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Wyatt Earp 36 - Western Luke Short von Mark, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.04.2015
  • Verlag: Kelter
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Wyatt Earp 36 - Western

'Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!' (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: 'Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.' Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Scharf zeichneten sich die harten Konturen der Felsbastionen vor dem stahlblauen Himmel Colorados ab. Die Waldhänge, die talabwärts zu den Garita Hills führten, hatte der Herbst in wilder Freude bunt gefärbt. Über die ausgefahrene Zwillingsspur, die die schweren Eisenreifen unzähliger Planwagen in das struppige Berggras gefressen hatten, trabte ein Reiter. Es war ein hochgewachsener Mann mit wetterbraunem, gutgeschnittenem Gesicht. Unter der tief in die Stirn gezogenen Krempe des schwarzen Hutes blickte ein dunkelblaues, seltsam eindringlich wirkendes Augenpaar hervor. Es war ein hartes, kantiges, ernstes Männergesicht. Der Reiter trug eine schwarze Lederjacke, ein rotes Hemd und lederne Hosen, die über die hochhackigen, mit texanischen Steppereien besetzten Stiefel liefen. Um seine Hüften saß ein patronengespickter Waffengurt aus schwarzem Büffelleder, der an beiden Seiten tief über den Oberschenkeln einen großen Revolver hielt. Leichtfüßig trabte der prächtig gewachsene Schwarzfalbe durch die Talsenke auf die Stadt zu. Hundert Yards vor dem ersten Haus stand links am Weg ein hoher Pfahl, an dem ein Schuld befestigt war, das die Aufschrift DEL NORTE trug. Der Reiter nahm die Zügel auf und ritt weiter. Bald säumten rechts und links zweigeschossige Holzhäuser die Straße. Unter den Vorbauten saßen die Männer auf Schaukelstühlen und blickten dem Reiter nach.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 14.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863776824
    Verlag: Kelter
    Größe: 834kBytes
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Wyatt Earp 36 - Western

Scharf zeichneten sich die harten Konturen der Felsbastionen vor dem stahlblauen Himmel Colorados ab.

Die Waldhänge, die talabwärts zu den Garita Hills führten, hatte der Herbst in wilder Freude bunt gefärbt.

Über die ausgefahrene Zwillingsspur, die die schweren Eisenreifen unzähliger Planwagen in das struppige Berggras gefressen hatten, trabte ein Reiter.

Es war ein hochgewachsener Mann mit wetterbraunem, gutgeschnittenem Gesicht. Unter der tief in die Stirn gezogenen Krempe des schwarzen Hutes blickte ein dunkelblaues, seltsam eindringlich wirkendes Augenpaar hervor. Es war ein hartes, kantiges, ernstes Männergesicht.

Der Reiter trug eine schwarze Lederjacke, ein rotes Hemd und lederne Hosen, die über die hochhackigen, mit texanischen Steppereien besetzten Stiefel liefen. Um seine Hüften saß ein patronengespickter Waffengurt aus schwarzem Büffelleder, der an beiden Seiten tief über den Oberschenkeln einen großen Revolver hielt.

Leichtfüßig trabte der prächtig gewachsene Schwarzfalbe durch die Talsenke auf die Stadt zu.

Hundert Yards vor dem ersten Haus stand links am Weg ein hoher Pfahl, an dem ein Schuld befestigt war, das die Aufschrift DEL NORTE trug.

Der Reiter nahm die Zügel auf und ritt weiter.

Bald säumten rechts und links zweigeschossige Holzhäuser die Straße. Unter den Vorbauten saßen die Männer auf Schaukelstühlen und blickten dem Reiter nach.

Es war eine merkwürdige Stadt, dieses Del Norte. Obgleich sie sich äußerlich von den zahllosen Kistenholzstädten des Westens in nichts unterschied.

In Del Norte gab es mehr Leute mit Geld als sonst irgendwo im Umkreis von hundertfünfzig Meilen. Pelztierjäger, die es zu etwas gebracht hatten, waren hier ansässig geworden. Und als vor zehn Jahren an den Füßen des La Garita Hills Gold gefunden worden war, hatte es eine Reihe wohlhabender Leute in der Stadt zurückgelassen. Zu all dem endete hier der nördliche Santa Fé Trail; das bedeutete, daß die Rinder, die aus dem Süden kamen und für den westlichen Teil Colorados bestimmt waren, in den großen Korrals vor Del Norte zum Verkauf gelangten. Dieser Umstand brachte immer wieder Cowboys in die Stadt, belebte die Saloons und brachte auch sonst in jeder Weise den Handel in Del Norte in Schwung.

Es hätte also eine glückliche Stadt sein können, dieses Del Norte, wenn es nicht etwas angezogen hätte, was all jene Städte im Westen anzogen, in denen Geld zu finden war: Spieler, Hasardeure, Glücksritter, lichtscheues Gesindel, Banditen und Verbrecher aus allen Gegenden hatten sich hier eingefunden. Sie waren es, die der Stadt das seltsame Gepräge gaben.

Trotz einiger Schießereien und Krawalle war es Sheriff Hates bisher gelungen, die Ordnung in der Stadt zu erhalten; jedenfalls war es bis gestern so gewesen, bis zu dem Augenblick, an dem Jerry Hacat mit seiner Crew in die Stadt gekommen war.

Lärmend hatten die ungebärdigen Männer vom Devils Saloon Besitz ergriffen, hatten die Theke belagert und sich grölend an den Spieltischen breitgemacht. Joe Bonny, der Besitzer des Saloons, hatte sofort gespürt, mit was für Gästen er es hier zu tun hatte. Sorgenvoll hatte er beobachtet, daß die Leute des rothaarigen Dandys ziemlich glatte Finger und eine verdammt merkwürdige Auffassung von den Spielregeln hatten. Aber bis jetzt war alles verhältnismäßig gutgegangen. Das konnte sich jedoch jeden Augenblick ändern. Die Explosion lag irgendwie in der Luft.

So sah es aus, als der Falbreiter durch die Mainstreet von Del Norte ritt. Vor dem Sheriff-Office hielt er an, stieg ab, schlang die Zügelleine um den Querholm und ging auf den Vorbau zu.

Das Büro des Sheriffs war verschlossen.

Ein kahlköpfiger alter Mann blickte im Nachbarhaus aus dem Fenster. "Suchen Sie den Sheriff?"

Der Fremde nickte.

Da wies der Alte mit dem Kinn über die Straße. "Wahrscheinlich ist er drüben bei Bonny."

Der Fremde tippe an den Hutrand, wandt

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