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Wyatt Earp 17 - Western Gewitter am Cimarron von Mark, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.12.2014
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Wyatt Earp 17 - Western

'Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!' (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: 'Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.' Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Die Kugel traf Mat Corby rechts in die Brust. Er bekam einen Stoß, der ihn im Sattel zurückwarf, krampfte sich instinktiv mit der Linken in der Mähne seines Wallachs fest und riß mit der Rechten den Colt hoch. Damned! Woher war der Schuß gekommen? Die Landschaft war so dicht mit Büschen besetzt, daß es unmöglich war, den Standort des Schützen so ohne weiteres auszumachen, Ganz still und friedlich lag die Weide da. Nirgends in der Halde über den dichten grünen Tecarilla-Büschen zog sich ein Rauchfaden hoch. Azurfarben und von keiner Wolke getrübt, breitete sich der Himmel Oklahomas über das Land. Es war ein schönes, weites gesundes Land. In der Ferne, wo der Himmel am Horizont violettfarben mit der Erde zu verschwinden schien, floß der Buffalo Creek in den Cimarron-River. Und im Norden schloß die flimmernde Bergkulisse der Red Mountains die Ebene ab. Es war ein prachtvolles Land. Und doch steckte hier irgendwo hinter den unschuldigen Büschen ein Mordschütze. Mat fühlte zu seinem Entsetzen, daß ihn ein Schwindelanfall ansprang. Seit dem Schuß waren drei Sekunden vergangen. Mat riß den Wallach herum, hieb ihm die großen texanischen Sternradsporen in die Weichen und sprengte weit über den Pferdehals gebeugt davon. Rotgolden brachen sich die Strahlenbündel der Abendsonne an den Pfählen des großen Bunkhausvorbaues, als der Reiter den Ranchhof erreichte. An der Pferdetränke rutschte er aus dem Sattel, schleppte sich noch drei Schritte vorwärts und brach dann plötzlich lautlos in sich zusammen. Drüben flog knarrend die schwere Stalltür auf, und ein riesiger, grobknochiger Mann mit offenem Hemd, pergamentfarbenem Gesicht und schiefergrauen Augen stürmte in den Hof.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863773380
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 742 kBytes
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Wyatt Earp 17 - Western

Die Kugel traf Mat Corby rechts in die Brust. Er bekam einen Stoß, der ihn im Sattel zurückwarf, krampfte sich instinktiv mit der Linken in der Mähne seines Wallachs fest und riß mit der Rechten den Colt hoch.

Damned! Woher war der Schuß gekommen?

Die Landschaft war so dicht mit Büschen besetzt, daß es unmöglich war, den Standort des Schützen so ohne weiteres auszumachen,

Ganz still und friedlich lag die Weide da. Nirgends in der Halde über den dichten grünen Tecarilla-Büschen zog sich ein Rauchfaden hoch. Azurfarben und von keiner Wolke getrübt, breitete sich der Himmel Oklahomas über das Land. Es war ein schönes, weites gesundes Land. In der Ferne, wo der Himmel am Horizont violettfarben mit der Erde zu verschwinden schien, floß der Buffalo Creek in den Cimarron-River. Und im Norden schloß die flimmernde Bergkulisse der Red Mountains die Ebene ab.

Es war ein prachtvolles Land.

Und doch steckte hier irgendwo hinter den unschuldigen Büschen ein Mordschütze.

Mat fühlte zu seinem Entsetzen, daß ihn ein Schwindelanfall ansprang.

Seit dem Schuß waren drei Sekunden vergangen.

Mat riß den Wallach herum, hieb ihm die großen texanischen Sternradsporen in die Weichen und sprengte weit über den Pferdehals gebeugt davon.

Rotgolden brachen sich die Strahlenbündel der Abendsonne an den Pfählen des großen Bunkhausvorbaues, als der Reiter den Ranchhof erreichte. An der Pferdetränke rutschte er aus dem Sattel, schleppte sich noch drei Schritte vorwärts und brach dann plötzlich lautlos in sich zusammen.

Drüben flog knarrend die schwere Stalltür auf, und ein riesiger, grobknochiger Mann mit offenem Hemd, pergamentfarbenem Gesicht und schiefergrauen Augen stürmte in den Hof.

"Mat!"

Der Hüne beugte sich über den Besinnungslosen, hob ihn auf und sah das blutgetränkte Hemd.

Augenblicklich brachte er den Bewußtlosen an die Tränke und benetzte sein Gesicht mit Wasser.

Mat schlug die Augen auf und blickte in das harte Ledergesicht des älteren Mannes.

"Vater -" Die blutleeren Lippen des sonst so frischen jungen Mannes zitterten bei diesem Wort.

"Junge."

"Das Herz, nicht wahr?" stammelte der Bursche, und in seinen blauen Augen stand eine bange Frage.

John Corby schüttelte lächelnd den Kopf. "No, Mat - das Herz ist glücklicherweise auf der anderen Seite. Wenn die Kugel es auch nur angerissen hätte, wärst du jetzt sicher nicht hier."

Der Junge lächelte müde. Dann übermannte ihn wieder die Ohnmacht.

Als John Corby seinen Sohn aufhob, kamen drüben aus der neuen Scheune zwei Cowboys. Auch aus der Schmiede und dem Geräteschuppen kamen jetzt Männer heran.

Ein untersetzter rothaariger Bursche mit breiten Schultern und dem Brustkasten eines Preisboxers blickte in das wächserne Gesicht Mats.

"Was ist mit ihm, Boß?" fragte er heiser.

Corby blickte seinen Vormann nicht an.

"Er ist verwundet", sagte er dumpf. "Die Kugel sitzt in seiner Brust."

Jim Cahoun, der Vormann, warf seinen fast halslosen, kantigen Schädel herum und krächzte: "Wo ist Speedy?"

"Im Corral!" rief ein knochiger langer Bursche, dessen Gesicht so eingefallen war wie ein Totenkopf.

"Hol ihn sofort her, Toby!"

Der Knochenmann schlenderte davon.

"Tempo!" brüllte der Vormann hinter ihm her.

Da warf der Cowboy seine ellenlangen Glieder durch die Gegend, wirbelte die Arme wie Windmühlenflügel und war bald hinter der Ecke des Stalles verschwunden.

Hoch aufgerichtet schritt der Rancher auf das Wohnhaus zu. Das Gewicht des Verwundeten schien ihn in keiner Weise zu belasten.

Keiner der Cowboys wagte, dem Boß seine Hilfe anzubieten.

Alma Corby hatte am Herd gestanden, als die Männer in die große Stube traten. Ihr hageres, faltiges Gesicht schien unter der Bräune zu erblassen, als sie sah, wen ihr Mann da hereinbrachte.

Corby legte den Verwundeten auf das Sofa.

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