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Wyatt Earp 153 - Western Er ist Billy the Kid! von Mark, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.09.2017
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Wyatt Earp 153 - Western

'Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!' (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: 'Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.' Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Er stieß die Schankhaustür so hart auf, daß sie hinten gegen die Wand prallte und das Glas in Scherben sprang. Mit hängenden Schultern stand er im Türrahmen, und sein Schatten fiel riesengroß auf die staubigen Dielen. Er war mittelgroß und hatte ein längliches Gesicht mit stark ausgeprägtem, schwerem Kinn, aufgeworfenen Lippen, einer breiten Nase und wässrigen grauen Augen, die aus diesem blassen Gesicht hervorzuquellen schienen. Es war ein ausdruckslos, gewöhnliches, ja, ein gemeines Gesicht. Unter der schmalen Krempe des hohen weichen Filzhutes, um den er ein schmieriges Stoffband gewickelt hatte, wucherte aschblondes struppiges Haar, das hinten bis in den Kragen seiner Jacke reichte. Er trug ein kragenloses graues Hemd, das über der Brust offenstand. Die dunkle Jacke vermochte seine Gestalt auch nicht wuchtiger erscheinen zu lassen, obgleich sie wenigstens zwei Nummern zu groß war. Ausgebeult waren die Taschen, und die Ellbogen mit Flecken besetzt. Seine Hose hingegen war eng und lief unten in die halbhohen Schäfte seiner hochhackigen Westernboots. Er hatte ein kurzläufiges Gewehr in der Rechten, und an der linken Seite im Halfter seines Waffengurts trug er einen Smith & Wesson-Revolver.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740921316
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 288 kBytes
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Wyatt Earp 153 - Western

Er stieß die Schankhaustür so hart auf, daß sie hinten gegen die Wand prallte und das Glas in Scherben sprang. Mit hängenden Schultern stand er im Türrahmen, und sein Schatten fiel riesengroß auf die staubigen Dielen.

Er war mittelgroß und hatte ein längliches Gesicht mit stark ausgeprägtem, schwerem Kinn, aufgeworfenen Lippen, einer breiten Nase und wässrigen grauen Augen, die aus diesem blassen Gesicht hervorzuquellen schienen. Es war ein ausdruckslos, gewöhnliches, ja, ein gemeines Gesicht. Unter der schmalen Krempe des hohen weichen Filzhutes, um den er ein schmieriges Stoffband gewickelt hatte, wucherte aschblondes struppiges Haar, das hinten bis in den Kragen seiner Jacke reichte. Er trug ein kragenloses graues Hemd, das über der Brust offenstand. Die dunkle Jacke vermochte seine Gestalt auch nicht wuchtiger erscheinen zu lassen, obgleich sie wenigstens zwei Nummern zu groß war. Ausgebeult waren die Taschen, und die Ellbogen mit Flecken besetzt. Seine Hose hingegen war eng und lief unten in die halbhohen Schäfte seiner hochhackigen Westernboots. Er hatte ein kurzläufiges Gewehr in der Rechten, und an der linken Seite im Halfter seines Waffengurts trug er einen Smith & Wesson-Revolver.

Jimmy Dryden, der vierunddreißig-jährige Salooner der Rio Grande Bar, kannte diesen Mann ebenso gut wie viele andere in diesem Lande. Obgleich inzwischen einige Jahre vergangen waren, hatte sich das Bild dieses Mannes nicht verändert. So hatte er ausgesehen, als er damals durch die alten Kistenholzstädte von Texas ritt und überall Angst und Schrecken verbreitete. Es gab sicher keinen Outlaw im Westen, dessen Name bekannter gewesen wäre als der seine. Dieser Name lautete: Billy the Kid!

Ein Name wie ein Brandmal. Ein Name, der mehr Furcht und Panik in der Bevölkerung erweckt hatte, als es die Pest vermocht hätte. Jahrelang hatte Billy the Kid die Menschen dieses Landes gequält. Überall, wo er auftauchte, verkrochen sie sich in ihren Mauselöchern, um ihm ja nicht in die Augen sehen zu müssen; in diese wäßrigen pulvergrauen Augen, die so ausdruckslos schienen und doch so gefährlich waren.

Billy the Kid war ein Mörder! Der brutalste und primitivste Mörder, den es im alten Westen je gegeben hatte.

Es ist sehr viel über ihn geschrieben worden - und leider sehr viel Unsinn. Manche haben aus diesem Verbrecher sogar einen Helden machen wollen. Aber Billy the Kid war nichts als ein Mörder. Er kann den traurigen Ruhm für sich in Anspruch nehmen, der gefürchtetste Killer des Wilden Westens gewesen zu sein. Sein Name wird zwar in den Unionstaaten niemals sterben, aber sein Ruhm ist der eines Scheusals.

Er hieß eigentlich William Bonney, und niemand weiß genau, wann und wo er das Licht dieser Welt erblickt hat. Was man jedoch sehr genau weiß, ist die Zahl derjenigen Menschen, die er ermordet hat. Einundzwanzig Menschenleben hat er ausgelöscht!

Es will schon etwas heißen, daß ein ganzes Land aufatmet, wenn es erfährt, daß ein einundzwanzigjähriger Verbrecher endlich zur Strecke gebracht worden ist. Vor Jahren war durch Texas und die angrenzenden Staaten die Nachricht gegangen, daß Sheriff Patrik Garrett den Mörder William Bonney getötet habe.

Auch der Salooner Jimmy Dryden hatte damals aufgeatmet, denn auch er hatte unter Billy the Kid zu leiden gehabt. Nie konnte er jenen Weihnachtstag vergessen, an dem der Verbrecher plötzlich auf seiner Türschwelle gestanden und aus einer Entfernung von nur knapp drei Yards den Lawyer Jerry Tucker in den Rücken geschossen hatte.

Lächelnd hatte der Verbrecher dagestanden, plötzlich die Arme hochgeworfen und gebrüllt: "Ich bin es, Billy the Kid!"

Wie gelähmt hatten die Menschen in der Schenke den Bravo angestarrt. Er war an die Theke gekommen, hatte sich eine Flasche geholt, und als er sich dann umwandte, stürzten die Gäste aus dem Schankraum. Billy hatte das Gewehr, das er in der Linken gehabt hatte, hochgenommen und eine Rehpostenl

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