ein Mädchen schien das Duplikat des jeweils anderen. Mit ihren geschätzten 15 bis 16 Jahren waren sie längst dem Alter gleicher Kleidung entwachsen, alles andere

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