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Wyatt Earp 73 - Western Rostiger Stacheldraht von Mark, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.12.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Wyatt Earp 73 - Western

'Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!' (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: 'Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.' Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Viele tausend Meilen lagen hinter ihnen, als sie von den Arkansashügeln aus die Stadt endlich vor sich liegen sahen. Dodge City. Die alte Treibherdenstadt, da lag sie am Nordufer des Flusses, kaum größer als ein Dorf - und dennoch berühmt, berüchtigt, gefürchtet und mit einem Schimmer von Romantik umgeben wie keine andere Stadt im weiten Westen der Vereinigten Staaten. Die beiden Reiter hatten ihre Pferde angehalten und blickten auf den schimmernden Fluß und dann hinüber auf die graubraunen Häuser, die breite Brückenstraße und die Fassaden jener einseitig bebauten Straße, die sicher die sagenumwobenste Straße des Westens und eine der berühmtesten Amerikas war: die Dodger Frontstreet. Der eine der beiden Reiter war ein hochgewachsener Mann, breitschultrig mit kantigem Gesicht und dunkelblauen Augen. Seine Haut war von Sonne, Wind und Regen tiefbraun. Unter der breiten Krempe seines Hutes sah schwarze, volles Haar hervor. Der Mann trug ein graues Kattunhemd und eine schwarze ärmellose Weste, auf die er sich eben mit einem kleinen Seufzer einen silbernen, fünf-zackigen Stern steckte. Um die Hüfte trug er einen büffelledernen Waffengurt, der zwei große Revolver hielt. Als er den Stern an der Weste befestigt hatte, nahm er eine schwarze Zigarre hervor, riß ein Zündholz am Stiefel an und stützte sich, in die Betrachtung der im Abendsonnenschein daliegenden Stadt versunken, auf den Sattelknauf. Der schwarze Rapp-hengst, den er ritt, scharrte ungeduldig mit dem Huf den steinigen Boden. Der Mann neben ihm saß auf einem Schecken. Er war ebenfalls sehr groß, aber nicht so ausladend in den Schultern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 29.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959796859
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 315 kBytes
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Wyatt Earp 73 - Western

Viele tausend Meilen lagen hinter ihnen, als sie von den Arkansashügeln aus die Stadt endlich vor sich liegen sahen.

Dodge City. Die alte Treibherdenstadt, da lag sie am Nordufer des Flusses, kaum größer als ein Dorf - und dennoch berühmt, berüchtigt, gefürchtet und mit einem Schimmer von Romantik umgeben wie keine andere Stadt im weiten Westen der Vereinigten Staaten.

Die beiden Reiter hatten ihre Pferde angehalten und blickten auf den schimmernden Fluß und dann hinüber auf die graubraunen Häuser, die breite Brückenstraße und die Fassaden jener einseitig bebauten Straße, die sicher die sagenumwobenste Straße des Westens und eine der berühmtesten Amerikas war: die Dodger Frontstreet.

Der eine der beiden Reiter war ein hochgewachsener Mann, breitschultrig mit kantigem Gesicht und dunkelblauen Augen. Seine Haut war von Sonne, Wind und Regen tiefbraun. Unter der breiten Krempe seines Hutes sah schwarze, volles Haar hervor. Der Mann trug ein graues Kattunhemd und eine schwarze ärmellose Weste, auf die er sich eben mit einem kleinen Seufzer einen silbernen, fünf-zackigen Stern steckte. Um die Hüfte trug er einen büffelledernen Waffengurt, der zwei große Revolver hielt.

Als er den Stern an der Weste befestigt hatte, nahm er eine schwarze Zigarre hervor, riß ein Zündholz am Stiefel an und stützte sich, in die Betrachtung der im Abendsonnenschein daliegenden Stadt versunken, auf den Sattelknauf. Der schwarze Rapp-hengst, den er ritt, scharrte ungeduldig mit dem Huf den steinigen Boden.

Der Mann neben ihm saß auf einem Schecken. Er war ebenfalls sehr groß, aber nicht so ausladend in den Schultern. Er hatte ein blaßbraunes, sehr ernstes, feingeschnittenes Gesicht, das von einem Paar eisblauer Augen beherrscht wurde. Er trug ein weißes Rüschenhemd, eine weinrote Seidenschleife und dazu den schwarzen Anzug. Unter dem offenstehenden Rock ragten die Kolben zweier elfenbeinbeschlagener Colts vom Kaliber fünfundvierzig.

Der Schwarzgekleidete sah den Sternträger an.

"Also, endlich wieder daheim", sagte er dann wie zu sich selbst. "Das war der längste Teil meines Lebens."

Der Mann mit dem Stern hatte ein stilles Lächeln in den Augenwinkeln.

"Ich bin allerdings schon ein paar Monate länger unterwegs gewesen. Ist aber schon eine Weile her."

Sie schwiegen eine Weile, dann meinte der Mann im schwarzen Habit:

"Es wird Abend. Ich glaube, es ist richtiger, wenn wir sehen, daß wir nach Hause kommen."

"Yeah."

Sie nahmen die Zügelleinen auf und ließen die Pferde ohne Hast der breiten Arkansasbrücke entgegentraben. Die acht Hufe donnerten über die hölzernen Planken.

Dann waren sie in der Bridgestreet. Links lag der Mietstall von John Black, Dodges Citys größter Mietstall.

Zwei Reiter hielten darauf zu. Rechts wurde ein Wagen an einem Vorbau abgeladen. Zwei Frauen standen mitten auf der Straße und unterhielten sich laut. Rechts auf einem der Vorbauten saßen mehrere Männer auf einer Bank; einer von ihnen zündete sich gerade eine Pfeife an.

Der Abend hatte das Licht schon so geschwächt, daß nur die Konturen der Menschen zu erkennen waren, nicht aber ihre Gesichter.

Zwei kleine Jungen liefen von einem Vorbau zum anderen. Mitten im Lauf blieb der eine vor ihnen stehen. Der Holzknüppel, den man mit viel Phantasie als Gewehr erkennen konnte, fiel ihm aus der Hand. Er deutete auf einen der beiden Reiter. Und dann gellte sein Ruf über die Straße!

"Wyatt Earp!"

Der andere Bursche hätte sich fast überschlagen, flog herum und blickte zu den beiden ankommenden Reitern hinüber.

"Ja, Wyatt Earp! Mensch, Jimmy, der Marshal! Er ist zurückgekommen! Und Doc Holliday ist auch dabei!"

Die Reiter, die auf Blacks Mietstall zugeritten waren, hielten an. Die Leute, die den Wagen abluden, wandten die Köpfe. Die Männer auf dem Vorbau und sogar die beiden alten Frauen unterbrachen ihre Gespräche.

"Der Marshal ist zur

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