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Wyatt Earp 106 - Western Die Flanangans von Mark, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.08.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Wyatt Earp 106 - Western

'Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!' (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: 'Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.' Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war gegen halb neun, als sie die Stadt verließen. Sie ritten nach Nordwesten dem Lue Lon River entgegen. Jeder war mit seinen Gedanken beschäftigt. Würden sie am Fluß den Mann treffen, den die Banditen dort erwartet hatten? Und wer war der Mann? War es der große Boß der Galgenmänner? Wyatt Earp wagte nicht, daran zu glauben. Aber die Banditen hatten einen wichtigen Mann von der Grenze her erwartet. Und der mußte abgefangen werden. Wortlos ritt Doc Holliday neben dem Missourier Earp her. Da Wyatt die Wegrichtung kannte, kamen sie sehr schnell vorwärts.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 16.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740906382
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 359 kBytes
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Wyatt Earp 106 - Western

Es war gegen halb neun, als sie die Stadt verließen.

Sie ritten nach Nordwesten dem Lue Lon River entgegen. Jeder war mit seinen Gedanken beschäftigt. Würden sie am Fluß den Mann treffen, den die Banditen dort erwartet hatten? Und wer war der Mann? War es der große Boß der Galgenmänner?

Wyatt Earp wagte nicht, daran zu glauben. Aber die Banditen hatten einen wichtigen Mann von der Grenze her erwartet. Und der mußte abgefangen werden.

Wortlos ritt Doc Holliday neben dem Missourier Earp her.

Da Wyatt die Wegrichtung kannte, kamen sie sehr schnell vorwärts. Kurz vor halb elf erreichten sie den Fluß. Es war nicht nötig, daß sie ihn ganz hinaufritten bis zu jener Stelle, an der Wyatt mit den Banditen am Nachmittag zusammengeraten war.

Wenn der Reiter überhaupt kam, dann nahm er den Weg am linken Flußufer entlang und würde auch hier unten an dem Knick vorbeikommen, wo der Lue Lon River scharf nach Westen abbog und der Weg nach Martini geradeaus nach Süden führte.

Sie brachten die Pferde an das hier etwas tiefer gelegene Ufer und ließen sie abseits hinter Büschen stehen. Sie selbst blieben oben auf der Böschung, wo sie nach Norden sehen konnten.

Es war eine mondhelle Nacht. Zwar nahm der Mond schon ab, aber er warf doch noch ein bleiches, fahles Licht auf die Savanne.

Es war Anfang November, und die Nächte begannen auch in diesen Breiten schon empfindlich kühl zu werden.

Geduldig harrten die beiden Männer auf ihrem Posten aus.

Und ihre Geduld wurde nicht einmal auf eine allzulange Probe gestellt, denn plötzlich hob der Missourier den Kopf und lauschte angespannt.

"Ein Reiter", sagte er.

Der Spieler nickte. "Ja." Auch er hatte den Hufschlag jetzt gehört.

Sie gingen ein Stück am Ufer entlang und verbargen sich hinter einem Gebüsch, das ihnen den Blick nach vorn auf den Pfad freigab.

Es dauerte noch eine ganze Weile, bis der Reiter herangekommen war. Hufschlag hört man in der Nacht ja besonders gut und auch sehr weit.

Wer mochte es sein? Kannten sie ihn? War es einer der Banditen aus Nogales oder ein Mann aus Tombstone?

War es nur irgendein Bote? Oder war es wirklich ein Anführer - oder gar der Anführer der Graugesichter?

In gespannter Erwartung kauerten die beiden Dodger hinter dem Gebüsch und harrten des Reiters.

Dann kam er. Er saß auf einem schwarzen Pferd und schoß im scharfen Trab den Pfad hinunter am Ufer entlang.

Die beiden hatten ihn sofort erkannt. Wyatt wandte den Kopf zur Seite und sah in das kantige Gesicht des Spielers.

Fassungslosigkeit stand darin.

Dann war der Reiter heran. Er saß nach Indianerart im Sattel: ein wenig zurückgelehnt und beide Zügelleinen in der Linken. Die Rechte hing herunter. Jetzt, als er an dem Gebüsch vorüberschoß, zeichnete sich seine Silhouette scharf gegen den hellen Nachthimmel ab.

Die beiden rührten sich nicht.

Der Reiter war vorüber.

Noch Sekunden hockten die beiden hinter dem Gebüsch und starrten ihm nach.

Endlich richtete sich der Marshal auf. Seine Lippen waren fest zusammengepreßt und seine Augen jetzt sehr schmal geworden. Immer noch folgten ihre Blicke dem Mann, der jetzt schnell kleiner und kleiner wurde.

Auch der Georgier hatte sich erhoben.

Seine Lippen sprangen auseinander, und er spuckte die beiden Worte geradezu hervor: "Ike Clanton!"

Wyatt hatte die Hände in die Taschen geschoben.

"Ja, Ike Clanton."

Es war still. Das Geräusch des Hufschlags drang nur noch aus weiter Ferne an die Ohren der beiden Männer.

Er war also gekommen. Isaac Joseph Clanton aus dem Cochise County, der Rancher aus dem Tombstoner Land; der größte Bandenführer, den Amerika bis zu diesem Tage gekannt hatte.

Fassungslos standen die beiden Männer da. Sie hatten jeden erwartet, nur ihn nicht.

Er war also der Mann, der von den Galgenmännern erwartet wurde? Wyatt wollte es nic

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